All posts by Martha Jäger * www.familienlebenmitgott.wordpress.com

Bibel, Kerze, Abba, lieber Vater - Muntermacher am Montag, Familienleben mit Gott, das abschweifende Gebet

Das abschweifende Gebet

Beten.

Das Nachtgebet, das Tischgebet, das Stoßgebet, das hörende Gebet, der Lobpreis, das Dankgebet, die Fürbitte, das Vaterunser, das Heilungsgebet, das Schuldbekenntnis…

Das Gebet ist vielfältig. Ich sehe mich als Beterin. Heute geht es aber um eine Form des Gebets, die ich im Gegensatz zu allen anderen wirklich meisterhaft beherrsche. Das abschweifende Gebet.

Ich beginne zu beten, aber in meinem Kopf sind so viele konkurrierende Gedanken. Ich bemühe mich, diese wegzudrängen. Manchmal hilft mir Bewegung dabei, laufen und beten. Manchmal auch nicht. Und auf einmal denke ich darüber nach, was ich nachher in die Mail schreibe oder wen ich unbedingt heute noch anrufen muss oder mir geht das Gespräch mit der anderen Mutter von heute morgen nicht aus dem Kopf…

Ich komme wieder zu mir und denke: „Mist, ich bete gar nicht mehr. Ich bin davon abgekommen.“ Ein abschweifendes Gebet also. Kommt dir das bekannt vor?

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Gedanken über Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist, Dreieinigkeit

Der Vater, der Sohn, der Heilige Geist – und ich

Dreieinigkeit oder was?

Es ist ja schon recht rätselhaft mit dieser sogenannten Trinität (Dreieinigkeit). Obwohl wir an einen Gott glauben, sprechen wir in dreifacher Weise von ihm. Gott, der Vater, Jesus, der Sohn und der Heilige Geist.

Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes… (Matthäus 28, 19 Übersetzung: Luther)

Fällt es dir leicht, das zu verstehen und anzunehmen, damit umzugehen und täglich mit diesem „3in1“-Gott zu leben? Ich bin mal ehrlich: Ich finde das manchmal alles gar nicht alles so klar und eindeutig. Das fällt mir zum Beispiel dann auf, wenn mein Kind mich genau nach diesem Thema fragt und ich „Trinität für Kids“ erklären soll. Da muss ich erstmal nachdenken, wie man das greifbar machen kann…

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Bei dir kommt meine Seele zur Ruhe! Psalm 62,2

Ruhe! Und wie ist das bei dir?

Eine Interviewreihe

Der Bible-Blog zu Gast bei FamilienLeben mit Gott

Wie kann man in einem vollen Alltag zur Ruhe kommen? Wo hat diese ihren Platz, wenn die Familie, die Arbeit, das Ehrenamt oder alles auf einmal einen fordert? Zum Auftakt dieser Reihe habe ich euch das Buch „Warum Ruhe unsere Rettung ist“ von Tomas Sjödin vorgestellt, das mich echt inspiriert hat. Aber wie siehst du das persönlich mit der Ruhe?

Ich habe andere christliche Blogger, deren Alltag auf ganz verschiedene Weise herausfordernd ist, nach ihren Ansichten und Erfahrungen gefragt. Ich freu mich auf diesen Blick über den Tellerrand! Es geht also los mit…

Florian Hettig von Plakatschmiede.com – Bible-Blog

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Uhr, Muntermacher am Montag, Die beste Zeit des Tages

Die beste Zeit des Tages

Ich traue mich kaum, es laut zu sagen: Ich hatte eine (fast) kinderfreie Zeit. (Ein Teenager in der Ferienzeit zu Hause zählt ja eigentlich nicht.) Leider sagen viele Mütter: „Das würde mein Mann niiiie machen, mit den Kindern allein irgendwohin fahren.“ Und weil ich das ziemlich traurig für die Frauen finde, spreche ich lieber nicht so viel darüber. Morgens beim Bäcker kaufe ich ein (!) Brötchen und die Bäckersfrau sagt: „Da hast du schon Glück mit deinem Mann, oder?“ Und ich antworte aus ganzem Herzen: „Oh ja!“

Wie war nun meine freie Zeit? Es ist doch etwas seltsam.

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Gottes Handschrift in meinem Leben, Bekehrung, Wiedergeburt, Muntermacher am Montag

Gottes Handschrift

Einmal in der Woche treffe ich mich mit anderen Müttern zum Gebet für unsere Kinder und deren Schulen. Eine andere Mama ist seit etwa 2 Jahren dabei. Kürzlich unterhielten wir uns über unsere Herkunft. Wir staunten nicht schlecht, als wir feststellten, dass sie in der gleichen Stadt geboren wurde wie mein Mann. Es ist eine etwa 200 km entfernte Kleinstadt, deren Namen hier kaum jemand kennt. Heute gibt es dort nicht einmal mehr eine Krankenhaus. Es ist schon interessant, dass wir uns länger kannten ohne dieses Detail voneinander zu wissen. Seltsam, dass wir nie vorher über unsere Herkunft geredet hatten… Weiterlesen

