Beten und doch ohne Ruhe?

Lesedauer: 6min

ErHört?

Lies bitte zuerst: Pslam 77

Hey du,
manchmal komme ich mir echt komisch vor. Ich rede und bitte und bete und fühle mich dabei so klein und bedeutungslos. Hört Gott meine Gebete überhaupt? Ist es wahr, dass sich ein so großer Gott für mich kleinen Menschen interessiert? Ja! Genau das ist das einmalige an unserem Gott, dass er sich persönlich für uns interessiert. Auch wenn es uns manchmal unwahrscheinlich vorkommt. Nur weil Gottes Liebe und sein Interesse für uns viel größer ist, als wir uns das vorstellen können, sind sie nicht erfunden.
Gebet ist ein Privileg. Gebet ist ein unglaublich großes Geschenk. Unsere direkte Verbindung zum Schöpfer des Universums. Gebet ist so viel mehr, als wir oft denken. Mal angenommen, Gebet könnte wirklich Berge versetzen.

 

Gebet ist ein Segen

Wieso fällt es uns eigentlich oft so schwer, Gott um einen „Extra-Segen“ zu bitten? Man fühlt sich fast so, als hätte man ein schlechtes Gewissen, Gott um noch mehr zu bitten, wenn man Menschen kennt, denen es schlechter geht als einem selbst. Doch wem gegenüber fühle ich mich schlecht? Gott ganz sicher nicht. Er ist doch schließlich derjenige, der durch Jesus gezeigt hat, dass wir um Größeres bitten solle…

 

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Komm nicht aus dem Staunen heraus

Und Staunen ergriff alle, und sie verherrlichten Gott und wurden mit Furcht erfüllt und sprachen: Wir haben heute außerordentliche Dinge gesehen.
Lukas 5,26

Die Heilung von einem Gelähmten war so ein außerordentliches Ding, was die Menschen damals von Jesus gesehen haben. Und sie wurden vom Staunen ergriffen. Gibt’s auch etwas in Deinem Leben, was Dich zum Staunen bringt?
Ich bin immer wieder erstaunt, wie Gott alle Dinge in meinem Leben führt und wie Er mich mit richtigen Menschen zusammen bringt, mit denen ich zusammen in Seinem Reich tätig sein kann. Natürlich auch viele kleine und große Wunder, die Er in meinem Leben getan hat, sind für mich immer noch erstaunenswert. Vielleicht deswegen will ich aus dem Staunen nicht wieder herauskommen und erwarte von Gott noch mehr von Seinen außerordentlichen Dingen. Und Er tut viele außerordentliche Dinge in meinem Leben, die zwar zum Teil meine Pläne und meine Ordnungen durcheinander bringen, aber dafür bringt Gott Seine Ordnung in mein Leben hinein. Er macht das unmögliche möglich, aber das halten viele Menschen und sogar manche Christen für unmöglich.
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Rückzug aus der Gemeinde

Rückzug aus der Gemeinde

Du hast es dir lange überlegt, viel darüber nachgedacht und irgendwann hast du es durchgezogen: Dein Rückzug aus der christlichen Gemeinde. Und du hast gemerkt, das Leben geht weiter. Der Bäcker backt weiter die Brötchen, die Sonne geht jeden Morgen auf. Ein bisschen warst du darüber verblüfft, dass doch relativ wenige Anrufe kamen, die nach dir gefragt haben. Der Pastor sowieso nicht, eben die zwei, drei üblichen Verdächtigen……weiter lesen

Buchtipp Mein Leben ohne Limits

Zum Autor:

Nicholas Vujicic ist der erstgeborene Sohn der Familie, er hat zwei jüngere Geschwister namens Michelle und Aron. Nicholas kam ohne Arme und Beine zur Welt. Nur ein kleiner Fuß mit zwei Zehen ist am Ansatz des linken Oberschenkels vorhanden. Nach der Geburt standen beide Eltern zunächst unter Schock. Er äußerte später: „Meine Mutter war Krankenschwester, hat während der Schwangerschaft alles richtig gemacht, trotzdem gibt sie sich noch immer die Schuld.“

Die Eltern förderten den bis auf die körperlichen Fehlbildungen gesunden Sohn, um ihm ein weitgehend selbstständiges Leben zu ermöglichen. Er besuchte der australischen Gesetzgebung folgend eine Schule für Behinderte. Nach einer Gesetzesänderung schickten ihn seine Eltern auf eine integrierende Regelschule .Er wurde gehänselt, litt unter Depressionen und versuchte im Alter von zehn Jahren sich das Leben zu nehmen. Ebenso litt er unter existentiellen Zukunftsängsten: „Ich hatte Angst davor, was kommt, wenn meine Eltern mich nicht mehr unterstützen könnten.“

Nach der Grundschule in Brisbane  besuchte er die dortige High School und erwarb im Anschluss Hochschulabschlüsse in Rechnungswesen und Finanzplanung.

