Manuel Ehnis | on-4u.blogspot.com – Christliche Blogger Community

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Was treibt dich an?

Lesedauer: 7min

You make me move

„Was treibt dich an?“, fragt die Volksbank in ihrer Werbung. Stimmt, dabei könnten wir auch einfach rumsitzen und uns die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Eine Suche nach dem Motor in uns.
Lies bitte zuerst: 2. Korinther 5, 14-15

Hey du,
ist dir schon mal aufgefallen, dass alles, was sich bewegt von irgendetwas angetrieben wird? Ein Auto wird von Benzin angetrieben, ein Flugzeug von Kerosin, dein Fahrrad von dir, dein Smartphone von Strom und dein Körper von Kalorien. Und heute möchte ich dir die Frage stellen: „Was treibt dich an?“ Als ich vor kurzer Zeit den zweiten Brief gelesen hab, den Paulus an die Gemeinde in Korinth geschrieben hat, ist mir die Frage nochmal ganz neu wichtig geworden. Ich hab Kapitel 5, Vers 14 gelesen und da schreibt Paulus: „Bei allem ist das, was uns antreibt, die Liebe von Jesus.“ Baam! Ich hab das zwar schon oft gelesen, aber in dem Moment hat es mich ganz neu getroffen und ich habe mich gefragt, was treibt mich oft an? Was ist der Motor in meinem Leben? Was lässt mich jeden Morgen aufstehen, obwohl es im Bett so schön warm und kuschelig ist? Warum strengen wir uns in der Schule/im Studium an – stellen Hausarbeiten fertig, auch wenn uns das Thema null interessiert? Was bringt uns dazu, Freitag abends in den Jugendkreis statt auf eine Party zu gehen? Und warum machen wir nicht einfach immer nur das, worauf wir Lust haben? Ist es Erfolgsdenken, sind es ToDo-Listen, ist es ein schlechtes Gewissen, ist es vielleicht sogar Angst, sind es Erwartungen von anderen Menschen, ist es ein Leiter oder ein Vorbild? Oder vielleicht etwas ganz anderes?…

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G L A U B E N

Lesedauer: 7min

Was glaubst du, ist Glaube?

Lies bitte zuerst: Hebräer 11, 1

Hey du,
Wow, jetzt ist einfach schon Februar. 2018, ich bin angekommen! Mittlerweile klappt`s sogar, dass ich auf Anhieb das Datum richtig schreibe. Kennst du das, wenn du Anfang des Jahres mit der neuen Jahreszahl soo überfordert bist? Ja genau, damit bin ich jetzt durch. Aber sonst ist dieses Jahr gefühlt immer noch ziemlich neu, hat quasi gerade erst angefangen… was das Jahr mit sich bringt, weiß ich immer noch nicht. Aber was dieses 2018 für mich persönlich, und vielleicht auch für dich, mit dem Wort Glauben zu tun hat, erzähl ich dir in den nächsten Zeilen.
Also hol dir noch schnell ne Tasse Kaffe, Tee… – was auch immer du magst. Und dann lass uns ein bisschen übers Leben reden.

Mission statement
Glauben – das ist mein Wort für dieses Jahr. Mein Wort, das bedeutet sowas wie mein Motto. Vor ungefähr 2 Jahren habe ich das zum ersten Mal gemacht, mir ein Wort für´s Jahr überlegt. Ich hatte viel über Vorsätze, Reflexion etc. gelesen und fand die Idee von einem Wort – statt einer langen Liste an Vorsätzen ziemlich gut. In den letzten beiden Jahren habe ich dann erlebt, dass so ein kleines Wort ganz schön viel Einfluss auf ein Jahr haben kann. Gott hat dabei eine entscheidende Rolle gespielt.  Ich habe mir von ihm Ideen geholt und gefragt, in welchen Lebensbereichen ich Veränderung gebrauchen kann. Er hat mich inspiriert und mich an mein Wort erinnert, wenn ich´s im Laufe des Jahres vergessen habe. Im Rückblick gesehen ist es wirklich erstaunlich, dass diese Wörter meine Jahre so geprägt haben.

