All posts by Manuel Ehnis | on-4u.blogspot.com

Gemeinsam auf dem Weg

Lesedauer: 7min

Wie Beziehungen und Freundschaften uns helfen können, Jesus ähnlicher zu werden

Freunde. Wenn ich an mein letztes Jahr denke, dann fallen mir besonders die Momente ein, die ich mit tollen Leuten geteilt hab. Bekannte wurden zu Freunden und Freundschaften sind gewachsen. Und schließlich ist es ja so, dass keiner alleine klar kommt. Auch wenn ich mir das manchmal einrede.
Weil wir für Beziehungen geschaffen sind. Wir sind für Freundschaften geschaffen. Und weil da ein Gott ist, der unser Freund sein möchte. Ein echter Freund.
Lies bitte zuerst: Sprüche 17, 17

Hey du,
Gott hat uns Menschen als Mitmenschen geschaffen. Durch und durch sind wir auf Gemeinschaft ausgelegt. In Beziehungen finden wir Leben. In Beziehungen erleben wir die besten Momente unseres Lebens. Und doch: Unsere beste Beziehung ist die zu unserem Schöpfer. Nur er kann unserem Leben einen echten Sinn und eine Bestimmung geben, die bleibt. Das dürfen wir nie vergessen. Jesus spricht einmal davon in seinem atemberaubenden Gebet in Johannes 17,3: „Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus erkennen.“ Eine starke Aussage! Und mal angenommen, sie ist wahr – wovon ich ausgehe – dann besteht das eigentliche Leben darin, Gott zu erkennen. Und damit ist übrigens kein intellektuelles erkennen gemeint, sondern vielmehr ein sehr persönliches, inniges Kennen oder eine tiefe Beziehung.
In dem Buch von Bill Donahue „Gemeinschaft, die Leben verändert“, habe ich dies sehr treffende Aussage gelesen: „Gott entschied sich, in uns eine Art Beziehungsgen einzubauen. Gott erschuf uns mit einem „Gemeinschafts-Gen“, einem festen Bestandteil unserer Erbinformation, die einen bestimmten Zweck hat und definiert, was es heißt, Mensch zu sein.“ Ohne Gegenüber wüssten wir gar nicht, wer wir sind. Wir brauchen einander. Wir brauchen Gemeinschaft. So hat Gott uns gemacht. Und Freundschaft spielt dabein einen großen Teil und genau darum soll es heute gehen: Meine Bande, meine Gang, meine Freunde…

Durch dick und dünn
„Wenn’s so schlimm ist, kannst du mir die Freundschaft ja kündigen!“ Wütend starr ich meinen Freund Fedon an. Er ist geschockt: „Hey, ich hab überhaupt nichts gegen dich. In dem Ton lass ich nicht mit mir reden!“ Wir streiten , weil ich neidisch war, dass er so gute Noten schreibt, ohne viel dafür lernen zu müssen. Fedon ist sauer auf mich, weil er mir diese Anfeindung ziemlich übelnahm.  Er fasst es nicht, dass ich deshalb unsere Freundschaft infrage stelle. Wütend und traurig gehen wir auseinander. Fünf Jahre später sitzen wir in einem Cafe, essen, lachen und erzählen aus unserem Alltag. Wir haben Höhen und Tiefen miteinander erlebt. Unsere Freundschaft wurde im Laufe der Jahre stärker, weil wir es geschafft haben, uns nach jedem Streit zu vertragen. Das passiert nicht von allein. Ernsthafte Versöhnung nach tiefen Verletzungen braucht die bewusste Entscheidung, dass man dem anderen wieder vertrauen möchte. Meine Mutter hat mich damals gewarnt, einander aus Stolz zu verlieren. Und die Kritik haben wir angenommen, immer wieder unsere Fehler eingesehen und uns entschuldigt. Und so entstand eine Freundschaft, die fast so alt ist, wie wir selbst. Und ich bin unendlich dankbar dafür.