Vujicic berichtet in Interviews und in Vorträgen, er habe in seinem Leben aufgrund seiner Behinderung lange Zeit keinen Sinn und keine Hoffnung für sich gesehen. Das habe sich erst geändert, als er seine Behinderung nicht mehr als Strafe, sondern als Herausforderung und Auftrag Gottes begriffen habe. Er habe den Sinn seines Lebens schließlich darin gefunden, Menschen von der Liebe Gottes zu berichten und sie darin zu bestärken, ihre Träume zu erfüllen.

Heute lebt Vujicic in Kalifornien und arbeitet international als Redner überwiegend in Schulen, Kirchen und bei christlichen Kongressen. Er thematisiert dabei das Leben mit Behinderung, Lebensmut und Hoffnung, und christlichen Glauben: „Vielleicht ist das meine Aufgabe, anderen Menschen Hoffnung zu geben.“

 

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Der Geist weht, wo er will

Vor einigen Tagen bekam ich überraschend von Amazon ein Buch zugeschickt. Es handelt sich um die neuesten „Gespräche mit Gott“ von N. D. Walsch mit dem Untertitel „Das Erwachen der Menschheit“. Der Absender meinte, es habe ihn an meine Hauptthese erinnert. Diese besteht ja, wie jeder meiner Blog-Leser wissen kann, darin, dass wir uns selbst als ewige, göttliche Wesen bewusst werden müssten, damit alle Probleme gelöst würden. Genau das verkündet auch Walsch!

Das freut mich deshalb besonders, weil es sehr frustrierend ist, immer wieder zu erleben, wie das eigene Wirken im Willen Gottes so wenig äusseren Erfolg zeigt. Da wird von uns Christen immer wieder gejammert über den schlechten Zustand der Welt und den Abfall der Kirchen vom „Wort Gottes“. Aber anstatt selbst zu erwachen, redet man immer nur gedankenlos in christlichen Stereotypen. So kann man aber weder sich selbst, noch der Welt helfen.

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Sein Angesicht bringt Dich zur Ruhe

Mein Angesicht wird mitgehen und dich zur Ruhe bringen.
2. Mose 33,14

Das sagte Gott Mose, mit dem Er von Angesicht zu Angesicht gesprochen hat. Und ich glaube, dass Mose eigentlich immer ruhig sein konnte, weil Gottes Angesicht mit ihm mitgegangen ist. Nur das widerspenstige Volk konnte ihn mal aus der Ruhe bringen, aber selbst um die hat sich Gott gekümmert.
Viele Menschen, die von meinen Problemen und Krisen wussten, fragten mich: „Wie kannst Du angesichts dieser Probleme so ruhig bleiben?“ Inzwischen kann ich, weil mein Vertrauen zu Gott, der mich durch viele Krisen und Probleme geführt hat, viel stärker ist, als es mal war. Ich bin im Herzen ganz sicher, dass die Hilfe von Gott rechtzeitig kommt und ich brauche mich nicht zu stressen, selbst wenn es so aussieht, als wäre schon zu spät.
Gott hat mir schon so oft Seine Treue erwiesen, dass ich mein Leben gelassener leben kann, weil ich weiß, dass Sein Angesicht mit mir mitgeht.
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Er wird nicht streiten noch schreien

Er wird nicht streiten noch schreien, noch wird jemand seine Stimme auf den Straßen hören; ein geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen, und einen glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht hinausführe zum Sieg;und auf seinen Namen werden die Nationen hoffen.
Matthäus 12,19-21

Als Jesus auf dieser Erde war, hat Er nicht den Anspruch der König der Juden zu sein, der sein Thron in Jerusalem besteigen will. Er hat sich auch nicht wie ein irdischer König verhalten. Das fanden die Juden auch merkwürdig, denn Er sagt ja, dass Er ein König ist, will aber nicht herrschen, sondern dient sogar den Menschen, heilt und befreit sie. Das passt Doch nicht in keine Vorstellung von einem König.
Im Gespräch mit den Moslems habe ich oft gehört: „Ihr Christen seid doch nicht besser als Moslems, weil ihr auch viele Menschen durch Kreuzzüge umgebracht habt!“ Aber das zeigt, dass sie kein Unterschied zwischen katholischer Kirche und Christen machen. Die Kreuzzüge waren der Ausdruck des religiösen Fanatismus und Machtgier. Das hat nichts mit Christus zu tun, der niemanden geschlagen hat und sogar gesagt hat, dass man eigene Feinde lieben soll.
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Von Gnade berührt

