Viktor Schwabenland – Christliche Blogger Community

All posts by Viktor Schwabenland

Tag für Tag

Tag für Tag trägt Er unsere Lasst

Gepriesen sei der Herr! Tag für Tag trägt er unsere Last, Gott ist unser Heil!
Psalm 68,20

Oft sehen wir nicht, wie der Herr das tut, aber Er ist immer da und trägt unsere Last, so dass wir es leichter haben können. Warum soll ich denn meine Last selbst tragen, wenn ich sie Gott überlassen kann? Und trotzdem tun es viele. Sie beten zwar, dass Gott ihnen helfe, ihre Last zu tragen, aber sie Ihm ganz anvertrauen wollen sie nicht, weil sie die Kontrolle über eigene Situation verlieren könnten. Zum Beispiel, wenn man gerade finanzielle Probleme hat, betet man zwar um Gottes Hilfe und dann besorgt man sich noch zwei oder drei Nebenjobs, um selbst die Probleme zu lösen. Das Ergebnis ist völlige Erschöpfung und man hat keine Kraft und Lust, sich um die Beziehung mit Gott zu kümmern. Deswegen ist es besser, eigene Last mit Gott zu teilen, damit wir’s leichter haben und Ihn mit leichtem, fröhlichen Herz preisen können.
Wichtig ist immer, daran zu denken, dass Jesus nicht nur heute unsere Last trägt, sondern Tag für Tag, also immer!
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Lust, auszuscheiden

Lust, abzuscheiden

Ich werde aber von beidem bedrängt: Ich habe Lust, abzuscheiden und bei Christus zu sein, denn es ist weit besser, das Bleiben im Fleisch aber ist nötiger um euretwillen.
Philipper 1,23-24

Wie oft hatte ich schon Lust, einfach diese Erde mit allen ihren Sorgen, Nöten und Problemen zu verlassen, aber Gott holte mich einfach nicht zu sich, obwohl Er auch gute Gelegenheiten hatte. Z.B. als ich Epilepsie hatte, könnte Er mich einfach auf unglücklicher Stelle Anfall kriegen lassen und schon wäre ich im Himmel, oder ich könnte bei der Gehirn-OP zu Ihm rüber kommen. Aber nein, das hat Er nicht gemacht, weil Er mich noch gebrauchen möchte. Es wäre auch zu egoistisch, diese Welt zu verlassen, die voll Menschen ist, die Gott noch gar nicht kennen. Heute gebraucht Gott meine Nöte, die ich mit Seiner Hilfe hinter mir habe, um andere zu segnen und zu ermutigen. Wenn mir jemand sagt, dass seine Not so groß ist, dass einem niemand helfen kann, dann kann ich ihn vom Gegenteil überzeugen, weil Gott hat mir immer geholfen und wird mir immer helfen. Er ist mein treuer Freund und Vater, auf den ich mich verlassen kann.
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Anbetung

Wir beten an, was wir kennen

Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn das Heil ist aus den Juden.
Johannes 4,22

Das sagte Jesus der Samariterin am Brunnen, die nach dieser Begegnung los gelaufen ist, um Jesus in ihrer Umgebung zu verkündigen. Sie lernte Jesus kennen und nun wusste sie, wen sie anbeten soll.
Viele Menschen beten auch etwas an, was sie nicht kennen. Zum Beispiel irgendwelche Heilige, die auf den Ikonen abgebildet sind. Sie kennen sie nicht, sie haben nur eine Abbildung von ihnen. Auch die Superstars werden angebetet, die man nur auf dem Bildschirm sieht und niemals persönlich kennen lernen kann.
Als Kinder Gottes lernen wir Jesus Christus aber persönlich kennen, auch wenn wir Ihn nicht sichtbar vor uns haben. Er zeigt sich uns durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt. Deswegen können wir Jesus Christus im Geist und in der Wahrheit anbeten und Ihm nachfolgen. Das wäre nicht möglich, wenn wir bloß irgendeine Abbildung von Jesus hatten, die wir anbeten würden, ohne Jesus persönlich zu kennen.
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Gute Gaben

