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Rückzug aus der Gemeinde

Rückzug aus der Gemeinde

Du hast es dir lange überlegt, viel darüber nachgedacht und irgendwann hast du es durchgezogen: Dein Rückzug aus der christlichen Gemeinde. Und du hast gemerkt, das Leben geht weiter. Der Bäcker backt weiter die Brötchen, die Sonne geht jeden Morgen auf. Ein bisschen warst du darüber verblüfft, dass doch relativ wenige Anrufe kamen, die nach dir gefragt haben. Der Pastor sowieso nicht, eben die zwei, drei üblichen Verdächtigen……weiter lesen

Wer ist er?

Wer ist er?Ist er noch ein Mensch? Die Vollstrecker haben durchgezogen. Fleisch durch die Wunden gerissen. Knochen brachen. Gefoltert. Ihren Mutwillen an ihm vollzogen.
Sie begannen mit einer geflochtenen Dornenkrone, in die Stirnhaut eingedrückt, gedemütigt, bespuckt, „wer ist es der dich schlug?“ Hahahaha wer ist er?

Konjugiere Verben!

Konjugiere Verben, konjugiere zum Beispiel das Wort „leben“:
Ich lebe, ich lebte,
ich habe gelebt, ich hatte gelebt, – konjugiere weiter!
ich werde leben,
Futur 2: Ich werde gelebt haben
Dann Konjunktiv 2, ich würde leben, ich würde gelebt haben…
Konjugiere!  / hier: Verbformen.

Gott sagt: Ich bin, der ich bin und ich werde sein, der ich sein werde, ich ändere mich nicht! Dein Leben, deine Umstände ändern sich. Du lebst in deinen Formen der Zeit, in „hätte, würde und wenn“ aber ich bin, der ich bin und werde sein, der ich sein werde!

Verstehe: Ich bin, der ich bin!
Verstehst du? …verstehst du?

Angst

Angst wartet schon um die Ecke, sie ist einfach da. Stellt sich kurz vor mit den Worten: Das könnte doch schief gehen, ist doch jetzt nicht dran, was denkt deine Verwandtschaft über dich, was denken die Nachbarn schon wieder? Die Angst dreht sich um nach hinten und schaut, wer schaut. Hinterm Vorhang ist die Angst- hat er sich bewegt? Gedanken bewegen sich im Kreis.
Sie ist ahnungslos, hemmungslos, grundlos, sie kennt genauso wie Wasser oder Luft keine Grenzen. Sie ist auf einmal da. Man öffnet ihr ein kleines Türchen, einen Schieber, und hört plötzlich sein Herz klopfen – es könnte doch eine Krankheit sein? Vielleicht etwas Gefährliches? Etwas, das in meiner Familie schon gang und gäbe war, derselbe Krebs, dieselbe Diagnose, ist es nicht dasselbe?  hier weiterlesen….

Einige sperren den Raum

>Ein Schandfleck sind diese Leute bei den gemeinsamen Mahlzeiten, zu denen ihr zusammenkommt! Denn sie feiern ohne Hemmungen mit, obwohl sie nur ihr eigenes Wohl im Auge haben, nicht das Wohl der Herde Gottes. Wolken ohne Wasser sind sie, die vom Wind vorübergetrieben werden, ohne den erhofften Regen zu bringen; Bäume, bei denen man zur Erntezeit vergeblich nach Früchten sucht, weil sie tot sind, abgestorben bis zur Wurzel;  Judas 12,13 Neue Genfer Übersetzung)<  – gibt es solche Menschen in christlichen Gemeinden heute?

Oder ich stell mir gleich die Frage: Bin ich’s? Bin ich eine Wolke ohne Wasser? Ein Mensch mit Augen voller Ehebruch? Ein Mensch, der wie ein zweimal entwurzelter fruchtleerer Baum ist?

Solche Menschen gibt es in christlichen Gemeinden – auch – heute. …hier weiterlesen

Wie wird man Christ?

Ist doch ganz einfach, man wird Mitglied in einer Kirche, getauft, konfirmiert, mit christlichem Wasser gesprenkelt, gestempelt, getraut und irgendwann dann auch christlich beerdigt. Gefirmt, das christliche Bekenntnis bekannt, ansonsten mit Brettern vernagelt, keine Ahnung von den Dingen des Glaubens. Nicht wissend, was Glaube an Jesus Christus überhaupt bedeutet. Bedeutet es irgendwas?

Ist man einmal christlich konfirmiert, gefirmt oder sonstwie gestempelt, wird die Kirchensteuer abgebucht und man ist auf dem Weg in die ewige Verdammnis.
Stopp halt, es wurde doch ein ewiges Heil versprochen! – Aber nicht durch Mitgliedschaft in irgendeiner Kirche wird man Christ!

Sonst könnte auch ein Fisch zum Brot werden, wenn man ihn nur in die Bäckerei legt oder die Ratte zum Meerschweinchen, wenn sie sich bei denselben dazugesellte. hier weiterlesen….

Der verlorene Sohn und sein Vater

Kennst du die Geschichte vom verlorenen Sohn? Der Sohn lässt sich sein Erbe vorzeitig auszahlen und verlässt das Vaterhaus. Er verwirft den Vater und verprasst sein Geld so schnell es eben geht. Ebenso schnell wie sein Geld verliert er seine Freunde und landet schlussendlich beim Futterdienst für die Schweine. Als er völlig heruntergekommen ist und Hunger leidet, sagt er zu sich selbst: „Es ist besser, bei meinem Vater selbst nur als Knecht zu arbeiten als hier im Abseits völlig mittellos Hunger zu leiden.“ Er beschließt, heimzugehen zu seinem Vater.