Weihnachten im Schuhkarton

Weihnachten beginnt im Oktober – mit „Weihnachten im Schuhkarton“

Von der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ hast du bestimmt schon einmal gehört. Vielleicht hat sich deine Familie auch schon einmal daran beteiligt? Ich habe leider in einem Jahr im Alltagsstress den recht frühen Abgabetermin verpasst… Das darf nicht nochmal passieren! Und dieses Jahr sind wir tatsächlich schon im Oktober fertig. Dazu beigetragen hat ein inspirierender Besuch bei Ulrike Röschmann, die eine Sammelstelle für „Weihnachten im Schuhkarton“ bei sich zu Hause leitet. Ulrike ist Mama von drei Kindern und arbeitet außerdem an drei Vormittagen. Trotzdem investiert sie besonders jetzt Ende Oktober und Anfang November einige Zeit in diese ehrenamtliche Tätigkeit… Weiterlesen

Alternativen zu Halloween, Reformationstag

Alternativen zu Halloween

Alle Jahre wieder

Ich steh dazu: Ich finde Halloween einfach doof. Viele Jahr haben wir es geschafft, um dieses Thema herumzukommen. Das verdanken wir einem Kindergarten, der kein Halloween-Tam-Tam mitmacht und der Tatsache, dass wir diese Tage oft zum Wegfahren genutzt haben (bayerische Herbstferien 😉 ). Doch ausgerechnet in der Pampa machten wir erste Erfahrungen mit unter der Gürtellinie pöbelnden Jugendlichen an Halloween.  Sie schimpften auf Menschen, die diesen Brauch nicht kannten und keine Süßigkeiten verteilten. Da begannen unser Kinder, Fragen zu stellen. Verkleidete Kinder mit Süßigkeiten, Vandalismus, Kinder, die Angst haben vor Gruselclowns. Halloween hat eben viele Gesichter.

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Vertrauen und Zweifel, Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat.

Vertrauen und Zweifel

Mit Zweifeln leben

Ich glaube an Gott. Aber manchmal habe ich Probleme damit, Gott zu vertrauen. Meint er es wirklich gut mit mir – und mit anderen? Warum passieren zum Beispiel schlimme Dinge? Warum beten wir manchmal wieder und wieder für die gleiche Sache und scheinbar passiert nichts?

Jeder kennt wahrscheinlich Zeiten, in denen er stärker zweifelt. Doch nicht jeder zeigt seine Zweifel offen. In Wirklichkeit sind Zweifel aber normaler, als wir manchmal meinen.

Wir können auch mit Zweifeln leben. Aber wir dürfen Gottes Wort auch den Zweifeln entgegenstellen.

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Kann man das noch reparieren? MUnTermacher am Montag, FamilienLeben mit Gott

Kann man das noch reparieren?

Wir haben einen alten, ziemlich kaputten Fahrradanhänger. Vier Kinder hat er bisher transportiert, oft zwei gleichzeitig. Regelmäßig überlade ich ihn hoffnungslos mit meinem Einkauf. (Sogar dann, wenn mir während des Einkaufs bewusst ist, dass ich „nur“ mit dem Fahrrad gekommen bin…) Der Hänger rostet schon länger an verschiedenen Stelle, aber damit kommen wir klar. Doch nun wurde der Stoff brüchig. Die Rückenlehne hat einen Riss quer von links nach rechts und auch die Abdeckplane ist zerfetzt. Klarer Fall: Ein neuer Hänger muss her. Mein Mann sagt müde lächelnd: „Unser Familienunternehmen hat gerade wieder einen Investitionsstau.“ Kein Problem, ich schaue sowieso immer erstmal nach gebrauchten Sachen… Doch auch in den Kleinanzeigen sind Fahrradhänger mit stabilem Unterboden (der Einkauf!) noch recht teuer. Schluck.

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Schild:

Ruhe!

Tomas Sjödin: „Warum Ruhe unsere Rettung ist“

Eine Buchrezension

Wie klingt der Ausruf „Ruhe!“ für dich? Ist es dein Hilfeschrei im lauten, chaotischen Alltag? Oder das erleichterte Aufatmen, wenn du mal Pause hast? Oder hat das Wort „Ruhe“ für dich gar etwas Bedrohliches? Was macht man denn eigentlich, wenn man nichts tut… Tomas Sjödin, schwedischer Pastor und Autor dieses Buches, behauptet sogar, Ruhe sei unsere Rettung. So dramatisch?

er Untertitel seines Buches lautet „Stell dir vor, du tust nichts und die Welt dreht sich weiter“. Und das ist durchaus als eine Einladung zu verstehen. Zunächst auf die Küchenbank von Tomas Sjödin und damit auch in seine Vergangenheit. Sein Vater wusste noch, wie man ruht, lang bevor der Begriff „Work-Life-Balance“ aufkam. Dass es möglich und selbstverständlich ist, einmal eine Weile einfach abzutauchen. Ohne Rechtfertigung, ohne Scham, ohne Fragen. Weiterlesen

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