All posts by Thomas Köhle

Triebe oder Liebe?

Auch das ist ein Vers aus dem ersten Kapitel des Römerbriefs. Dort heißt es, dass Menschen sich von Gott abwandten,  obwohl sie eine Ahnung von seiner Herrlichkeit und Größe hatten. In Vers 24 lesen wir von der Konsequenz. Gott hat diese Menschen sich selbst und ihren eigenen Lüsten und Begierden überlassen.

Wenn wir Menschen uns von Gott abwenden, dann lässt er uns halt machen. Er lässt uns unseren freien Willen. Aber wir sind dann auch auf uns selbst gestellt. Wir sind unseren selbstsüchtigen Begierden ausgeliefert.

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„Unser tägliches Brot gib uns heute.“

 

 

Heute möchte ich auf eine weitere Bitte im Vaterunser eingehen, die ich bisher nicht erwähnt habe. Ich behandle das Vaterunser, weil es die Antwort Jesu ist, auf das Ansinnen seiner Jünger, er möge sie beten lehren. In Matthäus 11,29 fordert Jesus uns auf von ihm zu lernen, und Ruhe zu finden. Beten lernen, gehört offensichtlich zu den Unterrichtszielen des Herrn.

„Unser tägliches Brot gib uns heute.“ Jesus ermutigt uns dieses Anliegen Gott vertrauensvoll vorzutragen. An anderer Stelle betont Jesus: „Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet.“ (Matthäus 6,8b).

 

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„…und vergib uns unsere Schuld…“

Sünde und Schuld ist ein zentrales Thema in der Bibel und im christlichen Glauben. Dennoch kommt die Bitte um Vergebung unserer Schuld im Vaterunser erst an fünfter Stelle. Im Folgenden ein paar Gedanken, die mir dazu eingefallen sind.

Manche, die aus irgendwelchen Gründen von Schuldgefühlen geplagt werden, könnten sagen, sie möchten auf jeden Fall und zu allererst diese unerwünschten Empfindungen loswerden. Doch Jesus hat seine Jünger Beten gelehrt und andere Anliegen vorangestellt.

Eine wesentliche Frage scheint mir zu sein: Wann fühlen wir uns eigentlich schuldig? Wie kommt es dazu dass wir etwas was wir gesagt oder getan haben bedauern?

Mir scheint, wenn es uns schlecht geht, machen wir uns viel leichter Gedanken über unser Verhalten. Hätte ich meine Probleme vermeiden können, wenn ich in dieser oder jener Situation anders geredet oder gehandelt hätte?

Nehmen wir an, wir haben uns auf bestimmte Ziele (oder auch Lebensziele) konzentriert und uns dafür eingesetzt. Wenn der gewünschte Erfolg ausbleibt, sind wir leicht dabei uns zu fragen, ob das eigentlich die ganze Mühe wert war oder wir fühlen uns eben schuldig, weil wir irgendwie die ganze Sache vermasselt haben.

Aber sind diese Schuldgefühle unbedingt identisch mit dem was Gott meint, wenn in der Bibel von Sünde die Rede ist? Gott sieht die Dinge aus einer anderen Perspektive als wir. In der Bibel stehen gesellschaftliche Werte wie Erfolg und Karriere nicht an erster Stelle.

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Mit dem Vaterunser Beten lernen

Im Matthäus 11,29 fordert Jesus uns auf, von ihm zu lernen. Als die Jünger Jesus baten, sie beten zu lehren, sagte er ihnen das Gebet, das wir als das Vaterunser kennen.

In meinem dritten Beitrag zum Vaterunser gehe ich auf die ersten drei Bitten des Vaterunsers ein. Ich bringe sie mit Anliegen in Verbindung, die uns vielleicht beschäftigen. Ich ermutige dazu, selbst weiterzubeten.

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Gedanken zum Vaterunser (2)

Beim Beten geht es um eine Beziehung zu Gott. Die Jünger wollten, dass Jesus sie beten lehren sollte, wie Johannes seine Jünger auch gelehrt hatte. Dann brachte Jesus ihnen das Vaterunser bei. Es ist ein Mustergebet.

Jesus lehrte seine Jünger, zu Gott, als zu dem Vater im Himmel zu beten. Es geht also um eine Beziehung zwischen dem himmlischen Vater und seinen Kindern. Wer möchte, kann meinen Beitrag von letzter Woche gerne jetzt noch auf meinem Blog nachlesen: ‚Gott als Vater.‘

Hier geht es zu meinem heutigen Beitrag: ‚Gott vertrauen und beten‘

 

Mit Tieren leben

 

Wer sich mit Tieren beschäftigt, kann viele Texte in der Bibel besser verstehen. Wer die Bibel auslegen möchte, muss an vielen Stellen auch über Tiere nachdenken. Oft spricht die Bibel bildhaft über Tiere und Menschen, um geistliche Wahrheiten zu vermitteln.

