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Der Geist weht, wo er will

Vor einigen Tagen bekam ich überraschend von Amazon ein Buch zugeschickt. Es handelt sich um die neuesten „Gespräche mit Gott“ von N. D. Walsch mit dem Untertitel „Das Erwachen der Menschheit“. Der Absender meinte, es habe ihn an meine Hauptthese erinnert. Diese besteht ja, wie jeder meiner Blog-Leser wissen kann, darin, dass wir uns selbst als ewige, göttliche Wesen bewusst werden müssten, damit alle Probleme gelöst würden. Genau das verkündet auch Walsch!

Das freut mich deshalb besonders, weil es sehr frustrierend ist, immer wieder zu erleben, wie das eigene Wirken im Willen Gottes so wenig äusseren Erfolg zeigt. Da wird von uns Christen immer wieder gejammert über den schlechten Zustand der Welt und den Abfall der Kirchen vom „Wort Gottes“. Aber anstatt selbst zu erwachen, redet man immer nur gedankenlos in christlichen Stereotypen. So kann man aber weder sich selbst, noch der Welt helfen.

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Menschliche Suche nach dem Sinn

Die Sehnsucht nach ihr steckt tief in der menschlichen Psyche verankert. Sinnsuche beginnt allerdings nicht erst bei der Frage nach dem Letzten, Absoluten, bereits viel früher werden ihre Spuren sichtbar. Die bloße Existenz all unserer Technologie ist eine sichtbare Manifestation des Wunsches Zusammenhänge verstehen zu wollen. Etwas im Menschen eröffnet ihm ein Reich von Fragen, er will mehr wissen als ihm von Natur aus mitgegeben ist, ein Stück über den eigenen Horizont hinausgehen, ihn nach hinten schubsen und sehen was dort auf ihn wartet.

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Was ist Gnade?

Kannst Du Gnade in 3 Sätzen beschreiben?
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Alles nur Show

Alles nur Show?

Manche Menschen lehnen Gott ab, weil sie Kirche für ein menschliches Produkt halten. Sie glauben, Gott sei nur eine Erfindung von Menschen und somit natürlich eine Lüge. Das macht sauer – verständlich. | Was ist dran? Ist alles nur Show?

Lesezeit: 4 Min.

Lesen Sie die Wahrheit…

Hagar, die stolze Sklavin

Titel:

Autor:

HAGAR

James R. Scott

Verlag: Benno Verlag
Veröffentlicht am: 01.06.2017
Seiten: 224 Seiten – gebunden
Sprache: Deutsch
Genre: Lebenshilfe
Preis: 18,95 Euro
ISBN: 9783746249810
Sterne: X X X X

 

Liebe Leser, heute möchte ich Euch das Buch „Hagar, die stolze Sklavin“ von James R. Shott vorstellen.

 

Dank einer Buchempfehlung vom St. Benno Verlag in Leipzig bin ich auf dieses Buch gestoßen.

Klappentext:

Nach dem großen Erfolg der Neuausgabe des Romans »Die schöne Prophetin« erscheint nun ein spannender biografischer Roman über Hagar, die verstoßene Frau Abrahams. Der Autor James R. Shott lässt damit erneut ein fesselndes Schicksal einer alttestamentlichen Frauenfigur erstehen, von der im Buch Genesis die Rede ist.
Aufregend und nahezu unglaublich ist der Lebensweg der ägyptischen Sklavin Hagar. Sie wird erwählt, Abraham den ersehnten Sohn Isaak zu schenken. Als jedoch seine scheinbar unfruchtbare Frau Sara doch noch einen eigenen Sohn bekommt, wird die junge Ägypterin mit ihrem Kind Ismael in die Wüste geschickt. Der Roman erzählt Glück und Leid dieser Frauenfigur der Bibel, ihre Liebe, an der sie zu zerbrechen droht, diese ungewöhnliche Lebensgeschichte und ihren eindrucksvollen Weg zum neuen Glauben.

