FamilienLebenmitGott – Christliche Blogger Community

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Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Offenbarung 21,6

Auf der Suche

Am Silvestertag haben wir eine Wanderung unternommen. Die kurzen Beine des Dreijährigen, der noch dazu etwas angeschlagen war, bestimmten Tempo und Distanz. Wir wollten eigentlich zu einer Quelle im Wald. Als wir uns schon fast am Ziel wähnten, wies uns jemand den Weg und erklärte, es wären doch noch ein paar Meter mehr. So beschlossen wir kurzerhand, das Ziel umzudefinieren und genossen statt der Quelle eine schöne Aussicht über das Tal. Weiterlesen

Schuhe, Mein Kind glaubt nicht mehr an Gott, FamilienLeben mit Gott

Mein Kind glaubt nicht mehr an Gott

Offene Worte

Es kann ein harter Moment für Eltern sein, wenn das Kind die Worte ausspricht: „Ich glaube nicht mehr an Gott!“ Manuela hatte es schon länger geahnt. Die 14-jährige Tochter wollte nicht mehr mit in den Gottesdienst gehen und auch den Jugendkreis besuchte sie nur noch ab und an, schließlich gar nicht mehr. Auf Nachfragen reagierte sie ausweichend. Diese Deutlichkeit in ihren Worten aber war dann wie ein Schlag. Das Kind hat sich von Gott abgewendet, ganz bewusst. Das Mädchen, das früher mit seinen Geschwistern Gottesdienst gespielt und „Predigten“ gehalten hatte, das gebetet und sogar Freundinnen von ihrem Glauben erzählt hatte, wollte nichts mehr von Gott wissen. Alles weg… Weiterlesen

Bank in Berglandschaft, Vom Loslassen, FamilienLeben mit Gott

Vom Loslassen

Habt ihr schon mal von der Idee gehört, das Jahr unter ein Wort zu stellen? Mich hat das sehr angesprochen. Meist geht mein Wort von einem Bibelvers aus. Während des Jahres bekomme ich immer wieder mal Impulse, Bibelworte, Ideen, Gedanken und Fragen zu meinem Thema. Diese „Gedankenschnipsel“ notiere ich auf der dafür reservierten Seite in meinem Kalender. Manchmal geht es in eine ganz andere Richtung, als ich mir das am Anfang ausgemalt hatte. Am Ende des Jahres finde ich vielleicht wieder einen Vers aus der Bibel zu meinem Wort. Es ist aber kein geschlossener Kreis, sondern viel mehr eine Spirale, denn es hat sich in der Zeit etwas entwickelt. Mein Wort für 2017 war „Loslassen“ und ich möchte zum Jahresende gern ein paar Gedanken dazu mit euch teilen…

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Licht, Geboren, um zu leuchten, FamilienLeben mit Gott, MUnTermacher am Montag

Geboren, um zu leuchten

Bald ist der Zeitpunkt da: Die längste Nacht des Jahres. Wie gut, dass wir gerade so viele Lichter erstrahlen lassen in unseren Fenstern, unseren Häusern und Straßen. Von Zeit zu Zeit machen wir einen Abendspaziergang mit den Kinder „um den Block“, um das schöne Leuchten zu betrachten.

Es macht mir zu schaffen, wenn der Tag uns wenig Sonnenlicht schenkt. Manchmal frage ich mich, wie das wohl im hohen Norden ist, wo es gar nicht hell wird in dieser Zeit. Kann man das aushalten? Es wäre interessant, das einmal (eine begrenzte Zeit…) zu erleben. Vor allem Aurora borealis, die Nordlichter,  möchte ich wirklich gern einmal sehen.

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Kleinkind mit Nussknacker, Stress lass nach, entspannter durch den Advent, Familienleben mit Gott

Stress lass nach… Entspannter durch die Adventszeit

Besinnlichkeit?

Als ich das erste mal Mutter wurde, konnte ich den Weihnachtsstress anderer Familien überhaupt nicht verstehen. Warum ist der Advent denn so nervenaufreibend? Ich liebte diese Zeit und versuchte, sie bewusst mit meiner Familie zu gestalten. In der Dämmerung setzten wir uns mit Tee oder Punsch zusammen, lasen Weihnachts(bilder)bücher, sangen oder bastelten Kleinigkeiten. Jeden Tag stellten wir ein weiteres Teelicht auf das Regal und freuten uns auf den Heiligen Abend. Wir nannten es Adventsstunde und genossen es. An den Wochenenden tingelten wir über Weihnachtsmärkte. Nicht über den großen Christkindlesmarkt, sondern über die kleineren in den Dörfern und Städtchen drumherum. Dabei entdeckten wir liebevoll gestaltete Schmuckstücke, z.B. einen Krippenweg, einen Klostermarkt, eine lebendige Weihnachtskrippe oder unterstützenswerte Projekte. Ja, so war das…

Szenenwechsel. Heute haben wir fünf Kinder zwischen 3 und 16 Jahren. Die erste Weihnachtsfeier findet noch im November statt. Sie ist so aufwändig, dass (eigentlich…) alle Eltern mit anpacken müssen. Backen, kochen, einkaufen, basteln mit den Kindern, verkaufen, aufbauen, dekorieren, abbauen…  Alle Jahre wieder ist das der Auftakt zu einem Weihnachstfeier- und Adventsbasar-Marathon.