Lesedauer: 6min

Warum das eine ganz neue Freude in unser Leben bringt

Unser Leben steckt voller Dingen, die uns daran hindern vor Freude überzulaufen. Dabei sagt Gott doch dass wir uns freuen sollen. Weil wir einen Grund zur Freude haben.
Ich glaube, dass wir die „Gute Nachricht der Freude“ vergessen haben. Lasst uns auf die Suche nach echter Freude gehen. Freude die bleibt, auch wenn es scheinbar nicht immer einen Grund gibt sich zu freuen. Denn über die atemberaubende Message von Gott kann man sich einfach nur freuen.

Hey du,
„Jetzt lächelt doch mal alle!“ Entnervtes Augenrollen und das nächste misslungene Familienfoto in der Chronik vergangener Sommerurlaube. Kennst du das auch? Fotos mit erzwungenem Lächeln. Auf der Party, die dir eigentlich keinen Spaß macht, trotzdem so tun als ob. Große Überraschung und Freude mimen beim Anblick des Weihnachtsgeschenks, das deinen Geschmack leider nicht so ganz getroffen hat. Ich bin echt nicht sehr gut darin, so zu tun, als ob ich mich freue, wenn ich keine ehrliche Freude empfinde. Dafür trage ich meine Gefühle viel zu offen im Gesicht.

Der Auftrag zur Freude 
Das stellt mich allerdings aus einer theologischen Perspektive vor ein nicht ganz kleines Problem: Wie kann Gott neben allen anderen Anweisungen, die ich einfach aus Gehorsam befolgen kann, von mir verlangen. mich zu freuen? Ich soll mich an Gott um seinen Willen freuen (Psalm 37, 4). Ich soll Erbarmen lieben, und es nicht nur üben, sondern dabei fröhlich sein (Micha 6, 8). Ich soll nicht nur von meinem Geld, meiner Zeit und Kraft geben, sondern es fröhlich tun (2. Korinther 9, 7). Wer sich um andere Menschen und Gottes Gemeinde kümmert, soll dabei Freude empfinden (l. Petrus 5, 2). Und selbst wenn mir mein Besitz gewaltsam weggenommen wird, im Leid und unter Verfolgung, soll ich mich freuen können (Hebräer 10, 34)?! Wie?
Doch dahinter steckt mehr. Diese Fülle von Aufforderungen, uns zu freuen, zeigt uns einiges über Gott und über uns selbs…

 

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Der gute Mensch

Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz Gutes hervor, und der böse Mensch bringt aus dem bösen Schatz Böses hervor.
Matthäus 12,35

Bin ich ein guter Mensch? Wohl nicht gut genug, um stolz darauf sein zu können. Es gibt Menschen für die ich gut genug bin und es gibt welche, die mich nicht so gut finden, weil sie von mir noch etwas erwarten, was ich ihnen nicht geben kann. Aber ich soll mich nicht daran orientieren, was den anderen an mir gefällt oder nicht, sondern was gefällt meinem Gott. Und manches Schrott in meinem Herzen gefällt Ihm überhaupt nicht. Da muss ich dann Sein „Reinigungsdienst“ in Anspruch nehmen und mich vom Heiligen Geist neu erfüllen lassen, damit wir guten Schatz in meinem Herzen habe und aus mir nur Gutes hervorgebracht werden kann.
Ja, wir müssen immer gut aufpassen, was in unser Herz rein kommt. Die Welt ist voll mit Müll und davon wird täglich immer mehr produziert. Und das müssen wir uns nicht antun. Wenn im Radio oder im Fernseher etwas läuft, was unser Herz verdreckt, dann müssen wir diese Geräte lieber ausschalten.
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Menschliche Suche nach dem Sinn

Die Sehnsucht nach ihr steckt tief in der menschlichen Psyche verankert. Sinnsuche beginnt allerdings nicht erst bei der Frage nach dem Letzten, Absoluten, bereits viel früher werden ihre Spuren sichtbar. Die bloße Existenz all unserer Technologie ist eine sichtbare Manifestation des Wunsches Zusammenhänge verstehen zu wollen. Etwas im Menschen eröffnet ihm ein Reich von Fragen, er will mehr wissen als ihm von Natur aus mitgegeben ist, ein Stück über den eigenen Horizont hinausgehen, ihn nach hinten schubsen und sehen was dort auf ihn wartet.

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