Hier lesen – Seite 40 – Christliche Blogger Community

Mit der Bergpredigt lässt sich keine Politik machen…

Das mag vielleicht stimmen, die Ansprüche der Bergpredigt sind göttlicher Natur und die Systeme, in denen wir leben, folgen Logiken, die auf die Natur des Menschen abgestimmt sind. Die Liebe des Feindesliebenden landete bereits ein Mal am Kreuz, als Individuum kann man diese Konsequenz womöglich noch für sich persönlich ziehen, als Politiker von einem ganzen Staat aber schwerlich verlangen widerspruchslos dasselbe Schicksal zu erleiden.

Dennoch kann dies kein Argument dafür sein, die Bergpredigt reinen Gewissens bei Seite zu schieben bis man dann mal eines Tages vor der Himmelspforte steht. Diese Worte – so sehr sie unseren menschlich-weltlichen Widerspruch herausfordern – sind Wort des Gottes, an den wir als Christen glauben. Seine Aufforderung ihm und damit ihnen nachzufolgen ist nicht nur eine theoretische, die wir als solche nur in himmlischer Heiligkeit beantworten könnten und daher in hochtrabender Theologie gar von uns weisen müssen. Es ist ein Gebot, das über uns ausgesprochen wird, zum Gericht weil wir daran scheitern, aber allem Scheitern zum Trotz dennoch in vollem Ernst. „Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.“ (Mt 5, 20)

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Nuhr 2015, Jahresrückblick

Nuhr, der Jahresrückblick – Was ist Glaube?

„Niemand, aber auch wirklich niemand, auf dieser Welt weiß, was Gott will. […] Deswegen heißt es ja ‚Glaube‘!  Weil man nix Genaues weiß.  Sonst hieße es ja ‚Wissen‘.“ sagte Kabarettist Dieter Nuhr in seinem Jahresrückblick 2015. Das ist lustig! Aber stimmt es auch? Was ist eigentlich Glaube? Das Gegenteil von Wissen?

Lesezeit: 3 Min.

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Von Angesicht zu Angesicht

Und es stand in Israel kein Prophet mehr auf wie Mose, den der HERR gekannt hätte von Angesicht zu Angesicht.
5. Mose 34,10

Mose hat Gott gesehen! Und zwar nicht im Traum oder Vision, sondern von Angesicht zu Angesicht. Das ist doch eigentlich ein Traum von jedem Gläubigen. Oder? Das ist ja unser Ziel, eines Tages unserem Herrn ins Gesicht zu schauen. Jetzt können wir das machen, ohne uns für unsere Sünde zu schämen, denn Jesus hat dafür bereits gebüßt. Wir werden uns nicht mehr an unsere Missetaten erinnern, weil Gott sie aus unserem Gedächtnis löscht. Hier auf der Erde versucht der Feind, uns immer wieder an unsere – eigentlich schon längst vergebene – Sünde zu erinnern und uns anzuklagen. Aber Gott klagt uns nicht mehr an. Er ist unser liebender Vater, der uns annimmt so wie wir sind. Wie im Gleichnis von dem verlorenen Sohn, läuft unser himmlischer Vater zu uns, um uns zu umarmen, auch wenn wir uns gerade im Dreck gewälzt haben. Er will uns reinigen, neu bekleiden und veranstaltet eine Party, um unsere Rückkehr zu feiern.
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Wer Böses tut, hasst das Licht

Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden.
Johannes 3,20

Böse Dinge geschehen meistens im verborgenem, kommen aber immer ans Licht, spätestens vor dem Gericht Gottes.
Wir sind dazu berufen, gute Werke zu tun, das Licht zu lieben und im Licht zu leben. Gott sieht alles, was wir heimlich tun. Deswegen müssen wir jede Sünde, die wir heimlich vor anderen getan haben, immer zum Kreuz bringen und uns von Jesu Blut reinigen lassen. Ja, das ist beschämend und es ist uns unangenehm, vor Gott zu gestehen, dass wir versagt haben, aber wenn wir das tun, werden wir von unserer Last befreit und unser Herz wird gleich erleichtert und mit Gottes Liebe gefüllt.
In Sprüche 8,13 heißt es: Die Furcht des HERRN bedeutet, Böses zu hassen.  Das bedeutet aber nicht, dass wir böse Menschen hassen sollten, sondern ihre und unsere böse Werke. Wenn wir die Sünde lieben, tun wir sie regelmäßig, weil es uns Spaß macht. Wenn wir aber die Sünde hassen, wir bemühen uns, mehr in der Gegenwart Gottes – also in Seinem Licht – zu sein, damit wir uns von der gewohnten Sünde wieder abgewöhnen können.
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Der verlorene Sohn und sein Vater

Kennst du die Geschichte vom verlorenen Sohn? Der Sohn lässt sich sein Erbe vorzeitig auszahlen und verlässt das Vaterhaus. Er verwirft den Vater und verprasst sein Geld so schnell es eben geht. Ebenso schnell wie sein Geld verliert er seine Freunde und landet schlussendlich beim Futterdienst für die Schweine. Als er völlig heruntergekommen ist und Hunger leidet, sagt er zu sich selbst: „Es ist besser, bei meinem Vater selbst nur als Knecht zu arbeiten als hier im Abseits völlig mittellos Hunger zu leiden.“ Er beschließt, heimzugehen zu seinem Vater.

Was er nicht wusste: Als er sein Vaterhaus verließ, änderte der Vater sein Leben. Er lebte nicht mehr genau so weiter wie bisher, sondern er schaute jeden Tag, ob nicht vielleicht sein Sohn heimkäme. Er hielt täglich Ausschau nach seinem Sohn.  hier weiter lesen….

Das hast du noch nicht gesehen!

Lesedauer: 6min

Was es bedeutet, wenn Christen hoffen. Vorhang auf!

Du hast den Trailer unzählige Male auf YouTube gesehen und bist wahnsinnig gespannt auf den neuen Blockbuster. Ein bisschen dauert´s noch bis zum Start in den Kinos, aber du freust dich schon jetzt wie irre. Denn du weißt ja ungefähr was kommt. Genauso ist das mit der Hoffnung, die Gott uns schenkt.

Hey du,
Mein ganzer Tag ist bis zum Rand gefüllt mit Hoffnung: Ich hoffe, dass das oberste Shirt auf dem Stapel auch wirklich zur obersten Hose auf dem Hosenstapel passt, dass mein Computer heute mal wieder ohne Starthilfe hochfährt und dass das Klopapier nicht gerade bei mir alle ist. Und das waren nur mal die ersten Morgenminuten. Nachher geht´s weiter mit der Hoffnung, dass ich noch rechzeitig zur ersten Stunde in die Schule geradelt bin und dass ich endlich die lang ersehnte Lotto-Millionen gewinne. Wobei ich dazu vielleicht doch überhaupt erst einmal beim Lotto mitmachen müsste. Ein Tag zum Bersten voll mit Hoffnung. Und wir sind erst bei etwa 9.00 Uhr angelangt …

Viele dieser Hoffnungen werden erfüllt. Oftmals mindestens ebenso viele nicht. Vielleicht verliere ich manchmal die Geduld, die Freude, die Lust am Schreiben – aber nie den Mut, wieder zu hoffen. Denn wenn es etwas gibt, was ich gecheckt habe, dann das: Mein Leben geht nur nach vorne, solange meine Hoffnung immer wieder auftauch…

Mittwochsimpuls (20.09.17) Erntedank

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Alles was Gott geschaffen hat ist gut.

