All posts by Viktor Schwabenland

Er stand auf und folgte Ihm nach

Und als Jesus von dort weiterging, sah er einen Menschen mit Namen Matthäus am Zollhaus sitzen, und er spricht zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm nach.
Matthäus 9,9

Stell Dir mal vor: Du sitzt auf einer Bank vor Deinem Haus und auf einmal kommt ein Mann und sagt zu Dir: „Folge mir nach!“ Wie würdest Du reagieren? Du kennst den Mann nicht und hast keine Ahnung wohin er Dich führen will. Vielleicht will er Dich in eine Falle locken? Aber Matthäus stand auf und folgte Jesus nach. Er hat nicht gefragt: „Oh, Herr, wo geht’s denn hin? Wie weit müssen wir laufen?“ Nein, steht einfach auf und geht Jesus hinterher. Ich kann mir das nur so erklären: Matthäus konnte Jesus nicht widersprechen, weil Sein Wort zu ihm mit Vollmacht ausgesprochen wurde. Nun, Matthäus könnte Ihm trotzdem widersprechen und einfach sitzen bleiben, denn Jesus wollte ihn sicher nicht zwingen. Aber er ist mitgegangen, weil er in seinem Herzen spürte, dass dieser Herr ihn nicht in die Falle locken will, sondern etwas für ihn vorbereitet hat, was er sonst nie hatte.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Matthäus nicht enttäuscht wurde.
Wenn Jesus heute zu Dir kommt und sagt: „Folge mir nach!“, was wirst Du tun?
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Geschmäht im Namen Christi

Wenn ihr im Namen Christi geschmäht werdet, glückselig seid ihr! Denn der Geist der Herrlichkeit und Gottes ruht auf euch.
1. Petrus 4,14

Wie reagiert man, wenn man wegen seines Glaubens verspottet wird? Wird man beleidigt und will sich verbal verteidigen oder freut man sich, weil man die Ehre hat, im Namen Christi geschmäht zu werden?
Nun, als ich im meinem Glauben und in meiner Beziehung zu Gott noch nicht reif genug war, wollte ich mich gegen Pöbeleien der Feinde meines Glaubens mit verbaler Verteidigung reagieren. Doch dann habe ich endlich erkannt, dass ich mich überhaupt nicht währen muss. Denn, wer meinen Glauben an Jesus Christus verspottet, der verspottet Ihn selbst. Und tatsächlich, als ich aufhörte, mich zu verteidigen, griff Jesus ein und hat meinen Spöttern gezeigt, dass Er der Herr ist.
Es ist „normal“, wenn wir wegen unseres Glaubens geschmäht und verspottet werden, denn auf uns Ruht der Geist der Herrlichkeit und Gottes! Diesen Geist haben aber die Menschen in der Welt nicht. Deswegen können sie nicht erkennen, dass wir den richtigen Weg mit Jesus gewählt haben, sie aber auf dem Weg zum Verderben sind.
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Ermahnung, guten Mutes zu sein

Und jetzt ermahne ich euch, guten Mutes zu sein, denn keiner von euch wird verloren gehen, nur das Schiff.
Apostelgeschichte 27,22

Als Paulus mit dem Schiff unterwegs war, hat er den Kapitän vor dem Sturm gewarnt. Der wollte aber auf ihn nicht hören und sie haben den Schiffbruch erlitten. Damals gab’s aber keine Küstenwache mit Motorbooten, die zur Rettung eilen könnten, deswegen musste man sich auf Gottes Rettung verlassen. Paulus machte allen Mut, die in der Panik waren und Angst vor dem Ertrinken hatten. Weiter sagt Paulus: „Denn ein Engel des Gottes, dem ich gehöre und dem ich diene, stand in dieser Nacht bei mir und sprach: Fürchte dich nicht, Paulus! Du musst vor den Kaiser gestellt werden; und siehe, Gott hat dir alle geschenkt, die mit dir fahren.“ Hier sagt der Paulus ganz klar, dass er zu Gott gehört. Er ist Gottes Kind und Gott hatte für ihn einen Auftrag, vor dem Kaiser zu sprechen.
In unserem Glaubensweg erleiden wir auch viele Schiffbrüche, aber Gott lässt uns niemals untergehen, weil Er für jeden von uns einen Auftrag hat, den wir erfüllen sollen. Ich weiß nicht, wie Dein Auftrag aussieht, aber der Weg zur Erfüllung Deines Auftrags kann schwer und anstrengend sein. Vergiss dabei nicht, dass Du zu Gott gehörst.
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Sein Bruder und Seine Schwester sein