 

Das Wort beladen in Matthäus 11,28 kann sich auf ein Lasttier beziehen. In Vers 29 und 30 ist von einem Joch die Rede. Auch dabei geht es zunächst um Tiere.

Hier geht es zu meinem Beitrag:

Wer Erfahrungen mit Tieren macht kann manche Stellen in der Bibel leichter verstehen. Dazu gehören auch die Verse, um die es auf meinem Blog hauptsächlich geht.

Das Wort „beladen“ in Matthäus 11,28 kann sich auf ein Lasttier beziehen. In Vers 29 ist von einem Joch die Rede. Ein Joch ist ein wohl meist aus Holz bestehendes Teil, das benutzt wurde, um Tiere einzuspannen, damit sie einen Wagen oder einen Pflug ziehen konnten.

In manchen Beiträgen auf meinem Blog habe ich etwas über den Umgang mit Tieren geschrieben. Manchmal habe ich über tierhalterische Aspekte von biblischen Geschichten nachgedacht. Oder ich habe Tiergeschichten erfunden, um die Verse in Matthäus 11,28-30 zu veranschaulichen.

Hier sind Links zu einigen dieser Posts. Ich wünsche viel Freude beim Stöbern und Lesen!

Von Jesus lernen

Der (wöchentliche) Hauptbeitrag auf ‚Christen finden Ruhe‘ erscheint meist am Freitag abend.

 

Auf meinem Blog beziehe ich mich zumeist auf die bekannten Verse im Matthäusevangelium: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir…“ (Matthäus 11,28-29/Luther 84). Vorausgegangen sind Beiträge über ‚Zu Jesus kommen‘, ‚mühselig und beladen‘, ‚Erquickung‘ und ‚Nehmt auf euch mein Joch‘. Heute soll es um die Worte Jesu gehen: „und lernt von mir…“

Wie können wir von Jesus lernen. Dazu möchte ich ein paar grundlegende Gedanken weitergeben.

Wenn wir Jesus bitten, als Gott der Herr in unser Leben zu kommen und uns unsere Schuld zu vergeben, beten wir um etwas wozu Jesus uns auch auffordert: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.“ (Offenbarung 3,20). Jesus möchte durch seinen Heiligen Geist in unseren Herzen wohnen.

In Johannes 1,12 lesen wir: „Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen die an seinen Namen glauben.“ (Johannes 1,12). Durch den Heiligen Geist können wir Gewissheit über unsere Beziehung zu Gott bekommen: „Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind.“ (Römer 8,16).

„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig…“ (Matthäus 11,28+29). Wenn wir auf den Ruf Jesu eingegangen sind, werden wir aufgefordert, jetzt von Jesus zu lernen. Wir können unsere Lernbereitschaft signalisieren, indem wir Jesus immer wieder darum bitten, uns seine Wege zu lehren.

Wie können wir von Jesus lernen. Dazu möchte ich ein paar grundlegende Gedanken weitergeben.

Wenn wir Jesus bitten, als Gott der Herr in unser Leben zu kommen und uns unsere Schuld zu vergeben, beten wir um etwas wozu Jesus uns auch auffordert: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.“ (Offenbarung 3,20). Jesus möchte durch seinen Heiligen Geist in unseren Herzen wohnen.

In Johannes 1,12 lesen wir: „Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen die an seinen Namen glauben.“ (Johannes 1,12). Durch den Heiligen Geist können wir Gewissheit über unsere Beziehung zu Gott bekommen: „Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind.“ (Römer 8,16).

„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig…“ (Matthäus 11,28+29). Wenn wir auf den Ruf Jesu eingegangen sind, werden wir aufgefordert, jetzt von Jesus zu lernen. Wir können unsere Lernbereitschaft signalisieren, indem wir Jesus immer wieder darum bitten, uns seine Wege zu lehren.