Freundschaft als Trainingslager
Aber wodurch zeichnen sich echte Freunde aus? Echte Freunde sind füreinander da, auch wenn es schwierig wir…

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Wenn Nachfolge lebendig wird

Lesedauer: 7min

Mal angenommen, wir würden wieder Abenteuer mit Gott erleben

Mal angenommen, unser Glauben wäre wieder ein Abenteuer. Wir wären wieder voller Leidenschaft für Jesus. Und voller Liebe für die Welt. Mal angenommen wir würden Jesus wieder nachfolgen. Nicht nur als „Sonntagschristen“, sondern wirklich bedingungslos. Mal angenommen wir würden gemeinsam mutige Schritte gehen. Im Glauben. Und im Leben. Was wäre dann möglich? Bist du bereit für ein Abenteuer?
Hey du,
Christen sind Warmduscher. Sie haben keine Ecken und Kanten, keine eigene Meinung. Ihr größtes Abenteuer besteht darin, Sonntags die Predigt anzuhören. Oder die Kollekte einzusammeln. Ihr Leben ist langweilig und eintönig…
Hast du solche Sätze auch schon gehört? Oder hast du dich schon dabei erwischt, wie du solche Gedanken hattest? Christen waren tatsächlich ein Grund, wieso ich lange Zeit keine Freundschaft mit Gott haben wollte. Insgeheim dachte ich, dass ich auch „so“ werden müsste, wenn ich mein Leben Gott übergeben würde. Davor hatte ich Angst. Es pumpte zu viel Leben in meinen Adern, als dass ich einen so angepassten und unspektakulären Lebensstil annehmen würde.
Dann war da dieser Bibelvers aus Römer 8,29, in der Paulus uns auffordert, Jesus ähnlicher zu werden. Dieser Satz hat mir den Weg zum Himmel versperrt. Kein Wunder, denn ich habe ihn selbst gedeutet – und völlig falsch verstanden. Heute lasse ich mir die Bibel vom Heiligen Geist erklären, damals nicht. Mein Bild von Jesus war geprägt von den Geschichten mit den Schafen, dem toten Körper am Kreuz (wer interessiert sich schon für einen toten Gott?), der damit verbundenen Selbstaufgabe und einem auf Birkenstock basierendem Kleidungsstil. Wer möchte einem solchen Jesus ähnlich werden? „Also ich nicht!“, dachte ich. Das Problem war allerdings nicht Jesus selbst, sondern meine fehlende Perspektive auf den ihn. Ich war voreingenommen, ich hatte eine Vorstellung wer dieser Jesus war. Ich meinte, zu wissen, wer er wirklich ist. Aber ich lag sowas von falsch. Dem auferstandenen, herausforderndem Allmächtigen Jesus musste ich zuerst noch begegne…

Beten und doch ohne Ruhe?

Lesedauer: 6min

ErHört?

Lies bitte zuerst: Pslam 77

Hey du,
manchmal komme ich mir echt komisch vor. Ich rede und bitte und bete und fühle mich dabei so klein und bedeutungslos. Hört Gott meine Gebete überhaupt? Ist es wahr, dass sich ein so großer Gott für mich kleinen Menschen interessiert? Ja! Genau das ist das einmalige an unserem Gott, dass er sich persönlich für uns interessiert. Auch wenn es uns manchmal unwahrscheinlich vorkommt. Nur weil Gottes Liebe und sein Interesse für uns viel größer ist, als wir uns das vorstellen können, sind sie nicht erfunden.
Gebet ist ein Privileg. Gebet ist ein unglaublich großes Geschenk. Unsere direkte Verbindung zum Schöpfer des Universums. Gebet ist so viel mehr, als wir oft denken. Mal angenommen, Gebet könnte wirklich Berge versetzen.