Just believe
Hast du das auch schon mal ausprobiert? Oder ne andere außergewöhnliche Idee, die dein Jahr verändert hat?
Ich finde das so spannend! Und deshalb habe ich mir für dieses Jahr auch wieder ein Wort rausgesucht. Ich hab lange überlegt und mich durch verschiedene Gedanken, Erinnerungen an letztes Jahr, Impulse von anderen und guten Gesprächen mit Gott letztendlich für das Wort „Glauben“ entschieden.
Anfangs dachte ich ehrlich gesagt, dass dieses Wort ja fast ein bisschen langweilig ist. Dieses Wort kennt man doch, was gibt`s da schon Neues zu entdecken? Und außerdem glaube ich ja quasi schon mein ganzes Leben und weiß ja auch woran… oder? Aus irgendeinem Grund hat mich dieses Wort aber doch gepackt. Und so hab ich mich jetzt auf den Weg gemacht, durch dies…

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Welcome home

Lesedauer: 6min

Bei Gott einziehen

Was bedeutet „heimkommen“ für dich? Was bezeichnest du als dein Heim oder Zuhause? Ist es der Ort, an dem du aus vollem Hals unter der Dusche singen kannst? Wo du aufgewachsen bist? Oder ist Zuhause für dich vielleicht eine Person?
Lasst uns auf eine Reise gehen. Zu unserem Zuhause und noch viel mehr…

Hey du,
vor einigen Jahren führte eine Londoner Zeitung einen Wettbewerb durch, bei dem die beste Definition für den Begriff „Zuhause“ gesucht wurde. Eine der Einsendungen beinhaltete folgenden Vorschlag: „Zuhause – das ist der Ort, wo man dich am besten pflegt und du der sein kannst, der du wirklich bist.“
Für mich ist zu Hause meine Basis. Meine Family, die Menschen, die ich liebe, der Ort, an dem ich ich sein kann, an dem ich Spaß habe, an dem es auch mal kracht, aber vor allem ein Ort des Wachstums. Wo ich lerne, alleine Schritte zu gehen, selbstständig zu werden und die Welt zu rocken. Was das für mich beinhaltet ist, dass dieser Ort mein mein Ausgangsort ist, für alle möglichen Unternehmungen bzw. an dem ich alles habe, was ich brauche. Wenn ich will, ist es mein Ruheort, wenn ich nicht will der Ort, an dem ich mit anderen Menschen feiern kann. Definitiv ist es der Ort, an den ich immer wieder zurückkehre zum Entspannen und zum Auftanken. Hier habe ich meine Daseinsberechtigung.

Welcome home
Ich liebe es nach Hause zu kommen. Da zu sein, wo ich entspannen kann, wo ich mich sicher fühle, wo ich weiß, dass ich angenommen bin, wo die Personen sind, die ich liebe. Und ich glaube wir alle haben so eine Vorstellung von „Zuhause“. Egal, ob zu Hause für dich Personen sind, ob es vielleicht wirklich deine Familie ist, oder ob es ein bestimmter Ort ist, dein Sofa in deinem Zimmer, wo du richtig chillen kannst, oder ob Zuhause für dich vielleicht ein Ort in der Ferne ist, wo du schon öfters Urlaub gemacht hast und wo du, immer wenn du wieder dorthin kommst, so ein Gefühl von Heimat erlebst. Oder du verbindest Zuhause einfach mit den Orten, an denen sich dein Handy automatisch mit dem Wlan verbindet…
Vielleicht ist es für dich aber auch eher anstrengend über zu Hause nachzudenken, weil du keine guten Gefühle hast, wenn du an Zuhause denkst. Weil Zuhause für dich irgendwie etwas kaputt ist, oder weil Zuhause für dich irgendetwas fehlt. Oder du dieses Gefühlt von Zuhause hattest, aber es irgendwie verloren hast, weil sich in deiner Familie etwas verändert hat, vielleicht auch, weil du dich verändert hast, weil dir andere Dinge wichtig geworden sind. Und du hast so ein Heimweh. Tief in dir. So ein Heimweh, dass dich immer begleitet, auch wenn du scheinbar zu Hause bist, oder an dem Ort, den du zu Hause nennst.

Mehr als nur ein Ort
Ich weiß nicht wie es dir geht, was du fühlst, wenn du an zu Hause denkst, aber ich glaube, wir alle wissen, dass zu Hause nicht unbedingt ein Ort ist. Sondern dass zu Hause vielmehr ein Gefühlt is…

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Called to freedom

Lesedauer: 6min

Freiwillig abhängig?!

