Er stand auf und folgte Ihm nach

Und als Jesus von dort weiterging, sah er einen Menschen mit Namen Matthäus am Zollhaus sitzen, und er spricht zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm nach.
Matthäus 9,9

Stell Dir mal vor: Du sitzt auf einer Bank vor Deinem Haus und auf einmal kommt ein Mann und sagt zu Dir: „Folge mir nach!“ Wie würdest Du reagieren? Du kennst den Mann nicht und hast keine Ahnung wohin er Dich führen will. Vielleicht will er Dich in eine Falle locken? Aber Matthäus stand auf und folgte Jesus nach. Er hat nicht gefragt: „Oh, Herr, wo geht’s denn hin? Wie weit müssen wir laufen?“ Nein, steht einfach auf und geht Jesus hinterher. Ich kann mir das nur so erklären: Matthäus konnte Jesus nicht widersprechen, weil Sein Wort zu ihm mit Vollmacht ausgesprochen wurde. Nun, Matthäus könnte Ihm trotzdem widersprechen und einfach sitzen bleiben, denn Jesus wollte ihn sicher nicht zwingen. Aber er ist mitgegangen, weil er in seinem Herzen spürte, dass dieser Herr ihn nicht in die Falle locken will, sondern etwas für ihn vorbereitet hat, was er sonst nie hatte.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Matthäus nicht enttäuscht wurde.
Wenn Jesus heute zu Dir kommt und sagt: „Folge mir nach!“, was wirst Du tun?
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Geschmäht im Namen Christi

Wenn ihr im Namen Christi geschmäht werdet, glückselig seid ihr! Denn der Geist der Herrlichkeit und Gottes ruht auf euch.
1. Petrus 4,14

Wie reagiert man, wenn man wegen seines Glaubens verspottet wird? Wird man beleidigt und will sich verbal verteidigen oder freut man sich, weil man die Ehre hat, im Namen Christi geschmäht zu werden?
Nun, als ich im meinem Glauben und in meiner Beziehung zu Gott noch nicht reif genug war, wollte ich mich gegen Pöbeleien der Feinde meines Glaubens mit verbaler Verteidigung reagieren. Doch dann habe ich endlich erkannt, dass ich mich überhaupt nicht währen muss. Denn, wer meinen Glauben an Jesus Christus verspottet, der verspottet Ihn selbst. Und tatsächlich, als ich aufhörte, mich zu verteidigen, griff Jesus ein und hat meinen Spöttern gezeigt, dass Er der Herr ist.
Es ist „normal“, wenn wir wegen unseres Glaubens geschmäht und verspottet werden, denn auf uns Ruht der Geist der Herrlichkeit und Gottes! Diesen Geist haben aber die Menschen in der Welt nicht. Deswegen können sie nicht erkennen, dass wir den richtigen Weg mit Jesus gewählt haben, sie aber auf dem Weg zum Verderben sind.
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Ermahnung, guten Mutes zu sein

Und jetzt ermahne ich euch, guten Mutes zu sein, denn keiner von euch wird verloren gehen, nur das Schiff.
Apostelgeschichte 27,22

Als Paulus mit dem Schiff unterwegs war, hat er den Kapitän vor dem Sturm gewarnt. Der wollte aber auf ihn nicht hören und sie haben den Schiffbruch erlitten. Damals gab’s aber keine Küstenwache mit Motorbooten, die zur Rettung eilen könnten, deswegen musste man sich auf Gottes Rettung verlassen. Paulus machte allen Mut, die in der Panik waren und Angst vor dem Ertrinken hatten. Weiter sagt Paulus: „Denn ein Engel des Gottes, dem ich gehöre und dem ich diene, stand in dieser Nacht bei mir und sprach: Fürchte dich nicht, Paulus! Du musst vor den Kaiser gestellt werden; und siehe, Gott hat dir alle geschenkt, die mit dir fahren.“ Hier sagt der Paulus ganz klar, dass er zu Gott gehört. Er ist Gottes Kind und Gott hatte für ihn einen Auftrag, vor dem Kaiser zu sprechen.
In unserem Glaubensweg erleiden wir auch viele Schiffbrüche, aber Gott lässt uns niemals untergehen, weil Er für jeden von uns einen Auftrag hat, den wir erfüllen sollen. Ich weiß nicht, wie Dein Auftrag aussieht, aber der Weg zur Erfüllung Deines Auftrags kann schwer und anstrengend sein. Vergiss dabei nicht, dass Du zu Gott gehörst.
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Mittwochsimpuls (22.11.17) Advent

 

Schon bald beginnt die Adventszeit. Wir bereiten uns vor auf das Fest der Geburt und Ankunft Jesu. Das wichtigste Fest nach Ostern in der Christenheit und vieles sollte dafür geplant, organisiert und vorbereitet werden. Viele Erwartungen sind zu erfüllen, Geschenke einkaufen, dekorieren, Kekse backen, ein Weihnachtsmenue zusammenstellen, Haus putzen u.v.m.

Meist bleibt dabei wenig Zeit für Besinnlichkeit. Der Vorsatz bewußt auf Weihnachten zuzugehen, eine ruhige, stille Zeit zu erleben, viel Zeit für die Familie und für Gott zu haben, ist gar nicht so einfach umzusetzen. Wir alle haben unterschiedliche Erwartungen an die Advents- und Weihnachtszeit.