 

Gebet ist ein Segen

Wieso fällt es uns eigentlich oft so schwer, Gott um einen „Extra-Segen“ zu bitten? Man fühlt sich fast so, als hätte man ein schlechtes Gewissen, Gott um noch mehr zu bitten, wenn man Menschen kennt, denen es schlechter geht als einem selbst. Doch wem gegenüber fühle ich mich schlecht? Gott ganz sicher nicht. Er ist doch schließlich derjenige, der durch Jesus gezeigt hat, dass wir um Größeres bitten solle…

 

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Von Gnade berührt

Lesedauer: 6min

Warum das eine ganz neue Freude in unser Leben bringt

Unser Leben steckt voller Dingen, die uns daran hindern vor Freude überzulaufen. Dabei sagt Gott doch dass wir uns freuen sollen. Weil wir einen Grund zur Freude haben.
Ich glaube, dass wir die „Gute Nachricht der Freude“ vergessen haben. Lasst uns auf die Suche nach echter Freude gehen. Freude die bleibt, auch wenn es scheinbar nicht immer einen Grund gibt sich zu freuen. Denn über die atemberaubende Message von Gott kann man sich einfach nur freuen.

Hey du,
„Jetzt lächelt doch mal alle!“ Entnervtes Augenrollen und das nächste misslungene Familienfoto in der Chronik vergangener Sommerurlaube. Kennst du das auch? Fotos mit erzwungenem Lächeln. Auf der Party, die dir eigentlich keinen Spaß macht, trotzdem so tun als ob. Große Überraschung und Freude mimen beim Anblick des Weihnachtsgeschenks, das deinen Geschmack leider nicht so ganz getroffen hat. Ich bin echt nicht sehr gut darin, so zu tun, als ob ich mich freue, wenn ich keine ehrliche Freude empfinde. Dafür trage ich meine Gefühle viel zu offen im Gesicht.

Der Auftrag zur Freude 
Das stellt mich allerdings aus einer theologischen Perspektive vor ein nicht ganz kleines Problem: Wie kann Gott neben allen anderen Anweisungen, die ich einfach aus Gehorsam befolgen kann, von mir verlangen. mich zu freuen? Ich soll mich an Gott um seinen Willen freuen (Psalm 37, 4). Ich soll Erbarmen lieben, und es nicht nur üben, sondern dabei fröhlich sein (Micha 6, 8). Ich soll nicht nur von meinem Geld, meiner Zeit und Kraft geben, sondern es fröhlich tun (2. Korinther 9, 7). Wer sich um andere Menschen und Gottes Gemeinde kümmert, soll dabei Freude empfinden (l. Petrus 5, 2). Und selbst wenn mir mein Besitz gewaltsam weggenommen wird, im Leid und unter Verfolgung, soll ich mich freuen können (Hebräer 10, 34)?! Wie?
Doch dahinter steckt mehr. Diese Fülle von Aufforderungen, uns zu freuen, zeigt uns einiges über Gott und über uns selbs…

 

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Gemeinde neu erleben

Lesedauer: 6min

Warum unsere Gemeinden neuen Wind brauchen

„Ich werde meine Gemeinde bauen“, sagt Jesus zu seinen Jüngern. In den Briefen des Neuen Testaments lesen wir, wie sich Gott Gemeinde vorgestellt hat. In der Kirchengeschichte sehen wir ganz unterschiedliche Formen von Gemeinde. Das stellt uns vor die Frage: Wie soll Gemeinde heute gelebt werden?
Hey du,
ich habe einen Traum von Gemeinde. In diesem Traum kommt nicht vor, welche Musik gespielt wird. Dieser Traum hat nichts zu tun mit Gemeindeformen. Dieser Traum von Gemeinde ist, dass wir Gottes Geschenk der Gemeinschaft neu entdecken. Dass wir Gemeinde bauen, so nah wie möglich an den biblischen Prinzipien, so nah wie möglich an dem Leben der Menschen und so nah wie möglich am Puls unserer Zeit. Offen für die Welt. Ich träume davon, dass wir immer mehr so werden wie Jesus: Er hat Gottes Willen ausgelebt und war dabei ganz nah dran an den Pharisäern, den Zöllnern, den Ehebrechern, den Reichen, den Menschen. Er hat in ihr Leben gesprochen und er hat sein Zeitalter geprägt, wie kein anderer. Mein Traum ist, dass wir immer mehr die Einstellung von Paulus gewinnen: Er hat leidenschaftlich dafür gekämpft, dass Gottes Wahrheit gelebt wird und konnte dabei sagen: „Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige rette.“
Für so viele Menschen ist der Glaube keine fesselnde Geschichte mehr, weil er meist gar keine Geschichte ist. Er ist wie eine Formel, eine Sammlung von Fakten oder eine mathematische Gleichung. Aber was, wenn es etwas Besseres gäbe? Ich bin fest davon überzeugt, dass Jesus uns eine bessere Geschichte erzählt.
Wenn das Christentum einmal ganz neu anfangen soll, müssen wir beim Evangelium anfang…