Freiheit. Mal ehrlich, wir alle lieben sie. Und unser Alltag ist voller Freiheit. Ich kann mich zwischen gefühlt 3000 Joghurtsorten vorm Kühlregal entscheiden, bin frei, mich zu verlieben in wen ich will, bin frei, zu reisen, meinen Glauben zu teilen und ich bin frei zu sagen, was ich denke und fühle. Aber was genau ist Freiheit und wo findet man wirkliche Freiheit?

Hey du,
eine der krassesten Filmszenen ist für mich schon seit vielen Jahren der Tod von „William Wallace“ (Mel Gibson) in Braveheart. Noch im Sterben brüllt der Gefolterte mit aller Kraft ein letztes Mal „Freiheit!“, bevor er die Augen schließt. Ich habe den Film oft gesehen, aber hier habe ich immer eine Träne im Augenwinkel. Freiheit…! Was ist diese Freiheit, dass Menschen bereit sind für sie zu kämpfen und sogar zu sterben? Habe ich – der ich doch eigentlich frei lebe – überhaupt ein Gespür für ihren Wert? Oder ist es wie mit der Atemluft – so lange selbstverständlich, bis sie plötzlich knapp wird?…

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Die Kraft der Gemeinschaft

Lesedauer: 6min

Die Gemeinde – Gottes Lieblingsthema

Hast du ein Lieblingsthema, über das du stundenlang nachdenken kannst, mit Freunden bereden und über dem du die Zeit vergisst? Gott hat ein solches Lieblingsthema: es ist die Gemeinde! Dafür schlägt sein Herz! Ich weiß nicht, ob die Gemeinde auch zu deinen Lieblingsthemen gehört, oder was dir durch den Kopf geht, wenn du an Gemeinde denkst: schlägt dein Herz höher oder denkst du frustriert an menschliche Enttäuschungen oder sogar Verletzungen? Darf ich dir ein bisschen vorschwärmen, was Gott sich mit der Gemeinde gedacht hat?
Lies bitte zuerst: Apostelgeschichte 5, 12-1

Hey du,
ich hab heute richtig starkes Zitat für dich am Start: „Die Ortsgemeinde ist die Hoffnung der Welt“ (Bill Hybels, Pastor der Willow Creek Community Church in Chicago). Dieses Zitat berührt mich, seit dem Moment , in dem ich es zum ersten Mal gelesen habe. Was wäre, wenn deine Gemeinde das Potenzial hätte, deine ganze Stadt zu verändern? Ja, vielleicht sogar unser ganzes Land?
Ich liebe die Gemeinde – meine eigene natürlich auch -, aber vor allem Gottes Idee von Gemeinde. Ich liebe es, Teil von etwas zu sein, das weit über meinen Horizont hinausgeht und so relevant wie nie zuvor ist. Ich liebe es, Teil von Gottes Lösung für die Probleme dieser Welt zu sein. Du denkst vielleicht, dass das nicht sein kann, dass das Böse in dieser Welt längst die Oberhand gewonnen hat und gegen all das Leid in dieser Welt sowieso niemand mehr ankommt. Du denkst vielleicht, dass man sich einfach damit abfinden muss, dass man in seiner kleinen christlichen Community bleibt, in die nichts rein-, aus der aber auch nichts rauskommt. Ich habe mich auch schon oft so gefühlt. Man fühlt sich ohnmächtig und klein.

Gott will dir begegnen
Wer in der Bibel liest, wie Gott Menschen begegnet ist schnell frustriert. Krasse Wunder die klare Stimme Gottes im Ohr oder dem Schöpfer von Angesicht zu Angesicht begegnen, erlebt man im Alltag kaum. Wo steckt der übernatürliche Gott im täglichen Chaos? Es ist ein Prinzip Gottes, dass er uns als Menschen gebraucht, um zu wirken. Er hat es sich zum Ziel gemacht, durch uns Menschen zu wirken, zu reden, zu trösten und eine Veränderung in dieser Welt zu sein. Wer Gott im Alttag erleben will, sollte ihn in der Gemeinschaft mit anderen su…

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Wie du Gott besser kennenlernen kannst

Lesedauer: 6min

Warum es wichtig ist, deinen Gott zu kennen

Gib mir einige Minuten deiner Zeit, darum möchte ich dich bitten. Bereuen wirst du es ganz sicher nicht. Denn ich will dir heute eine Frage stellen, die dich herausfordern wird, deinen Glauben zu hinterfragen: Wer ist Gott? Wer ist das, an den du glaubst?