Denn wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.
Matthäus 12,50

Den besseren Bruder als Jesus kann man sich gar nicht vorstellen! Aber ich kann nur Sein Bruder sein, wenn ich den Willen des Vaters tue. Was aber der Vater von mir will, sagt Er mir durch Sein Wort und durch den Heiligen Geist, der mir Sein Wort offenbart.
Wie geht man denn mit so einem Bruder, der gleichzeitig auch Gott ist, um?
Ich hatte leider keinen Bruder, nur eine Schwester, daher weiß ich gar nicht wie man mit einem Bruder umgeht. Aber mit so einem Bruder wie Jesus will ich freundschaftlichen Verhältnis pflegen. Wir können einander alles erzählen, was uns beschäftigt. Er kann mir alles über Vater erzählen und mit mir zusammen durch die Gegend ziehen, um viel Abenteuer zu erleben.
Abenteuer? Mit Gott? Ja! Unser Gott ist kein langweiliger Spießer, der uns mit Regeln und Gesetzen überhäuft. Unser Gott ist lebendig! Er will, dass wir leben und dass wir interessantes und spannendes Leben haben.
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Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe…

Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allen ist.
Epheser 4,5-6

Meine Mutter, die von der Geburt an evangelisch getauft war und sonst nichts mit Glauben oder Religion zu tun hatte, fragte mich eines Tages: „Junge, was hast Du eigentlich für einen Glauben?“ Ich sagte: „Christlichen Glauben, Mama!“ Sie fragte dann: „Was bedeutet das? Bist du evangelisch, katholisch, orthodox… oder was?“ Ich sagte ihr: „Nichts der gleichen! Ich bin ein Kind Gottes, der an einen lebendigen Gott glaubt und Konfession spielt für mich überhaupt keine Rolle, weil das Menschenwerk ist.“
Oft sagen die Menschen aus verschiedenen Konfessionen: „Unser Glaube ist der richtige, aber der, der anderen Konfessionen, nicht!“ Dabei geht’s ihnen bloß nur um ihre eigene Konfession und nicht um den lebendigen Glauben an Jesus Christus.
Der Teufel hat die ersten Christen massiv verfolgt und viele von ihnen getötet. Das Gott aber nicht gehindert, das Evangelium über die ganze Welt zu verbreiten.
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Dein Glaube hat dich geheilt

Sei sehend! Dein Glaube hat dich geheilt.
Lukas 18,42

Das hat Jesus zu einem Blinden gesagt, der Ihn um Heilung gebeten hat. Dieser Mann hatte die Heilung dringend nötig und er glaubte den Worten, die über Jesus erzählt wurden, dass Er Kranken heilt. Er hätte aber auch in einer Ecke sitzen können und sagen: „Oh, Gott, wenn es Dein Wille ist, kommt Jesus vorbei und heilt mich!“ Weil er aber gehört hat, dass Jesus Kranke heilt, wollte er die Heilung auch bekommen und er rief und sprach: Jesus, Sohn Davids, erbarme dich meiner! Denn aufgrund dessen, was er von Jesus hörte, war es ihm klar: „Gott will heilen!“ Deswegen hat Jesus ihm das Augenlicht geschenkt.
Aber es ist nicht nur mit der Heilung so. Viele lesen das Wort Gottes, Gottes wunderbare Verheißungen und dann sagen sie Gott: „Aber nur wenn Du willst, lieber Gott, dann erfülle Dein Wort in meinem Leben!“ Wenn Du willst? Gott will, dass Sein Wort sich in unserem Leben erfüllt. Er gab uns Seine Verheißungen, damit wir sie in Anspruch nehmen und nicht zweifeln, ob es Sein Wille ist oder nicht. Wenn ich meinem Sohn eine Tafel Schokolade gebe, fragt er mich doch nicht: „Papa, willst Du sie mir wirklich geben? Ist es Dein Wille, dass ich sie esse?“ Nein, er nimmt sie einfach aus meiner Hand und gebraucht sie.
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Komm nicht aus dem Staunen heraus

Und Staunen ergriff alle, und sie verherrlichten Gott und wurden mit Furcht erfüllt und sprachen: Wir haben heute außerordentliche Dinge gesehen.
Lukas 5,26