Gute Gaben von Gott

Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten!
Matthäus 7,11

Wenn meine Kinder zu mir kommen und mich um Brot mit Frischkäse bitten, gebe ich ihnen keine Schlange. Ist doch klar! Denn ich liebe meine Kinder, sie sind ein Geschenk Gottes für mich, sie sind für mich wertvoll. Ja, sicher machen sie viel Blödsinn und sind oft ungehorsam, aber sie sind trotzdem meine Schätze. Ich muss ihnen beibringen, was gut und was böse ist.
Genauso geht es im Umgang Gottes mit uns, Seinen Kindern. Wir sind für Ihn sehr wertvoll, auch wenn wir Ihm gegenüber nicht immer gehorsam und treu sind. Er ist unser Papa, der Seine Kinder über alles liebt und nicht nach ihren Fehlern schaut. Er gibt uns, wenn wir Ihn bitten. Wenn wir das nicht tun, warten wir oft vergeblich darauf, dass Er etwas für uns tut.
Klar, als Vater weiß ich, was meine Kinder grundsätzlich benötigen und versorge sie mit dem. Aber um manche Dinge müssen sie mich bitten, weil ich sonst nicht weiß, ob sie sie brauchen oder nicht.
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Verführer

Widerspenstige und leere Schwätzer

Denn es gibt viele widerspenstige und leere Schwätzer und Verführer, besonders die aus der Beschneidung. Denen muss man den Mund stopfen, denn sie bringen ganze Häuser durcheinander mit ihrem ungehörigen Lehren um schändlichen Gewinnes willen.
Titus 1,10-11

Was man heutzutage bei Facebook sieht, ist oft erschreckend. Da ist ein Cyber-Krieg ausgebrochen, in dem „Christen“ gegen Christen kämpfen und verschiedene Irrlehren verbreiten. Da wird auch mit Beleidigungen und Beschimpfungen nicht gespart. Da kann man schnell anzweifeln, dass Christentum etwas mit Liebe zu tun hat.
Zu meinem Staunen erlebe ich persönlich solche Attacken nicht, obwohl ich online offen meinen Glauben bekenne und bei Facebook christliche Texte poste. Aber alles kann noch kommen. Ich muss mich bloß davon nicht beeinflussen lassen. Auch wenn manche meiner Kommentare negativ kommentiert wurden, bestehe ich nicht auf mein Recht, sondern lass die Person einfach bei ihrer Meinung bleiben, denn die Diskussion würde in ihrem Herzen nichts bewirken, weil ihr Herz einfach verstockt ist.
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Vater

Abba, Vater!

Weil ihr nun Söhne seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in eure Herzen gesandt, der ruft: Abba, Vater!
Galater 4,6

Mein Sohn ist vor zwei Tagen 2 Jahre alt geworden. Er kann noch nicht so gut und deutlich sprechen, aber wenn er zu mir kommt und mich Papa nennt, dann verstehe ich vieles ohne Worte. Ich bin ja sein Vater und ich weiß, was gut und was schlecht für ihn ist. Ich passe schon auf, dass er kein scharfes Messer in die Hand nimmt oder dass er nicht über die Straße läuft, wenn ein Auto fährt. Ich sorge auch dafür, dass mein Sohn nicht Hunger leidet und warmes Bettchen hat.
Genau so ist auch unser Himmlischer Vater, zu dem wir rufen: „Abba, Vater!“. Ja, wenn wir nur Papa zu Ihm sagen, weiß Er schon, was wir brauchen. Er braucht sich von uns keine lange Gebetslisten anzuhören, denn Er weiß ganz genau, was wir benötigen. Er will einfach, dass wir zu Ihm Papa sagen und Seine Gegenwart genießen.
Mein kleiner Sohn mag es, mit mir zu kuscheln und zu spielen. Er freut sich immer, wenn ich nachhause komme, und ruft ganz laut: „Paaaaaapaaaaaa!!!!“.
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Zuflucht

Gott ist mein Fels

Gott ist mein Fels, in dem ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine sichere Festung und meine Zuflucht, mein Retter, der mich von Gewalttat befreit!
2. Samuel 22,3

