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Sorge dich nicht, richte deinen Fokus auf mich

In den letzten Wochen durfte ich einiges erleben und ich konnte Weichen für meine Zukunft stellen. Es ist so unglaublich ermutigend zu erleben, wie Gott mir immer wieder den nächsten Schritt beleuchtet und mich führt und leitet in meinen Entscheidungen. Nochmals ganz neu durfte ich in den vergangenen Wochen spüren, was für ein Privileg es ist, eine Königstochter zu sein. Ich wünsche mir natürlich dasselbe für dich!

Wie dir vielleicht bekannt ist, sind Momente der Veränderung nicht immer nur lustig, am Anfang heisst es auch immer loslassen und Raum schaffen für etwas Neues. Veränderung bringt somit auch immer Herausforderungen mit sich, wo der persönliche Glaube wachsen kann, aber ein Stück weit auch getestet wird. Die Entscheidungen fällte ich im Dunkeln. Ich hatte keine Ahnung, in welche Richtung es weiter geht, ich wusste nur, dass es an der Zeit war, gewisse Dinge los zu lassen. Dies hört sich immer so romantisch an, „Weisst du, du musst nur alte Sachen loslassen und dann kommen neue, bessere, grössere, verrücktere Dinge auf dich zu, das willst du doch oder?“. Na klar, ich denke, das wollen wir alle. Aber der Prozess des Loslassens ist bei weitem nicht immer so einfach und leicht zu gehen. Man kann an dieser Stelle auch sagen, das Leben wäre zu einfach, wenn alles locker und von alleine gehen würde 😉 Spass bei Seite! Im Christentum spricht man auch von Beschneidung, etwas wird von deinem Leben abgeschnitten, aus deinem Leben entfernt und Neues beginnt zu wachsen oder ich als Mensch bin einfach wieder gesünder. Eines darfst du wissen, Gott schneidet nur Dinge ab, die keine Frucht mehr hervorbringen, wenn du also in eine Phase der Beschneidung läufst, wirst du gesund, fit und frisch wieder heraus kommen.

Zeiten, welche Entscheidungen hervorrufen, für die man sich noch nicht bereit fühlt oder wir die Richtung nicht wissen, gehen ans Eingemachte. Es erfordert sehr viel Glauben. In meinem Fall erforderte es auch sehr viel Energie meinerseits, dies muss auf aber überhaupt nicht sein. Wenn wir Gott im Leben haben brauchen wir uns nicht zu sorgen. In dieser Zeit, wo ich mir so viel Sorgen gemacht habe und sich meine Gedanken wie ein Karussell angefühlt haben, aus welchem sie nicht ausbrechen konnten, lehrte mich Gott etwas. Du kennst sicherlich die alt bekannte Geschichte aus der Bibel von Petrus, welcher auf dem Wasser lief und Jesus ihm lehrte, den Fokus stets auf ihn gerichtet zu haben. Genauso „überlebte“ ich die Zeit und kam zur Ruhe. Als ich begann meinen Fokus nur auf Gott auszurichten und nicht mehr auf meine Sorgen, überkam mich einen inneren Frieden, der mich ruhen liess. Ich lernte auch meine Welt loszulassen und alles was ich bin und habe einfach in die Hände Gottes zurück zu geben. Nichts auf dieser Welt gehört mir, es gehört Gott im Himmel. Er der alles erschaffen hat und alles kennt, der Möglichkeiten hat, die sonst niemand hat, ihn habe ich an meiner Seite. Was soll ich mich also noch sorgen?

Dieses Erkenntnis in meiner Situation hat mir sehr geholfen den Blick wieder von mir abzuwenden und auf die Welt zu richten und die Dinge, die Gott im Moment für mich bereit hat. Gestern Abend erlebte ich eine ermutigende Autofahrt, die nochmals sehr stark in meine Situation sprach. Es schneite sehr stark auf der Autobahn, meine Scheibenwischer wischten auf Hochtouren und die Geschwindigkeit wurde den Wetterverhältnissen angepasst. Trotzdem waren die Bedingungen sehr schlecht. Ich konnte kaum etwas sehen und mich orientieren auf der Strasse. Aufgrund dieser Umstände richtete ich meinen Blick so stark auf den Autofahrer vor mir, ich versuchte mich an ihm zu orientieren und wenn ich auf ihn schaute, fiel mir nicht so stark auf, dass ich nichts sehe vor lauter Schneeflocken. Denn wenn ich direkt in die Flocken schaue, habe ich immer das Gefühl, sie fliegen mir gleich ins Auge und ich muss die Augen schliessen. In diese Situation sprach Gott und zeigte mir auf, wie ich mich an ihm orientieren kann in solchen Zeiten. Er ist es genau, der vor mir leuchtet und mir den Weg bahnt. Ich kann mich einfach darauf konzentrieren auf ihn zu schauen und nicht auf die Probleme oder Sorgen, die auf mich hereinprasseln und ich nicht ändern kann.