 

Meine Meinung:

James R. Shott  hat das Buch „Hagar, die stolze Sklavin“ mit einem festen Einband versehen. Dadurch ist es sehr wertvoll und stabil. Es kann unbeschadet oft in die Hand genommen werden ohne Schaden zu erleiden.

 

Von dem Cover blickt eine hübsche junge Dame, die ihr eines Auge verhüllt. Der Grundton des Bucheinbandes ist dunkelrot. Diese Farbe steht für Liebe und Verführung. Interessant finde ich den Farbverlauf des Covers von hellrot zu dunkelrot von links nach rechts.

 

Dieses Buch berichtet von Hagar, der ägyptischen Sklavin Abrahams und deren Leben beim Patriarchen. Es wurde aus ihrer Perspektive bzw. die von der Großfamilie geschrieben.

 

Das Buch ist in Standardschriftgröße gedruckt auf einem ungebleichten Hintergrund. Dadurch hat die Schrift etwas weniger Kontrast, als wenn die Seiten gebleicht wären – aber dafür ist es umweltfreundlicher. Mit guter Lichtquelle ist das Lesen kein Problem.

 

Das Buch hat mich sehr gefesselt. Hagars Leben, erst ungewiss und dann doch in guten Händen verlebt lange Zeit in einem vertrautem Umfeld. Hagar ist nur am Anfang Sklavin. Sie wird als Tochter von Abraham und Sahra angenommen. Die Eltern haben allerdings von Gott die Verheißung eines leiblichen Erben bekommen und nehmen sich die Freiheit den mit Hilfe von Hagar in die Tat umzusetzen. Hagars Vertrauen in Abraham und Sarah bekommt Risse und wird brüchig. Geht man so mit der Tochter um? Soll sie eine Gebärmutter sein nicht mehr? Dank Gottes eingreifen entwickelt sich die ganze Geschichte doch zu einem guten Ausgang.

 

Jetzt beruft sich nicht nur die jüdische und christliche Religion auf Abraham als den Urvater, sondern auch der Islam. Abram hat auch seinen Namen in Abraham geändert d.h. Vater vieler Völker. Das bringt großen Sprengstoff mit sich, denn jede Religion behautet der rechtmäßige Erbe zu sein.  Da hat die Menschheit noch viel zu lernen!

 

Zum Buch

Was ich aus diesem Buch lernen konnte:

Was ein Hapimu ist, habe ich bis heute noch nicht herausgefunden.

 

Fazit:

Christliche Romane sind zwar nicht 100% wahr, bieten aber dem Leser einen guten Einblick in die damalige Weltgeschehen und Zeitgeschichte. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Von Hagar liest man ziemlich viel in der Bibel. Aber alles nur in Abschnitten, ohne Zusammenhang.

 

Autor:

James R. Shott

Michael Stahl – Kein Herz aus Stahl – Buchempfehlung

Titel: Kein Herz aus Stahl
Autor: Michael Stahl
Verlag: Brunnen Verlag
Veröffentlicht am: 01.08.2017
Seiten: 208 Seiten kartoniert

 

Sprache: Deutsch
Genre: Sachbuch
Preis: 15,00 Euro
ISBN: 978-3765509575
Sterne: X X X X X

Vergebung ist gelebte Liebe

 

Liebe Leser, heute möchte ich Euch das Buch „Kein Herz aus Stahl“ von Michael Stahl  vorstellen.

Herr Stahl kommt aus Bopfingen in Baden-Württemberg.