Ich bin nirgendwo so sicher wie in meinem Herrn. Und das ist für mich keine religiöse Floskel, denn ich habe diese Sicherheit schon sehr oft am eigenen Leib erfahren. Schon als ich auf einem Berg stand und plötzlich einen epileptischen Anfall hatte, wäre ich ohne Gottes mächtige Hand, die mich auf dem Berg gehalten hat, längst zertrümmert im Tal gelegen. Ich wäre aber auch schon unter irgendeinem Auto gelandet, wenn mein Gott mich davor nicht bewahrt hätte.
Wenn man ’ne Weile (27 Jahre!) mit Jesus lebt, dann hat man keine Angst mehr vor nichts. So einen treuen Freund wünscht sich normalerweise jeder, aber nicht jeder nimmt Jesus als seinen treuen Freund an. Alles was Er für diese ewige Freundschaft lediglich verlangt, ist nur unser Herz, das durch Sein Blut rein gewaschen ist und immer nur für Ihn schlägt. Wenn man bedenkt, was diese Freundschaft für uns bedeuten kann, dann wird man auch bereit sein, sein Herz dafür zu opfern.
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Wein

Seine Liebe ist besser als Wein

Er küsse mich mit den Küssen seines Mundes! Denn deine Liebe ist besser als Wein.
Hoheslied 1,2

Heute feiert man den Tag der Verliebten. Überall hängen Herzchen und Blümchen rum, Männer organisieren romantische Frühstücks in Restaurants und beschenken ihre Frauen mit Blumen und Geschenken. Alles wäre wunderschön und nett, wenn man die Liebe des größten Liebhabers des ganzen Universums nicht unbeachtet lassen würde. Denn so romantisch, wie unser Gott, ist kein Verliebter in dieser Welt. Seine Liebe ist nicht nur besser als Wein, sie ist besser als alles andere, was es nur gibt! Dank dieser Liebe zu uns, musste Jesus Christus Sein Blut am Kreuz vergießen, damit wir in Gottes ewigen Liebe und Gnade leben können.
Nun, als die Jünger Jesus am Kreuz sterben sahen, war das für sie kein romantischer Anblick und sie sind alle weg gerannt. Als sie aber auferstandenen Jesus sahen, haben sie kapiert, was Er für sie gemacht hat.
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reich

Du bist aber reich!

Ich kenne deine Werke und deine Drangsal und deine Armut — du bist aber reich!
Offenbarung 2,9

Mir sind mehr Christen bekannt, die finanziell eher arm sind, als reich. Erst vor kurzem, als mir ein Bruder geholfen hat, mit seinem Bus ein Sofa zu transportieren und ich ihm dafür etwas Geld gab, war er so glücklich, weil er nur noch 40 Euro zum überleben hatte. Das hat mich sehr überrascht, denn als ich einen Vortrag von ihm gehört habe, hatte eher den Eindruck, dass er reich ist. Vielleicht nicht finanziell, aber geistig bestimmt. Er strahlte die Liebe Gottes aus, obwohl er früher ein Krimineller und sogar Mörder war.
Ich habe auch keine Karriere gemacht und kein prall gefülltes Konto habe, aber trotzt finanzieller Engpässe kann ich mich nicht als arm bezeichnen, denn ich habe einen reichen Gott, dem alles gehört, auch alles Geld der Welt. Ja, Gott kennt meine Drangsal und meine Armut – aber ich bin reich! Und das ist kein Wohlstandsevangelium, denn ich bin reich an Liebe und Gnade Gottes. Ich habe IHN als meinen Papa!
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Treue

Aber der Herr ist treu!

Aber der Herr ist treu; er wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen.
1. Tessalonicher 3,3

Niemand ist so treu wie unser Gott! Vor paar Tagen bekam ich einen Anruf von einer Schwester aus Frankfurt, die erst 2 Jahre gläubig ist und aktuell unter Burnout leidet. Der Teufel raubte ihr alle Kraft und redete ihr ein, dass Gott sie verlassen hätte. Sie steht mit ihrem Problem allein da, weil sich sonst niemand um sie kümmern möchte. Da habe ich sie ermutigt und ihr gesagt, dass Gott sie niemals verlassen wird, weil Er wirklich treu ist. Ich sagte auch, dass sie keine Hilfe von Menschen erwarten soll, sondern nur von Gott. Denn die Menschen können enttäuschen, Gott aber nicht!
Ja, Er lässt in unserem Leben viele schwere Zeiten zu, aber Er steht nicht als unbeteiligter Beobachter da, sondern steht uns zur Seite und hilft uns, alles durchzustehen. Wir wollen zwar immer eine Soforthilfe von Gott, aber Er weiß genau die Zeit, wann Er sich einmischen soll. Das gute dabei ist, dass Er niemals zu spät kommt. Seine Liebe lässt es nicht zu, uns zu verlassen. Er will und wird uns stärken und bewahren vor dem Bösen.
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