Fremde werden Freunde

Lesedauer: 7min

Wie Migration Mission verändert

Wir leben im „Age of Migration“ dem Zeitalter der Migration. Heute sind nach Angaben der UNO mehr Flüchtlinge unterwegs als je zuvor in der Geschichte der Menschheit. Für die Politiker und die Gesellschaft stellt das große Herausforderungen dar – aber auch eine rießen Chance. Weiltmission geschieht ab sofort durch dich. Vor deiner Haustüre. Denn unsere Aufgabe als Christen besteht darin, unseren Nächsten so zu lieben, wie uns selbst.

Hey du,
wir leben im „Age of Migration“ dem Zeitalter der Migration. Noch nie waren so viele Menschen als Flüchtlinge  unterwegs. Neu sind vor allem die Zahlen der unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen. Zigtausende Jugendliche aus Afghanistan und anderen Krisengebieten des Nahen und Mittleren Ostens kommen alleine nach Deutschland.
Viele von ihnen haben schreckliches erlebt. Sie fliehen vor Krieg, Terror, kommen in Schlauchbooten übers Mittelmeer und kämpfen sich durch bis Deutschland. Weil sie Hoffnung haben. Hoffnung auf ein besseres Leben. Für den Staat scheint diese Herausforderung eine Überforderung zus ein. Deshalb helfen viele Menschen ehrenamtlich, unterstützen die Flüchtlinge und geben ihnen Sprachunterricht.
Ich will uns heute als Community herausfordern gemeinsam nachzudenken: Wie können wir als Christen diesen Menschen begegnen? Wie können wir Gottes Liebe zu den Flüchtlingen bringen? Und dann lasst uns gemeinsam kleine Steps gehen. Weg von der Angst, von dem Hass und hin zu den Menschen, hin zu Gott. Ich träume davon und bete dafür dass wir erleben, was es heißt, wenn Fremde zu Freunden werden.

Migration bewegt die Geschichte und die Gegenwart
Der Zuzug von Menschen aus aller Welt verändert unseren Blick auf die Weltmission. Allmählich wird der den Christen in Europa bewusst, dass sich ihr kulturelles Umfeld verändert – es bietet neue Möglichkeiten, das Evangelium weiterzugeben, aber auch neue Herausforderunge…

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Worth it

Lesedauer: 6min

Der König der Könige steht hinter dir, vor dir liegt die Welt

„Du hast noch nie einem Menschen in die Augen geschaut, der für Gott nicht von Bedeutung ist.“ – Bill Hybels
Du trägst Gottes Fingerabdruck. Du bist wundervoll gemacht. Und egal wie klein du dich fühlst, er hat einen genialen Plan für dich. Gott hat Großes mit deinem Leben vor. Gott will Geschichte mit dir schreiben. Klingt utopisch? Ist es auch. Und trotzdem wahr.