Was er nicht wusste: Als er sein Vaterhaus verließ, änderte der Vater sein Leben. Er lebte nicht mehr genau so weiter wie bisher, sondern er schaute jeden Tag, ob nicht vielleicht sein Sohn heimkäme. Er hielt täglich Ausschau nach seinem Sohn.  hier weiter lesen….

Von neuem geboren – Nikodemus kam zu Jesus mit seiner Nacht

Aus irgendeinem Grund wollte er es genauer wissen, irgendetwas hatte ihn neugierig gemacht. So schaute er mal bei Jesus vorbei, der das ganze Volk in Unruhe brachte mit seinen Reden, mit seinen Zeichen und Wundern. Er sympathisierte mit diesem Jesus und seinen ungebildeten Jüngern. Da er, Nikodemus, bei den Juden sehr angesehen war und nicht mit diesem umstrittenen Jesus gesehen werden wollte, kam er erst nach Einbruch der Dunkelheit. Es war ihm peinlich, aber er kam zu Jesus mit seiner Nacht.
Den Einstieg begann er mit einem Kompliment: Meister, niemand kann die Wunder tun, die du tust, es sei denn, Gott ist mit ihm.

„Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen“ war die undiplomatische Antwort von Jesus. hier gehts weiter….

Der Ruf Gottes auf deinem Leben

Der Ruf Gottes – und das Schweigen des Menschen

Der Ruf Gottes war auf deinem Leben, du weißt, dass du irgendetwas für Gott tun solltest. Du warst dir nicht sicher, worauf es hinaus laufen würde, ob du Pastor werden solltest oder Missionar in einem entfernt gelegenen Dritte-Welt-Land. Irgendwas trieb dich an, etwas für Gott zu tun, etwas Gutes zu tun.
Und dann hat es sich verlaufen. Du weißt nicht mehr wie und wann, aber irgendwie hast du das Ganze aus den Augen verloren, es wurde mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt, überlagert von Hobbys, Familie, Ehe.
Stetes Hinterfragen, du weißt gar nicht mehr, worum es eigentlich ging. Gibt es einen Gott? Gibt es einen Ruf Gottes auf dem Leben eines Menschen? Ruft Gott Menschen heute? Spricht er zu dir, vielleicht so, dass du ihn mit den Ohren hören kannst?

Ich kenne eine Frau, zu der Gott hörbar gesprochen hat und sie macht bis heute (ca 7 Jahre) das, was Gott ihr damals gesagt hatte.
Nur, das ist die seltene Ausnahme. Gott ruft im Allgemeinen so, dass du es innerlich hörst.

Du bist vielleicht aufgeschreckt, hattest einen extremen Traum, du wusstest, das war das Reden Gottes zu dir. hier weiter lesen…

Die Einsamkeit des Petrus und der mainstream

Der mainstream und die Einsamkeit des Petrus

Die Menge hatte sich auf dem Platz versammelt. Einmal im Jahr wurde ein Verbrecher nach dem Wunsch des Volkes freigelassen. Das Volk wurde befragt, „wollt ihr, dass Barabbas freigelassen wird oder Jesus?“ Sie hatten Jesus wie einen Verbrecher festgenommen, weil er Gott als seinen Vater bezeichnet hatte. Er hatte behauptet, dass er vom Himmel gekommen sei und bereits vor Abraham gelebt habe. Wer Gott lästert, musste nach jüdischem Gesetz sterben. „Wen wollt ihr, wen soll ich freilassen? Jesus oder Barabbas?“ Pilatus wollte Jesus freilassen, denn er wusste, dass er eigentlich grundlos verhaftet worden war. Es war eine dieser typischen Neidaktionen der Talarträger, die es nicht ertragen konnten, wenn ihre Autorität in Frage gestellt wurde. Doch die Menschen hörten Jesus gerne und die Zeichen und Wunder unterstrichen seine Worte, die wundersam geheilten Menschen beenden seine Sätze mit einem Ausrufezeichen. Pilatus fragte das Volk und das Volk schrie: „Lass Barabbas frei!“ Verlegen wegen dieser Antwort des durch die Pharisäer aufgepeitschten Volkes fragte Pilatus, was er denn mit dem schuldlosen Jesus machen solle? Sie schrien wie aus einem Mund: „Kreuzige ihn, kreuzige ihn, sein Blut komme über uns!
Der Mob war in Fahrt geraten, die Menge tobte, die Sache war klar, bringt diesen Jesus um, der sagt, dass er der Gesandte Gottes ist, kreuzige ihn!

Petrus hörte den Mob von Weitem schreien, es gellte ihm in den Ohren. Er war irgendwann geflüchtet und fühlte sich als Versager, nichts als ein elender Versager. Die Aggressiven hatten sich zusammengefunden und die Dinge nahmen ihren Lauf. Er hatte ganz klar gesagt, als er gefragt wurde, dass er mit diesem Jesus nichts zu tun habe, dass er ihn nicht kennt. Dass er mit diesem Galliläer nichts, aber auch gar nichts zu tun habe. Die Worte kamen ihm so schnell über die Lippen und sie retteten ihm in diesem Moment seine Haut vor der Masse. hier weiter lesen…

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