 

Inhalt: Mein Herz schlug wieder so wild wie nach dem Traum am Morgen. Wie würde Vater auf meinen Besuch reagieren? Seine Ablehnung und Verachtung hatte ich oft genug zu spüren bekommen. Ich ging die drei kurzen Schritte und klopfte. Dann drückte ich die flache Klinke herunter und öffnete vorsichtig die Tür. „Vater“, begann ich zögernd, „ich muss dir etwas sagen …“
Als Sohn eines gewalttätigen Alkoholikers wird Michael Stahl auch in der Schule gemobbt und herumgestoßen. Später macht er seinen Traum vom Starksein als Bodyguard wahr und schützt Stars wie Nena oder Boxlegende Muhammad Ali. Doch auch seine steile Karriere kann die quälende Vater-Wunde nicht heilen. Schließlich macht er sich auf den Weg, um Versöhnung zu finden – und den Gott, der ihm damals auf den Bahngleisen das Leben gerettet hatte …

Leseprobe:

https://brunnen-verlag.de/kein-herz-aus-stahl.html#box-sample

Video zum Buch

https://brunnen-verlag.de/kein-herz-aus-stahl.html#box-videos

Meine Meinung:

Michael Stahl hat das Buch „Kein Herz aus Stahl“  beim Brunnen Verlag mit einem festen Einband verlegen lassen. Das Buch ist dadurch sehr stabil und wertvoll. Ein schwarzer Coverhintergrund vermittelt Trostlosigkeit. Davor steht ein in dunkler Kleidung stehender Michael Stahl. Seine Arme und Gesicht stechen hervor. Er zeigt: Ich habe etwas aus meinem Leben gemacht!

 

In 25 Kapiteln, neben dem Prolog und Nachwort erzählt Micheal Stahl aus seinem Leben und persönlichen Erfahrungen mit seinem Vater, Klassenkammeraden, Familie und Freunden. Seine Mutter erwähnt er kaum, als würde diese gar nicht existieren. Das Buch ist in Standardschriftgröße gedruckt. Die kurzen Kapitel lassen dem Leser viel Zeit nach jedem das Gelesene auf sich wirken zu lassen und mit den unglaublichen Verletzungen und Vorwürfen seines Vaters klarzukommen. Das Buch ist fesselnd. Der Leser wünscht dem kleinen Micha, dass es ihm doch einmal besser geht und hofft und so kann man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es ist nicht einfach sich in die Lebenswelt hineinzuversetzen. So viel an Not, Elend und Frust bin ich noch nicht begegnet. Der Vater hat eine dauerhafte offene Wunde in seinem Leben hinterlassen.

Das Buch steigt sofort  ins Drama ein, als Michael 8 Jahre alt wird und sehnlichst Wünsche hat. Doch statt einer Erfüllung dieser bekommt Michael zu spüren wie sehr ihn sein Vater ablehnt und ihn zum Sündenbock seines eigenen Lebens abstempelt. Statt eines Liebesbeweises bekommt er die Verachtung ins Gesicht gespuckt.  Dauerhafte Demütigungen und Mobbing seiner Schulkameraden erzählen eine traurige, deprimierende und hoffnungslose Geschichte. Durch Sport besonders Kampfsport lernt Michael Stahl kennen, dass es sich lohnt für eine Sache zu kämpfen. Er lebt für den Kampfsport. Mit hartem Training, Fleiß und Ehrgeiz versucht er sich  Liebe, Wertschätzung, Respekt  und Anerkennung zu erarbeiten. Ihm wird Respekt gezollt. Doch das hat nichts mit Vertrauen zu tun; nur mit Angst vor der durchschlagenden Sporttechnik. In seinem Lebensabschnitt als Bodyguard lernt er viele Menschen kennen, die sich ihr Leben ihm anvertrauen. Große Menschen wie Muhammad Ali, die in deren Jugend großes Geleistet haben, brauchen bei ihren Auftritten die Hilfe anderer. Oder andere muss er vor sich selber schützen, weil sie es nie gelernt haben mit anderen Menschen in Würde und Respekt umzugehen.

Doch leider lässt sich nicht alles im Leben mit Arbeit erreichen.  Dies spürt Michael Stahl, als er nach seiner Hochzeit vom vermeintlichen Tod seines Vaters träumt.  Ihm wird klar, dass nur er selber den Weg zu Misstrauen und Ablehnung durchbrechen kann. Ansonsten gerät er in Gefahr das Erbe seines Vaters an die nächste Generation weiterzugeben.