Die Heilung von einem Gelähmten war so ein außerordentliches Ding, was die Menschen damals von Jesus gesehen haben. Und sie wurden vom Staunen ergriffen. Gibt’s auch etwas in Deinem Leben, was Dich zum Staunen bringt?
Ich bin immer wieder erstaunt, wie Gott alle Dinge in meinem Leben führt und wie Er mich mit richtigen Menschen zusammen bringt, mit denen ich zusammen in Seinem Reich tätig sein kann. Natürlich auch viele kleine und große Wunder, die Er in meinem Leben getan hat, sind für mich immer noch erstaunenswert. Vielleicht deswegen will ich aus dem Staunen nicht wieder herauskommen und erwarte von Gott noch mehr von Seinen außerordentlichen Dingen. Und Er tut viele außerordentliche Dinge in meinem Leben, die zwar zum Teil meine Pläne und meine Ordnungen durcheinander bringen, aber dafür bringt Gott Seine Ordnung in mein Leben hinein. Er macht das unmögliche möglich, aber das halten viele Menschen und sogar manche Christen für unmöglich.
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Sein Angesicht bringt Dich zur Ruhe

Mein Angesicht wird mitgehen und dich zur Ruhe bringen.
2. Mose 33,14

Das sagte Gott Mose, mit dem Er von Angesicht zu Angesicht gesprochen hat. Und ich glaube, dass Mose eigentlich immer ruhig sein konnte, weil Gottes Angesicht mit ihm mitgegangen ist. Nur das widerspenstige Volk konnte ihn mal aus der Ruhe bringen, aber selbst um die hat sich Gott gekümmert.
Viele Menschen, die von meinen Problemen und Krisen wussten, fragten mich: „Wie kannst Du angesichts dieser Probleme so ruhig bleiben?“ Inzwischen kann ich, weil mein Vertrauen zu Gott, der mich durch viele Krisen und Probleme geführt hat, viel stärker ist, als es mal war. Ich bin im Herzen ganz sicher, dass die Hilfe von Gott rechtzeitig kommt und ich brauche mich nicht zu stressen, selbst wenn es so aussieht, als wäre schon zu spät.
Gott hat mir schon so oft Seine Treue erwiesen, dass ich mein Leben gelassener leben kann, weil ich weiß, dass Sein Angesicht mit mir mitgeht.
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Er wird nicht streiten noch schreien

Er wird nicht streiten noch schreien, noch wird jemand seine Stimme auf den Straßen hören; ein geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen, und einen glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht hinausführe zum Sieg;und auf seinen Namen werden die Nationen hoffen.
Matthäus 12,19-21

Als Jesus auf dieser Erde war, hat Er nicht den Anspruch der König der Juden zu sein, der sein Thron in Jerusalem besteigen will. Er hat sich auch nicht wie ein irdischer König verhalten. Das fanden die Juden auch merkwürdig, denn Er sagt ja, dass Er ein König ist, will aber nicht herrschen, sondern dient sogar den Menschen, heilt und befreit sie. Das passt Doch nicht in keine Vorstellung von einem König.
Im Gespräch mit den Moslems habe ich oft gehört: „Ihr Christen seid doch nicht besser als Moslems, weil ihr auch viele Menschen durch Kreuzzüge umgebracht habt!“ Aber das zeigt, dass sie kein Unterschied zwischen katholischer Kirche und Christen machen. Die Kreuzzüge waren der Ausdruck des religiösen Fanatismus und Machtgier. Das hat nichts mit Christus zu tun, der niemanden geschlagen hat und sogar gesagt hat, dass man eigene Feinde lieben soll.
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Der gute Mensch

Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz Gutes hervor, und der böse Mensch bringt aus dem bösen Schatz Böses hervor.
Matthäus 12,35

Bin ich ein guter Mensch? Wohl nicht gut genug, um stolz darauf sein zu können. Es gibt Menschen für die ich gut genug bin und es gibt welche, die mich nicht so gut finden, weil sie von mir noch etwas erwarten, was ich ihnen nicht geben kann. Aber ich soll mich nicht daran orientieren, was den anderen an mir gefällt oder nicht, sondern was gefällt meinem Gott. Und manches Schrott in meinem Herzen gefällt Ihm überhaupt nicht. Da muss ich dann Sein „Reinigungsdienst“ in Anspruch nehmen und mich vom Heiligen Geist neu erfüllen lassen, damit wir guten Schatz in meinem Herzen habe und aus mir nur Gutes hervorgebracht werden kann.
Ja, wir müssen immer gut aufpassen, was in unser Herz rein kommt. Die Welt ist voll mit Müll und davon wird täglich immer mehr produziert. Und das müssen wir uns nicht antun. Wenn im Radio oder im Fernseher etwas läuft, was unser Herz verdreckt, dann müssen wir diese Geräte lieber ausschalten.
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