Ich möchte dich ermutigen in welcher Situation du dich auch immer befindest, richte deinen Blick auf Gott. Er kennt alles und weiss genau, was du brauchst und kennt deinen Weg. Wenn nicht er dir helfen kann, wer dann? Er ist der beste Ratgeber und der beste Zufluchtsort, den du dir wünschen kannst. In diesem Sinne wünsche ich dir eine friedvolle Weihnachtszeit.

Bist du dort, wo du sein möchtest?

Heute sprach ein Lied von Robbie Williams direkt zu mir in mein Herz. Ich weiss nicht, ob du das Lied von ihm kennst, es heisst I love my life. Und eigentlich gehöre ich zu der Sorte Menschen, die nie zufrieden sich mit sich selber, sondern sich immer weiterentwickeln wollen. Mit anderen Worten heisst das, du wirst nie glücklich sein in diesem Leben. Über diese Aussage zerbrach ich mir schon einige Wochen den Kopf und irgendwie fand ich den Rank nie so richtig, wie ich das ändern kann. Ich möchte es gleich vorneweg nehmen, ich werde dir kein Patentrezept dazu liefern, ich kann dir lediglich von meinen eigenen Erfahrungen berichten.

Als ich mir über dieses Thema Gedanken gemacht habe, viel mir auch auf, wie viel ich mich um etwas sorge, was ich gar nicht brauche. Zu diesem Thema kannst du gerne meinen vorherigen Blog lesen. Ich habe mich fest entschlossen, dass ich in jeder Lebenslage Gott preisen möchte und dieser Wunsch ist so tief in mein Herz gerutscht, dass es mir fast immer möglich ist. Das „fast“ habe ich sehr bewusst gewählt, natürlich gelingt es mir nicht immer. Und weisst du was, es muss mir auch nicht immer gelingen? Es reicht, wenn ich mich bewusst darauf achte, mich Sorgen nicht immer hinzugeben. Es genügt, dass du den Willen hast etwas zu ändern und dein Mögliches tust. Was willst du Gott noch beweisen? Du kannst sein Geschenk auf keinen Fall überbieten und musst es auch nicht. Das einzige was du tun kannst, ist Gott mit deinem Leben zu ehren und ich möchte alles daran setzen, mit meinem Leben Gott alle Ehre zu geben. Es ist klar, dass mir das nicht immer gelingen wird, die Frage ist wie reagiere ich in solchen Situationen? Kann ich demütig vor Gott hin und um Vergebung beten oder schmore ich und klage mich selber an? Sehr häufig wählte ich den zweiten Weg und klagte mich selber sehr sehr stark an. Ich kann dir garantieren, dass dich dies nie erfüllen wird. Du wirst viel mehr bitter in dir drin. So nimm deine Situation und gehe auf die Knie vor Gott, bitte ihn um Vergebung und gebe ihm dein Leben wieder in die Hand.

So nun bin ich also da. Ich befinde mich nicht an einem Höhepunkt in meinem Leben, aber ich bin dankbar, für alles, was Gott in meinem Leben getan hat. Ich bin frei, ich bin geliebt, mir ist alles vergeben und vieles mehr. Da wurde ich wirklich glücklich in einer nicht einfachen Lebenssituation. Die Freude übersteigt meinen Schmerz. Als ich nun dieses Lied hörte dachte ich, ah Robbie du singst also, du liebst dein Leben und bist, wo du sein willst? Schön, wieso geht dann dein Leben weiter, wenn du ja dein Ziel schon erreicht hast? Ich kann das von mir überhaupt nicht behaupten……solche Gedanken schoss es mir durch den Kopf. Bis ich einen Moment inne hielt und mich daran erinnerte, dass ich versuche täglich Gott alle Ehre zu geben und ihn gross zu machen. Wie glücklich kann ich sein? Plötzlich fühlte ich, wie sehr ich mein Leben liebe, ich bin nicht dort, wo ich sein will. Aber ich liebe mein Leben trotz schwierigen Umständen und das ist doch eigentlich genau dort, wo ich sein will?

Wie sieht es in deinem Leben aus? Bist du dankbar mit deinem Leben? Bist du dort wo du sein willst?

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