Hey du,
noch bevor die Scheinwerfer im Kreissaal für dich aufleuchteten, hat Gott schon Fähigkeiten und Talente in dich reingelegt. Er gab dir eine starke Leidenschaft und Kreativität und hat dich in ein Umfeld gesetzt, wo du aufblühen kannst, wo du viele verrückte Ideen umsetzten kannst und durchstarten kannst. Denn als Gott den ersten Menschen geschaffen hat, da sagte er: „Es ist sehr gut.“ Und wenn er sehr gut sagt mein er sehr gut. Nicht nur ein klein wenig gut, hab gut oder naja! Nein, ein „Stiftung-Warentest. Sehr-Gut“. Amtlich geprüft von höchster Stelle. Oder mit anderen Worten: Wow! Umwerfender oberhammergalaktischer Wahnsinn! Dieses Wort erschallt jeden Tag über dein Leben. „Von ganzem Herzen freut er sich über euch.“ (Zefanja 3, 17). Wow!

Das Peperoni-Projekt
Früher hab ich auf dem Hof von meiner Oma immer geholfen die Peperonis zu pflanzen oder die Zwiebel zu stecken. Und jedes Mal, wenn ich diese kleinen, harten Körner sah kam mir diese Frage: „Schau mal Oma. Diese Samen sind klein, braun und tot. Auf jeden Fall sehen sie so aus. Hast du das Gefühl, dass daraus mal was wird?“ „Probier es aus, totgesagte leben länger.“ Also legte ich die Samen in die Erde und bedeckte sie. Und siehe da, einige Wochen später keimten die Samen, die Pflanzen gediehen.
Wenn ich mich heute daran erinnere, erinnert mich die Peperoni an unser Leben. Im Peperonisamen – auch wenn er zerkrümelt ist – ist alles enthalten, was es braucht, dass daraus eine Peperoni wird. Ob du nun bewusst oder unbewusst auf dem „Abstellgleis“ stehst und das Gefühl hast, dass Gott dich aufgrund deiner Fehler, deiner Schwächen oder deiner Vergangenheit nicht mehr braucht – Gott hat am Anfang alles in dich hineingelegt, was du brauchst um zu dem Mann oder der Frau zu werden, den/die Gott sich ausgedacht hat und gebrauchen möchte. Gott einen Plan für dich, er hat Träume und Wünsche in dich hineingelegt und er hat dich mit all dem ausgestattet, um sie wahrwerden zu lassen. Glaub mir. You got it all!

Du musst niemand anderes werden außer du selbst.

Am Ende wird Gott uns nicht fragen, warum wir nicht das Leben von jemand anderem geführt haben. Er wird uns fragen, warum wir nicht unser Leben gelebt haben, unsere Bestimmung, seinen Pla…

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Ready to read

Lesedauer: 7min

Wenn Gottes Wort lebendig wird

Mal angenommen, wir würden wieder anfangen, regelmäßig in der Bibel zu lesen und Gott immer besser kennenlernen zu wollen. Mal angenommen, wir würden anfangen, die Wahrheit und Schönheit dieser Geschichte zu sehen. Wir haben die beste Geschichte, die jemals erzählt wurde. Lasst uns endlich anfangen darin zu leben und sie zu erzählen!

Hey du,
wir leben in einer Zeit, in der Wahrheit umstritten ist. Noch nie zuvor hatten Toleranz und „den anderen so stehen lassen“ in unserer Gesellschaft einen so hohen Stellenwert wie heute. Heutzutage ist eigentlich alles erlaubt, nur eines nicht: zu behaupten, man hätte die alleinige Wahrheit gefunden. „Der eine sieht es eben so und der andere so.“ „Manche glauben eben an einen Gott, andere nicht.“ Wer kann schon sagen, was absolut richtig ist?
Trotzdem brauchen wir Informationen, auf die wir uns absolut verlassen können. Das trifft auf die alltäglichen Situationen des Lebens zu und ist bei der Frage nach dem Sinn und einem gelingendem Leben nicht anders. Zum Glück gibt es die Bibel!
Paulus schreibt in 2. Timotheus 3, 16-17: „Denn alles, was in der Bibel steht ist von Gottes Geist eingegeben und von ihm erfüllt. Ihr Nutzen ist entsprechend: Sie lehrt uns die Wahrheit zu erkennen, zeigt uns unsere Fehler, bringt uns auf den richtigen Weg und und erzieht zu einem Leben nach dem Willen Gottes. Mit der Bibel ist der, der Jesus nachfolgt und ihm dient, allen seinen Kämpfen und Herausforderungen gewachsen.“