Hey du,
diese Frage hat mich in letzter Zeit ziemlich beschäftigt. Und ich habe viel über Gott nachgedacht. Über seine Art, seinen Charakter und vor allem über sein Herz. Was ich dabei als Ergebnis für mich festhielt, gab meiner Beziehung zu Gott einen entscheidenden Boost:

Mit der Haltung, mit der ich Gott begreife, werde ich auch mein Leben angehen.

Aus diesem Grund sollten wir uns Zeit nehmen. Zeit für Gott und Sein Wesen. Um eine ganz neue Beständigkeit in dem zu finden, was wir glauben und wie wir leben.

Your god
Woran denkst du, wenn du an Gott denkst? Wer ist Gott für dich? Wie viel Raum darf er in deinem Leben einnehmen? Würdest du losgehen, wenn er es dir auftragen würde? Und würdest du denjenigen gehen lassen, der dir am meisten bedeutet, ohne vielleicht sogar zu verstehen, weshalb? Allein begründet auf Gottvertrauen?
Solchen Fragen zuzustimmen kann nur möglich sein, wenn wir wirklich begriffen haben, wer dieser Gott ist. Wenn wir nicht nur sagen, dass wir an ihn glauben sondern unseren Glauben leben. Sobald wir angenommen haben, dass er nicht ein Gott ist, an den wir glauben, sondern unser Gott. Dass er persönlich ist. Dass er uns sucht und von ganzem Herzen um uns kämpft. Dass er jeden von uns gebrauchen möchte, um Wunder zu vollbringen. Weißt du, wer dein Gott ist?

Hello.
Stell dir vor: Du willst eine Person näher kennenlernen. Wahrscheinlich würdest du dich mit ihr auf eine heiße Schokolade treffen. Und dich mit ihr unterhalten. Fragen stellen, zuhören. Oder? Mit Gott  machen das viele Menschen anders. Sie machen sich ein Bild von ihm, das allein auf den Aussagen und Meinungen anderer Menschen beruht. Und stecken ihn so in eine Schublade. Wäre es nicht viel spannender, Gott selbst zu Wort kommen zu lasse…

Made for more

Lesedauer: 6min

Gott hat uns zur Ewigkeit berufen

Lies bitte zuerst: Philipper 3, 12-21

Hey du,
das Leben ist mehr. Irgendwie ahnt jeder Mensch das. Das Leben, das ist zunächst das, was man sehen und anfassen kann. Sonne. Auto. Spaghetti. Die rechte Hand. Der Wind in den Haaren. Die Menschen draußen vor dem Fenster. Das ganze Leben ist voll mit Dingen, Personen und Ereignissen. Doch das ist nur das Sichtbare. Die „Box“. Der Rahmen, in dem sich das normale Leben abspielt. Auch Tiere essen, schlafen und laufen herum. Und sie sind in der Regel zufrieden, solange sie genug Futter und einen Partner für die Fortpflanzung haben. Der Mensch ist da eine seltsame Ausnahme. Als einziges Lebewesen hat er die Ahnung, dass es mehr gibt. Dass es einen tieferen Sinn gibt, ein verborgenes Geheimnis, eine höhere Dimension. Aber woher kommt diese Ahnung? Warum denkst du, dass es doch eigentlich nicht sein kann, dass mit dem Tod alles vorbei ist?

In uns allen steckt diese Sehnsucht nach Ewigkeit und ich glaube, die Endlichkeit die wir in unserem Alltag erleben verstärkt diese Sehnsucht.

Ich glaube, dass Gott von Anfang an diese Sehnsucht in unser Herz gelegt hat.

Endlichkeit vs. Ewigkeit
Ich bin vor zwei Wochen abends mit dem Fahrrad auf dem Weg zu einer Besprechung gewesen und auf dem Weg dorthin schau ich zum Horizont und denk mir: Wow, was für ein genialer Sonnenuntergang. Das musst du festhalten!
Ich bleib stehen, kram mein Handy aus Hosentasche – und die Sonne war weg, hinter einer Wolke. Ich war enttäuscht. Aber dieses Erlebnis hat in mir die Sehnsucht nach der Ewigkeit wieder gelockt. Ich glaube es gibt so viele Dinge in unserem Leben die schön sind, aber die von Endlichkeit geprägt sind und ich glaube, die Endlichkeit die wir in unserem Alltag erleben verstärkt diese Sehnsucht, Dinge länger zu haben, als man sie zur Verfügung hat, die Sehnsucht nach Beständigkeit. Und den Glauben, dass da irgendwie mehr is…

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Auf´n Kaffee mit Gott

Lesedauer: 5min

Wenn Gott dir etwas sagen will

Gott will mit den Menschen reden. Und er freut sich, wenn wir zu ihm kommen und mit ihm sprechen. Doch ein Gespräch mit jemandem, den man nicht sieht und oft genug nicht versteht kann ganz schön schwierig und ernüchternd sein. Oft achten wir auch gar nicht auf ihn, weil wir nicht erwarten ihn in unserem Alltag anzutreffen. Aber ich will dir heute sagen: Er ist genau dort. Da wo das Leben ist. Mitten im Alltag. Und er sucht dich.

