Der Mittwochsimpuls (04.07.17)

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Von nun an, alle Tage der Erde, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.

1.Mose 8.22.

Ich freue mich über meinen Garten. Es ist schön zu sehen wie die Pflanzen wachsen und gedeihen und Früchte hervorbringen.

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Jedoch das Wachsen geschieht nicht von alleine. Viele Faktoren wirken zusammen, damit Frucht entstehen kann. Es braucht die Sonne, das Licht, einen guten Boden und Wasser.

Doch nicht nur Gutes wächst in meinem Garten. Wenn ich nichts dazutue, meinen Garten nicht kultiviere wächst mehr und mehr Unkraut und überwuchert alles. Unkraut wächst von alleine und schneller als alles andere und ich muss es regelmässig ausreißen und den Garten jäten, davon befreien, damit ich am Ende Gutes ernten kann.

Diesen Garten kann ich auch im übetragenem Sinn mit meinem Herzen vergleichen. Auch in meinem Herzen gilt das Prinzip von Saat und Ernte. Negative Gedanken wie Sorgen, Ängste, Stolz, Hochmut, Neid, Egoismus, Habgier, Zorn, Ungeduld, Bitterkeit, Zweifel, usw. wollen sich unter gewissen Umständen auch in meinem Herzen festsetzen.

Ich muss regelmässig meine Gedanken prüfen und diese Wurzeln ausreißen, damit sie nicht alles andere überwuchern und gute Früchte wie Liebe, Vergebung, Freude, Frieden, Mut, Großzügigkeit, Demut, Barmherzigkeit, Gnade, Dankbarkeit, Freundlichkeit, Geduld, Glaube usw. wachsen können und ich Gutes ernten kann.

Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen heraus die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Missgunst, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. All dies Böse kommt von innen heraus und macht den Menschen unrein. Markus 7, 21-23

Vor allem aber behüte dein Herz, denn dein Herz beeinflusst dein ganzes Leben Sprüche 4,23

Konzentriert euch auf das, was wahr und anständig und gerecht ist. Denkt über das nach, was rein und liebenswert und bewunderungswürdig ist, über Dinge, die Auszeichnung und Lob verdienen.Philipper 4,8

 

Jesu Gleichnis von dem Sämann lehrt einige wichtige Lektionen (Matthäus 13,3-9. 18-23).

Das Predigen des Evangeliums wird mit der Aussaat verglichen. Menschen, die zuhören, glauben, gehorchen und wachsen, werden mit „gutem Land“ oder fruchtbarem Boden verglichen. Hier kann die Saat keimen, Wurzeln schlagen, wachsen und viel Frucht tragen (Matthäus 13,23).

Obwohl viele Menschen für eine Weile zuhören, gibt es nach der Bibel drei Gründe, weswegen die meisten Menschen nicht durchhalten und keine Frucht bringen. Ein Grund ist zu viel Unkraut – Aktivitäten, Wünsche, Sorgen, falsch eingesetzte Energien und Gedanken, die einem die Zeit stehlen und somit Gott aus unserem Leben verdrängen.

„Wieder bei anderen ist es wie bei dem Samen, der in das Dornengestrüpp fällt. Sie hören zwar die Botschaft; aber sie hat bei ihnen keine Wirkung, weil sie sich in ihren Alltagssorgen verlieren und sich vom Reichtum verführen lassen. Dadurch wird die Botschaft erstickt“ (Matthäus 13,22; Gute Nachricht Bibel). Markus fügt weitere Dornen hinzu: „die Begierden nach allem andern“ (Markus 4,19).

Diese Verse weisen auf verschiedene Zerstreuungen hin. Dazu gehören Materialismus und Habgier. Weitere Punkte sind, wenn man zu beschäftigt ist und keine Zeit mehr bleibt, wenn das Leben zu kompliziert ist und vereinfacht werden muss und wenn man nur das Vergnügen sucht. Ein weiterer Punkt sind Sorgen, die durch ein Vertrauen in Gott ersetzt werden müssen.

 

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