Die Bibel ist wahr
Die Bibel spricht für sich selbst. Vierzig von einander unabhängige Menschen haben im Verlauf von 2000 Jahren an diesem einzigartigen Liebesbrief von Gott an die Menschheit geschrieben. So entstanden 66 unterschiedliche Bücher, die alle die gleichen Inhalte auf unterschiedliche Weise verpackt haben. Und es gibt außerdem noch unzählbar viele weitere, von der Bibel unabhängige Werke die zum Beispiel von der Auferstehung eines Mannes aus Nazareth und Wundern berichten.
Es gibt nichts vergleichbares in der Weltliteratur. Atheisten mögen dieses Argument vielleicht belächeln, aber wer die Bibel gelesen hat und erfahren hat, wie Gott dadurch zu ihm gesprochen hat, der weiß, warum die Bibel das meistverkaufte Buch der Welt ist und in mehr Sprachen übersetzt worden ist als jedes andere Buch.
Auf die Bibel ist also Verlass. So viel spricht dafür, das diese fette Story, die darin niedergeschrieben ist wirklich passiert ist. Ihre Aussagen sind nicht nur richtig, sie sind vor allem auch tragfähig. Ihre Wahrheit lässt sich erleb…

 

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Better together

Lesedauer: 6min

Warum Gott die Menschen als Dream Team erschaffen hat

Gemeinschaft ist ein riesiges Geschenk Gottes an uns. Und doch bleibt es leider so oft unbeachtet. Weil da Dinge sind, die echter Gemeinschaft im Weg stehen. Deshalb will ich dich heute ermutigen: Kämpfe für Gemeinschaft!  Denn als Nachfolger von Jesus sind wir better together!
Lies bitte zuerst: Hebräer 10, 24-25

Hey du,
im Moment glaube ich in unserer Gesellschaft eine interessante Dynamik zu entdecken: Einerseits streben wir zum absoluten Individualismus. Aber auf der anderen Seite wollen wir auch alle zu einer Community gehören, Gemeinschaft haben. Wir erleben ein ständiges Hin- und Hergerissensein zwischen starkem Individualismus und den unbändigen Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Gemeinschaft. Gott hat uns mit dieser Polarität geschaffen. Wir benötigen beides, Alleinsein genauso wie Gemeinschaft. Viele Jugendliche würden alles tun, um dazuzugehören. Sie gehen in Peer-Groups, kleiden sich und sprechen wie ihre Freunde. Auf Facebook exponieren sie sich mit den privatesten Detail um zur virtual Community dazuzugehören. Ich nenne es Scheingemeinschaft: Ich bin zwar mit vielen Menschen virtuell verbunden, sammle Freunde auf Facebook und kommuniziere in verschiedenen Whats-App-Gruppenchats. Aber echte, verlässliche Freundschaften, mit denen man durch dick und dünn gehen kann, sind das meistens nicht. Deshalb will ich dich heute ermutigen: Kämpfe für Gemeinschaft. Echte Gemeinschaft. Mehr Sein als Schein. Denn das ist es, wozu Gott und berufen hat. Lasst uns dem auf die Spur gehen, was echter Gemeinschaft im Weg steht und dann neu durchstarten. Denn als Nachfolger von Jesus sind wir better together!