Hey du,
Zeit. Sie scheint das wichtigste Gut unserer Generation zu sein. Für alles braucht man Zeit. Und jeder hat davon scheinbar zu wenig. Ständig steckt man im Stress. Auszeiten und Pausen wissen wir nicht mehr richtig zu füllen und langweilen uns schnell. Dabei hat Gott sich von Anfang an ausgedacht, dass ein Wechsel von Arbeit und Ruhen, von Stress und Pausen den Menschen gut tut. Sechs Tage lang schuf Gott die Welt. Und am siebten Tag ruhte er und erfreute sich an dem, was er gemacht hatte. Auch später, als Adam und Eva im Garten Eden lebten – da kam Gott sie besuchen. Weit er gerne Zeit mit ihnen verbrachte.

Mehr als oberflächlich 
Beziehungen brauchen Zeit. Man kann keine echte tiefe Freundschaft oder gar Partnerschaft aufbauen, wenn man dem anderen ab und zu mal auf dem Weg zur Schule schnell ’ne Sprachnachricht per WhatsApp schickt. Das ist sicherlich gut, um sich gegenseitig auf dem Laufenden zu hatten oder kurz zu berichten, was passiert ist. Aber für echte Tiefe braucht es Zeit. Und Begegnung. Deswegen genießen wir die Momente, die wir mit unseren Freunden verbringen. Die Stunden, in denen wir gemeinsam etwas unternehmen und erleben. Die Augenblicke, wenn wir Gemeinsamkeiten entdecken oder uns über eine lustige Situation kaputtlachen. Die Gespräche, in denen wir dem anderen zeigen, wie es wirklich in uns drin aussieht – was wir denken, fühlen, wünschen. Und die besonderen Minuten, wenn dein Gegenüber sich dir offenbart und etwas von sich preisgibt. Das macht Beziehung aus. Diese funkelnden Goldmomente. Genau solch eine Beziehung wünscht sich auch Gott zu dir. Und in der Theorie wünschen wir uns das ja auch. Doch wie sollen wir es schaffen, auch noch Gott in all dem Alltagsstress unterzubringen? Klar, wir können unsere Prioritäten anders setzen und lernen, uns zu organisieren. Nur, dass das oft leichter klingt als es ist.

Gott Priorität in unserem Leben einzuräumen, wird vor allem dann leichter werden, wenn wir ihn besser kennenlernen.

Je enger die Freundschaft zu Gott ist, desto lieber möchte man automatisch Zeit mit ihm verbringen. Logisch, oder? Die folgenden Tipps können dir helfen, einen Einstieg, einen Startpunkt für deine Beziehung zu Gott zu finden…

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Spread faith

Lesedauer: 5min

Teile woran du glaubst

Das einzige Evangelium, das die meisten Leute je lesen, ist nicht das Evangelium nach Matthäus oder Lukas – sondern das Evangelium nach „dir“! Wie du lebst, und was du tust, ist das Erste und vielleicht auch das Einzige, was viele Menschen in deiner Umgebung von Jesus kennenlernen werden! Also, worauf wartest du noch: Share your Faith! – Wenn das doch nur so einfach wäre…

Hey du,
hin und wieder verspüre ich den Drang wegzulaufen, das Thema zu wechseln oder mich aus dem Gespräch herauszuziehen, sobald es um meinen Glauben geht und vielleicht unangenehme Fragen gestellt werden könnten. Doch wenn ich auf die leise Stimme des Heiligen Geistes in mir höre, mache ich genau das Gegenteil. Ich lasse mich auf das Gespräch ein und riskiere es. Auch wenn ich eine gewisse Anspannung verspüre, bin ich oft erstaunt darüber, wie belebend so ein Gespräch sein kann. Als Christen haben wir das Privileg, Menschen zu ermutigen, indem wir Hoffnung und Leben über ihnen aussprechen.