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Sein Bruder und Seine Schwester sein

Denn wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.
Matthäus 12,50

Den besseren Bruder als Jesus kann man sich gar nicht vorstellen! Aber ich kann nur Sein Bruder sein, wenn ich den Willen des Vaters tue. Was aber der Vater von mir will, sagt Er mir durch Sein Wort und durch den Heiligen Geist, der mir Sein Wort offenbart.
Wie geht man denn mit so einem Bruder, der gleichzeitig auch Gott ist, um?
Ich hatte leider keinen Bruder, nur eine Schwester, daher weiß ich gar nicht wie man mit einem Bruder umgeht. Aber mit so einem Bruder wie Jesus will ich freundschaftlichen Verhältnis pflegen. Wir können einander alles erzählen, was uns beschäftigt. Er kann mir alles über Vater erzählen und mit mir zusammen durch die Gegend ziehen, um viel Abenteuer zu erleben.
Abenteuer? Mit Gott? Ja! Unser Gott ist kein langweiliger Spießer, der uns mit Regeln und Gesetzen überhäuft. Unser Gott ist lebendig! Er will, dass wir leben und dass wir interessantes und spannendes Leben haben.
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Buß und Bettag

Wenn ein Christ ehrlich auf sein Leben zurück hinschaut, muss er feststellen, dass auch seine Entscheidung an Gott und Jesus zu glauben die Gnade Gottes war. Das ist ein Wunder, wenn der Mensch glauben kann! Es soll erbeten sein. Die Rettung des Menschen aus der Kraft der Sünde ist ein Geheimnis.
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Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe…

Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allen ist.
Epheser 4,5-6

Meine Mutter, die von der Geburt an evangelisch getauft war und sonst nichts mit Glauben oder Religion zu tun hatte, fragte mich eines Tages: „Junge, was hast Du eigentlich für einen Glauben?“ Ich sagte: „Christlichen Glauben, Mama!“ Sie fragte dann: „Was bedeutet das? Bist du evangelisch, katholisch, orthodox… oder was?“ Ich sagte ihr: „Nichts der gleichen! Ich bin ein Kind Gottes, der an einen lebendigen Gott glaubt und Konfession spielt für mich überhaupt keine Rolle, weil das Menschenwerk ist.“
Oft sagen die Menschen aus verschiedenen Konfessionen: „Unser Glaube ist der richtige, aber der, der anderen Konfessionen, nicht!“ Dabei geht’s ihnen bloß nur um ihre eigene Konfession und nicht um den lebendigen Glauben an Jesus Christus.
Der Teufel hat die ersten Christen massiv verfolgt und viele von ihnen getötet. Das Gott aber nicht gehindert, das Evangelium über die ganze Welt zu verbreiten.
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Bibel, Kerze, Abba, lieber Vater - Muntermacher am Montag, Familienleben mit Gott, das abschweifende Gebet

Das abschweifende Gebet

Beten.

Das Nachtgebet, das Tischgebet, das Stoßgebet, das hörende Gebet, der Lobpreis, das Dankgebet, die Fürbitte, das Vaterunser, das Heilungsgebet, das Schuldbekenntnis…

Das Gebet ist vielfältig. Ich sehe mich als Beterin. Heute geht es aber um eine Form des Gebets, die ich im Gegensatz zu allen anderen wirklich meisterhaft beherrsche. Das abschweifende Gebet.

Ich beginne zu beten, aber in meinem Kopf sind so viele konkurrierende Gedanken. Ich bemühe mich, diese wegzudrängen. Manchmal hilft mir Bewegung dabei, laufen und beten. Manchmal auch nicht. Und auf einmal denke ich darüber nach, was ich nachher in die Mail schreibe oder wen ich unbedingt heute noch anrufen muss oder mir geht das Gespräch mit der anderen Mutter von heute morgen nicht aus dem Kopf…

Ich komme wieder zu mir und denke: „Mist, ich bete gar nicht mehr. Ich bin davon abgekommen.“ Ein abschweifendes Gebet also. Kommt dir das bekannt vor?

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Dein Glaube hat dich geheilt

Sei sehend! Dein Glaube hat dich geheilt.
Lukas 18,42

Das hat Jesus zu einem Blinden gesagt, der Ihn um Heilung gebeten hat. Dieser Mann hatte die Heilung dringend nötig und er glaubte den Worten, die über Jesus erzählt wurden, dass Er Kranken heilt. Er hätte aber auch in einer Ecke sitzen können und sagen: „Oh, Gott, wenn es Dein Wille ist, kommt Jesus vorbei und heilt mich!“ Weil er aber gehört hat, dass Jesus Kranke heilt, wollte er die Heilung auch bekommen und er rief und sprach: Jesus, Sohn Davids, erbarme dich meiner! Denn aufgrund dessen, was er von Jesus hörte, war es ihm klar: „Gott will heilen!“ Deswegen hat Jesus ihm das Augenlicht geschenkt.
Aber es ist nicht nur mit der Heilung so. Viele lesen das Wort Gottes, Gottes wunderbare Verheißungen und dann sagen sie Gott: „Aber nur wenn Du willst, lieber Gott, dann erfülle Dein Wort in meinem Leben!“ Wenn Du willst? Gott will, dass Sein Wort sich in unserem Leben erfüllt. Er gab uns Seine Verheißungen, damit wir sie in Anspruch nehmen und nicht zweifeln, ob es Sein Wille ist oder nicht. Wenn ich meinem Sohn eine Tafel Schokolade gebe, fragt er mich doch nicht: „Papa, willst Du sie mir wirklich geben? Ist es Dein Wille, dass ich sie esse?“ Nein, er nimmt sie einfach aus meiner Hand und gebraucht sie.
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