Vergleiche dich nicht
„Niemand soll sich über andere erheben und höher von sich denken, als es angemessen ist. Bleibt bescheiden und sucht das rechte Maß!“ (Römer 12, 3)
Ständig vergleichen wir uns mit anderen. Und schnell stellen wir dabei fest, dass man – im Vergleich zu den anderen – schlechter abgeschnitten hat. Das, worüber man vor drei Minuten noch total stolz war und innerlich gejubelt hat, ist auf einmal nur noch halb so cool, weil dein Freund jetzt etwas viel besseres hat. Deine Freude verpufft augenblicklich. Stattdessen wirst du traurig. Epic Fail! Sich mit anderen zu vergleichen, macht oft traurig und ist daher eigentlich ziemlich dusselig.
Vergleichen bringt nichts. Weniger als gar nichts. Zero. Vergleichen macht dich höchstens traur…

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Erlebe täglich neue Siege

Lesedauer: 6min

Weil Gott für dich kämpft

Wie oft hast du schon eine neue Freundschaft angefangen? Wie oft hast du schon versucht abzunehmen? Wie oft hast du schon Fehler gemacht? Wie oft fällst du wieder in die alten Gewohnheiten zurück? Was meinst du, wenn du sagst, du könntest noch mal von vorne anfangen? Schau dir doch mal das Chaos an, in dem dein Leben steckt…
Das Leben ist voller persönlicher Kämpfe. Aber ich will heute eine richtig steile These aufstellen: Du wurdest geboren, um zu siegen!

Hey du,
„Gott selbst wird für euch kämpfen, wartet ihr nur ruhig ab!“ (2. Mose 14, 14)
Ganz schön starker Vers, oder?
Unser Gott kennt jeden Kampf, den wir kämpfen, er sieht jede Herausforderung, in der wir stehen und jede Situation, die uns zu erdrücken scheint. Und er fordert uns heraus: Hör auf zu sagen ‚Die Herausforderung ist zu groß, ich kann mit dieser Situation nicht mehr umgehen.‘
Denn die größte Kraft des ganzen Universums ist auf deiner Seite und zusammen mit Gott kommst du aus jeder Situation siegreich heraus.
Ich will uns heute herausfordern, gemeinsam als Community kleine Schritte zu gehen und uns den Herausforderungen und Kämpfen unseres Alltag zu stellen. Und wir werden siegen! Egal, wie bedrohlich unser Gegner scheinen mag. Wir haben Gott auf unserer Seite. Den Schöpfer des Universums. Und mit ihm stehen wir auf der Siegerseite. Auch wenn es am Anfang oft nicht so scheinen mag.

Steh wieder auf
So manches kann uns im Leben passieren, uns niederschmettern und unten halten. Ein Todesfall. Eine zerbrochene Freundschaft. Arbeitslosigkeit …
Jesus sagt: „Ich habe alles vollbracht. Steh auf, und folge mir nach!“ Komm mit mir und ich werde dir beibringen zu fliegen!
Es ist wie bei einem Baby, das laufen lernt. Es fällt viele Male hin, bevor es sicher stehen kann. Aber eines kann ein Baby sehr gut: Wenn es umfällt, dann steht es wieder auf. Wie kannst du wieder aufstehen? Ändere deine Gedanken, denn du wirst dich zu dem Menschen entwickeln, wie du von dir denkst. Denkst du entmutigende Gedanken, wirst du entmutigt. Denkst du verurteilende Gedanken, wirst du verurteilt. Nicht von Gott, aber von dir. Darum ändere deine Gedanken und sage dir: „Ich habe einen Fehler gemacht, aber wenigstens brauche ich diesen Fehler nicht noch einmal zu machen. Heute ist ein neuer Tag!“ Egal, wie schnell die Veränderung geht, wie viele Siege du täglich erreichst, bleib mit Gott dran und du wirst Tag für Tag erleben, wie viele kleine Siege, kleine Durchbrüche schlussendlich am Ende auch zum Ziel, zur Veränderung und zur Freiheit führen werden.
Das Schlimmste was wir machen können, ist liegenzubleib…
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