  1. Wir können von Jesus lernen, indem wir in der Bibel lesen. Jesus selbst hat das Alte Testament gelesen und gehört. Im Neuen Testament können wir erfahren wer Jesus ist und wir werden ermutigt, ihm zu vertrauen. Es empfiehlt sich, die Bibellektüre mit dem Neuen Testament zu beginnen und zuerst die Evangelien zu lesen. Im Johannes Evangelium lernen wir besonders viel darüber was Glauben bedeutet und welche Gewissheit der Gläubige haben darf.
  2. Wir können von Jesus lernen, indem wir zu ihm beten. Aus vielem was wir in der Bibel lesen, können wir ein Gebet machen. Wir dürfen betend auf das antworten, was Gott uns in seinem Wort sagt. Ein Gebet, das der Herr Jesus seine Jünger gelehrt hat, ist das Vaterunser. Wir finden es in Matthäus 9,7-13.
  3. Wir können von Jesus lernen, indem wir uns mit anderen, die auch an Jesus glauben, austauschen. So können wir erfahren wie andere, was sie in der Bibel gelesen haben, auf ihr Leben anwenden.
  4. Wir können von Jesus lernen, indem wir konkrete Schritte gehen. Indem wir versuchen, zu praktizieren, was wir aus der Bibel verstanden haben, setzten wir uns gründlicher mit der biblischen Botschaft auseinander.

Man kann diese vier Punkte durch vier Worte zusammenfassen, die alle mit einem ‚G‘ beginnen: Gottes Wort, Gebet, Gemeinschaft und Gehorsam. So können wir unsere Beziehung zu Jesus pflegen und im Glauben gewiss werden.

Wer sich aufmacht, um mit Jesus zu leben, betritt ein neues Land. Es gibt vieles zu entdecken.  Mitunter wird man auch unangenehme Dinge und Schwierigkeiten erleben.

Vor Jahren habe ich in christlichen Schriften (von Werner Heukelbach) den folgenden Slogan gelesen: „Reichtümer Gottes warten auf dein nehmen!“ Jesus selbst sagt: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.“ (Johannes 10,10). Was auch geschehen mag, wer Jesus vertraut, ist nicht alleine. Jesus macht Gläubige zu Kindern Gottes.

 

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Wie können wir von Jesus lernen. Dazu möchte ich ein paar grundlegende Gedanken weitergeben.

Wenn wir Jesus bitten, als Gott der Herr in unser Leben zu kommen und uns unsere Schuld zu vergeben, beten wir um etwas wozu Jesus uns auch auffordert: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.“ (Offenbarung 3,20). Jesus möchte durch seinen Heiligen Geist in unseren Herzen wohnen.

In Johannes 1,12 lesen wir: „Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen die an seinen Namen glauben.“ (Johannes 1,12). Durch den Heiligen Geist können wir Gewissheit über unsere Beziehung zu Gott bekommen: „Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind.“ (Römer 8,16).

„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig…“ (Matthäus 11,28+29). Wenn wir auf den Ruf Jesu eingegangen sind, werden wir aufgefordert, jetzt von Jesus zu lernen. Wir können unsere Lernbereitschaft signalisieren, indem wir Jesus immer wieder darum bitten, uns seine Wege zu lehren.

 

Wie eine Henne und ihre Jungen

„…Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel; und ihr habt nicht gewollt!“ (Matthäus 23,37b/Luther 84).

Jesus ist in Jerusalem. Es ist sein letzter Besuch an diesem Ort. Er wusste was ihm bevorstand.

Als er auf einem Eselsfüllen nach Jerusalem einzog haben ihm viele zugejubelt. Nicht lange danach sollte aus den Mündern einer Menge der Ruf erklingen: „Kreuzige ihn! Kreuzige ihn!“

Im 23. Kapitel des Matthäusevangeliums klagt Jesus besonders über die Schriftgelehrten und Pharisäer. Sie achten auf kleine Details des alttestamentlichen Gesetzes aber vernachlässigen Hauptanliegen wie Recht, Barmherzigkeit, und den Glauben. Ihre Religion ist eher eine Show und politisches Kalkül als gelebte Gottesfurcht. Sie achten in erster Linie darauf, dass die Menschen sie als fromm ansehen.

Am Schluss des Kapitels sagt Jesus: „Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen …; aber ihr habt nicht gewollt!“ Gott hatte auf vielerlei Weise versucht, sein Volk anzusprechen und ihnen den rechten Weg zu zeigen. Immer wieder haben sie Propheten Gottes nicht aufgenommen, sondern getötet und nicht lange danach würde Jesus selbst ein ähnliches Schicksal ereilen.

Gott ruft auch uns. Jesus ruft auch uns.

Die Formulierung von der Henne und den Küken im obigen Vers habe ich besonders interessant gefunden: „…wie oft habe ich eure Kinder versammeln wollen wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel…“

 

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