Bist du einer von diesen Menschen, die so überfordert und verwirrt sind, wie sie ihren Glauben mit anderen teilen können und es letzten Endes nie tun?

Ich will uns heute herausfordern neu durchzustarten, die Angst abzulegen und unseren Glauben authentisch und mit Freude zu teilen. Denn eigentlich ist es gar nicht so schwer, weil Gott in uns lebt! Bist du bereit? Let´s go!

Jeder Christ ein Evangelist
Bestimmt kennst du diesen Spruch. Für mich hört er sich an, wie eine etwas abgestandene Parole die verzweifelt versucht, Menschen zu motivieren, ihren Glauben zu teilen. Dabei steckt in Wirklichkeit so viel mehr dahinter!
Kurz bevor Jesus diese Welt verließ und wieder zu seinem Vater ging, versammelte er noch einmal alle seine Jünger. Seine Bande. Die Menschen, die die letzten Jahre mit ihm durch dick und dünn gegangen sind. Seine besten Freunde. Und was waren seine letzten Worte an seine Jünger? „Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin uns lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende“ (Matthäus 28,18-20). Bäm! Sein Auftrag an seine Jünger damals steht. Und auch sein Wunsch an seine Jünger heute. An jeden, der Jesus nachfolg…

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Steh auf, und geh!

Lesedauer: 6min

Wenn Gott heilt

Biblische Heilungswunder kennen wir – Heilung gehört irgendwie zu Jesus dazu. Aber heute? Wie geht Heilung heute?
Lies bitte zuerst: Johannes 5, 1-18

Hey du,
wow! Ich habe diese Geschichte jetzt schon so oft gelesen und jedes Mal, wenn ich es wieder tue, ist da dieses ‚Wow!‘ in meinem Kopf. Ich bin sprachlos. Jesus heilt diesen Mann. Einfach so. Er war 38 Jahre lang gelähmt, dann kommt Jesus und auf einmal läuft dieser Mann, als wäre nichts gewesen!
Biblische Heilungswunder wie dieses kennen wir viele.

Heilung gehört irgendwie zu Jesus dazu.

Aber heute? Wie geht Heilung heute?
Vor einem Jahr war eine gute Bekannte aus meiner Gemeinde schwer an Krebs erkrankt. Zum Zeitpunkt, als man den Krebs bei ihr feststellte, hatten die Ärzte kaum noch Hoffnung auf eine erfolgreiche Therapierung. Der Krebs hatte in den ganzen Körper gestreut und ihr ging es jeden Tag schlechter. Aber die ganze Gemeinde und noch viele andere Menschen haben jeden Tag für sie gebetet. Fast zwei Monate lang. Irgendwann stand ihre Überlebenschance bei nur noch wenigen Prozent und es sah hoffnungslos aus. In meinem Kopf lief nur ein einziges Gebet auf Dauerschleife: „Gott, bitte tue ein Wunder!“ Es war der Abend bevor sie operiert werden sollte. Sie hatte die Prognose diese OP mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu überleben. Alle Papiere waren unterzeichnet und am nächsten Morgen würde sie mit einem grünen Kittel bekleidet auf einer harten Trage in Richtung OP-Saal geschoben werden. Doch bei der Voruntersuchung stutzten die Ärzte auf einmal. Auf den neuen Bildern war der Krebs völlig verschwunden. Gott hatte ein Wunder getan!

Damals und heute
Vielleicht denkst du jetzt: Das kann doch gar nicht sein! Wie soll das denn funktionieren? Um ehrlich zu sein: Ich weiß es auch nicht, aber es ist passiert. Und auch die Wunder eines Mannes aus Nazareth sind neben der Bibel auch noch in vielen anderen Quellen belegt. Und ich glaube daran, dass es wirklich passiert ist. Dass Jesus wirklich Wunder getan hat und Menschen geheilt hat. Und wenn ich einen Blick in die Bibel werfe, dann scheint es zur Zeit Jesu das Normalste der Welt gewesen zu sein, dass Kranke geheilt wurden: „Jesus reiste umher und heilte die Menschen von ihren Krankheiten und Gebrechen.“ (Markus 4, 23). Auch nachdem Jesus diese Erde verlassen hatte, sagte er zu seinen Freunden, dass sie „noch mehr und größere Dinge tun würden“ (Johannes 14, 12). Und tatsächlic…

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