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Klavier, Musik, bewusst im Hier und Jetzt im Advent, MUnTermacher am Montag

Meine schwarz-weiße Woche

Am Klavier #bewusstimhierundjetzt

Für mich gibt es Tätigkeiten, die mich regelmäßig problemlos in den Flow führen. Hinsetzen, anfangen, versinken, Zeit vergessen. Beim Schreiben zum Beispiel! Und dann gibt es Dinge, die mache ich eigentlich sehr gern, aber es gibt eine gewisse „Anfangshürde“ zu überwinden. Dazu gehört zum Beispiel das Nähen. Wenn ich gerade „drin“ bin, kann ich sehr kreativ und produktiv sein und darin aufgehen. Aber dann gibt es Zeiten, da verstaubt die Nähmaschine, weil ich mich nicht aufraffen kann…

So geht es mir auch mit dem Klavierspielen. Hier gibt es sogar verschiedene Hürden. Klavier zu spielen, wenn man kleine Kinder hat, ist für mich eine große Herausforderung, davon schrieb ich letzte Woche schon. Der Notensalat (Flöte, Klavier, Gitarre, Trompete…) müsste erstmal sortiert werden. Die Beleuchtung am Klavier ist ziemlich schlecht. (Warum ist mir das nicht früher aufgefallen?) Und wer nicht regelmäßig spielt, verlernt wieder. Das kann einen gewissen Frust erzeugen und die Lust nehmen, überhaupt anzufangen.

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Berge und Blumen, Ruhe finden, Familienleben mit Gott

Ruhe! Und wie ist das bei dir? (2)

Ulrike Nägele zu Gast bei FamilienLeben mit Gott

Wie kann man in einem vollen Alltag zur Ruhe kommen? Wo hat diese ihren Platz, wenn die Familie, die Arbeit, das Ehrenamt oder alles auf einmal einen fordert?

Ich habe andere christliche Blogger/innen, deren Alltag auf ganz verschiedene Weise herausfordernd ist, nach ihren Ansichten und Erfahrungen gefragt. Mein heutiger Gast ist eine beschäftigte Frau, Mutter – und Bloggerin…

Ulrike Nägele von Glaube-Hoffnung-Liebe

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Junge vorm Kamin, warten auf Weihnachten, Advent, FamilienLeben mit Gott

Warten auf die Ankunft

– und wohin das Adventspäckchen reist…

Wenn man auf der Straße Menschen fragen würde, was „Advent“ bedeutet, wie viele wüssten es wohl? Und auch wenn wir es wissen, was bedeutet das für unseren Alltag? Ist mir immer bewusst, auf wen und was wir warten? Und wie gestalte ich die Ankunftszeit?

Das Ablenkungspotenzial ist groß: Shoppen bis zum letzten Tag, Termine ohne Ende, Weihnachtsfeiern, die mit dem Weihnachtsgeschehen eigentlich gar nicht zu tun haben, Vorbereitungen für das Fest, Geschenke besorgen… also eine ellenlange To-do-Liste. Was will ich noch alles schaffen vor Weihnachten, was noch im alten Jahr? Wir leben auf diese Termine hin und lassen uns gern dabei ein wenig hetzen.

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Erinnerungskiste bei Fehlgeburt, Trauer teilen mit Kindern, Ewigkeitssonntag

Trauer teilen

Die Geschichte einer Fehlgeburt

Eine Frau hatte zwei gesunde Kinder. Auf ihre dritte Schwangerschaft musste sie eine Zeit warten, das war nicht leicht. Aber dann wurde sie schwanger und fühlte sich mit diesem Kind reich beschenkt. Sie und ihr Mann hätten gern noch ein viertes Kind gehabt. Dieses Mal wurde sie überraschend schnell schwanger und war sehr dankbar dafür. Bisher waren alle Schwangerschaften gut verlaufen. Ein paar Tage nach dem positiven Schwangerschaftstest schlief sie jedoch sehr unruhig. Weiterlesen

Bibel, Kerze, Abba, lieber Vater - Muntermacher am Montag, Familienleben mit Gott, das abschweifende Gebet

Das abschweifende Gebet

Beten.

Das Nachtgebet, das Tischgebet, das Stoßgebet, das hörende Gebet, der Lobpreis, das Dankgebet, die Fürbitte, das Vaterunser, das Heilungsgebet, das Schuldbekenntnis…

Das Gebet ist vielfältig. Ich sehe mich als Beterin. Heute geht es aber um eine Form des Gebets, die ich im Gegensatz zu allen anderen wirklich meisterhaft beherrsche. Das abschweifende Gebet.

Ich beginne zu beten, aber in meinem Kopf sind so viele konkurrierende Gedanken. Ich bemühe mich, diese wegzudrängen. Manchmal hilft mir Bewegung dabei, laufen und beten. Manchmal auch nicht. Und auf einmal denke ich darüber nach, was ich nachher in die Mail schreibe oder wen ich unbedingt heute noch anrufen muss oder mir geht das Gespräch mit der anderen Mutter von heute morgen nicht aus dem Kopf…

Ich komme wieder zu mir und denke: „Mist, ich bete gar nicht mehr. Ich bin davon abgekommen.“ Ein abschweifendes Gebet also. Kommt dir das bekannt vor?

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