Hier hat Gott schon seine Spuren in der Kindheit von Michael Stahl gelegt. Durch das Poster an der Wand findet er Trost und Geborgenheit. Gott spricht mit ihm in verzweifelten Situationen, in denen er dem Selbstmord nahe ist und spricht ihm zu „Ich liebe dich, lebe weiter“.  Als er nach seinem ersten Date alleine von Freundin und Familie am Schlossberg steht und durch eine Sternschnuppe nochmals die Gewissheit erfährt, dass er für Gott wertvoll ist.

Aufgrund einer Woche im Kloster wird es ihm klar, dass man  auf der Welt nicht allein damit weiterbringt andere mit Gewalt einzuschüchtern, sondern wir Botschafter der Liebe sein sollen.

Jesus fordert uns auf „Liebe deinen Nächsten“.  Aber nicht nur Hilfsbereitschaft oder Geldspende ist eine Weise dies zu zeigen. Wir sollten es uns einander öfters auch in Worten ausdrücken. Nur wenn wir unsere nächsten Mitmenschen sagen, dass wir sie lieben und sie für uns wertvoll sind, erfüllen wir ganz den Willen Jesu.

Autor Martin Schmiedels Verdienst ist es, dass das Buch vom Versager zum Vorbild für Gedemütigte nie langweilig oder überheblich wirkt. Viele Begebenheiten werden mit Humor oder Tiefgang dargestellt. Selbst der trostlose Alltag hat Hoffnungsschimmer, die das Weiterleben in der Tristesse ermöglichen. Michael Stahl erlernt mit dem Sport zu kämpfen und andere Ziele als das eigene Versagen zu finden. In der Biographie ist der junge Mann so gut und authentisch beschrieben, dass der Leser sich ein gutes Bild vom Lebenslauf machen kann.

Sehr schön finde ich das letzte Kapitel. Hier wird vorgeschlagen, dass wir Christen Botschafter der Liebe sein sollen. Wir sollen auf Gott zugehen und das Geschenk der Vergebung annehmen. Bei Gott ist ein Fehler nicht mehr existent, wenn er bei ihm angesprochen wurde. Er ist ausgelöscht. Wir sollen uns selber vergeben. Fehler sind kein Makel, sondern Anzeichen was wir in unserem Leben verändern können und wie weit wir von unserem Lebensträumen sind.

Zudem sollen wir allen Menschen vergeben, die uns verletzt haben. Menschen haben ihre Vorgeschichte. Wer weiß warum sie dich verletzt haben? Wer hat ihnen gesagt, dass sie liebenswert und wertvoll sind? Zuletzt sollen wir andere um Vergebung bitten. Das entwaffnend, klagt nicht an und ist ein Akt der Demut und wahrer Stärke.

Heute ist ein Tag Frieden zu schaffen zwischen dir und deinen Mitmenschen, indem du ihnen sagst, wie sehr du sie magst. Dann wird sich der Leerraum an Streit und Kritiksucht mit gemeinsamen Lachen und Vertrauen füllen.

Fazit

Es ist interessant zu beobachten, wie aus dem kleinen Versager Micha ein selbstbewusster Michael wird. Es ist faszinierend wie Gott seine Spuren im Leben von Michael Stahl hinterlassen hat. Es ist so faszinierend, dass ich das Buch erst aus der Hand gelegt habe, als es zu Ende war.

Autoren

Michael Stahl

http://www.security-stahl.de/page/home/index.html

Michael Stahl ist Fachlehrer für Selbstverteidigung und Autor zahlreicher Bücher. Als Gewaltpräventionsberater arbeitet er für TV-Sendungen sowie an Schulen, in Heimen, Gefängnissen, Gemeinden, Firmen usw. Er wurde 2009 mit dem „WERTE AWARD“ ausgezeichnet, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Martin Schmiedel, Jg. 1979, ist Autor und Projektleiter in einem IT-Unternehmen in Dresden.

Im Leben entfaltet sich eine kleine Zelle und entwickelt sich wechselwirkend mit seiner Umwelt

Meine Tochter geht durch diverse Entwicklungsprozesse hindurch. Ihr Leben ist nicht einfach nur, es entfaltet sich Schritt für Schritt. Jede Phase hat ihren vorbestimmten Sinn und so sehr ich ihr und mir es gerne ersparen würde, gerade Ärger und Tränen sind notwendig, um dabei ein eigenständiges Ich herauszubilden.

All diese Entwicklungsschritte waren bereits in der ersten embryonalen Stammzelle fest verankert und werden nun wie bei einer Sinfonie Akkord für Akkord genau zur rechten Zeit angestoßen. Wie eine Blume, die sich langsam aus der Knospe öffnet: Stück für Stück breiten die Blütenblätter ihre ganze bunte Pracht aus.

Und doch ist keine Entwicklung wie die andere…

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Schwertkampf

Free at Heart – MännerCamp 2017

Das Free-at-Heart MännerCamp ist eine 4tägige Veranstaltung. Jeden Tag gibt es „Sessions“. Es wird viel mit VideoClips gearbeitet, weil sich die Themen so gut veranschaulichen lassen. Es sind Themen, die unter die Haut gehen! Oft ist die Anmeldung schon der erste Kampf. Denn es erfordert Mut, sich diesen Lebensfragen zu stellen.

Lesezeit: 9 Min.

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Hilfsgüterfahrt nach Levice im Oktober

Hilfsgüterfahrt nach Levice 9

Am Abend des 2. Oktobers fuhr R. Krentz mit mir in Richtung Slowakei, um in Levice bei unseren Partnern aus der dortigen Baptistengemeinde Hilfsgüter abzuliefern.

Über weite Strecken war es sehr verregnet, dennoch kamen wir nach ca. 1.000 km pünktlich gegen 7.30 Uhr dort an. Da die Männer arbeiten waren, räumten fünf Frauen unseren Transporter aus. Sie haben sich alle sehr gefreut, besonders darüber, dass seit langen wieder eine Frau im Missionsteam mit dabei war.

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Mittwochsimpuls (18.10.17) Die Kunst der kleinen Schritte

girl-15599_960_720Herr, ich bitte nicht um Wunder und Visionen, sondern um Kraft für den Alltag.
Mach‘ mich erfinderisch, damit ich mich im täglichen Vielerlei nicht verliere.
Laß mich die Zeit richtig einteilen und mich herausfinden, was erst- und was zweitrangig ist.
Ich bitte um Zucht und Maß, daß ich nicht durch das Leben rutsche und auf Lichtblicke und Höhepunkte achte, sowie mir Zeit für Besinnung, Erholung und kulturellen Genuß nehme.
Träume helfen nicht weiter, weder über die Vergangenheit, noch über die Zukunft.
Hilf mir, das Nächste so gut wie möglich zu tun und die jetzige Stunde als die wichtigste zu erkennen.
Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, daß im Leben nicht alles glatt gehen kann, daß Schwierigkeiten und Niederlagen, Mißerfolge und Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen.

Schenke mir eine Portion Mißtrauen gegen mich selbst; keiner kann die Hand für sich ins Feuer legen. Erinnere mich in kritischen Minuten daran, daß das Herz oft gegen den Verstand streikt. Ich möchte mich nicht beeinflussen lassen vom Gerede der Leute, alles sehen und vieles übersehen. Gib mir die Kraft dazu. Schick mir im rechten Augenblick jemand, der den Mut hat, mir die Wahrheit in Liebe zu sagen. Ich möchte Dich und die anderen immer aussprechen lassen. Die Wahrheit sagt man sich nicht selbst, sie wird einem gesagt
Viele Probleme lösen sich dadurch, daß man etwas tut. Gib, daß ich warten kann. Schenke mir wahre Freunde und laß mich diese Freundschaft wie eine zarte Pflanze pflegen.
Mach aus mir einen Menschen, der einem Schiff mit Tiefgang gleicht, um auch die zu erreichen,  die „unten“ sind.
Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nicht, was ich wünsche, sondern das, was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
AMEN

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