Und die Erde brachte hervor, Kraut, das Samen hervorbringt, nach seiner Art, und Bäume, die Frucht tragen, in welcher ihr Same ist, nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war. 1.Mose 1,12

Wir leben in einem reich gesegneten Land. Unsere Supermärkte sind prall gefüllt mit Lebensmitteln, Obst und Gemüse ist für uns jederzeit verfügbar. Doch das alles ist nicht selbstverständlich. Im Herbst erinnern wir uns daran, wer der Geber aller guter Gaben ist.

Alles, was gut und vollkommen ist, wird uns von oben geschenkt, von Gott, der alle Lichter des Himmels erschuf. Anders als sie ändert er sich nicht, noch wechselt er zwischen Licht und Finsternis. 1. Jakobus 1,17

Zur Erntezeit wird uns bewusst, dass Wachsen und Gedeihen in Gottes Händen liegt. Eine gute Ernte ist nicht nur das Ergebnis unserer Hände Arbeit. Erfolg und Gelingen ist in erster Linie ein Geschenk Gottes. Schlechte Wetterbedingungen wie Hagel, Frost, Umweltkatastrophen können die Früchte unserer Arbeit komplett zerstören. In solchen Situationen werden wir demütig und erkennen, wie sehr wir die Versorgung Gottes nötig haben. Gott ist unser Versorger. Wenn wir unser Vertrauen auf ihn setzen, wird er uns mit allem versorgen, was wir brauchen.

Wir haben Grund dankbar zu sein, in allen Dingen, in jeder Situation.

„Wenn du Essen im Kühlschrank, ein Dach über dem Kopf und ein Bett hast, bist du reicher als 75 % dieser Welt.
Wenn du ein eigenes Konto bei einer Bank hast, gehörst du zu den 8 % der Reichen dieser Welt.
Wenn du mehr als 100 g Reis pro Tag essen kannst, kannst du mehr essen als 1/3 der Weltbevölkerung.
Wenn du heute Morgen gesund aufgewacht bist, geht es dir besser als der einen Million Menschen,
die diese Woche nicht überleben werden.
Wenn du zur Schule gehst/gegangen bist, kannst du froh sein, denn 121 Millionen Kinder haben nicht die Chance, zu lernen.
Wenn du nie die Gefahr eines Krieges, die Einsamkeit einer Gefangenschaft, den Schmerz von Folterung oder das Elend von Hunger erlebt hast, geht es dir besser als 500 Millionen anderer Menschen dieser Erde.
Wenn du an einer öffentlichen religiösen Veranstaltung teilnehmen kannst/könntest, ohne die Gefahr, bedroht, verhaftet oder getötet zu werden, bist du besser dran als 3 Milliarden andere Menschen.
Wenn du immer frisches Trinkwasser zur Verfügung hast, geht es dir besser als 1 Milliarde Menschen in den Entwicklungsländern.

Wenn ihr dann gegessen habt und satt seid, sollt ihr den Herrn, euren Gott, für das gute Land, das er euch gegeben hat, loben. 5.Mose 8,10

Jesus sagt uns: Sorgt euch nicht um euer Leben. Matth. 6,25

Wir brauchen uns keine Sorgen um unser Leben zu machen. Leben ist in jeder Sekunde ein Geschenk Gottes.

Und so dürfen wir, die wir reich gesegnet sind, auch die Armut und Not um uns herum nicht vergessen. Es gibt Menschen, die Mangel leiden und unsere Hilfe brauchen. Wir sind aufgefordert unsere Gaben mit Bedürftigen zu teilen.

Ihr werdet empfangen, damit ihr umso großzügiger geben könnt. Und wenn wir eure Gabe denen bringen, die sie nötig haben, werden sie Gott von Herzen danken. 2. Korinther 9,11

Wir dürfen froh und dankbar sein, für alles was uns geschenkt wurde und diesen Segen auch an unsere Mitmenschen weitergeben.

Verweigere keinem die nötige Hilfe, wenn es in deiner Macht steht Sprüche 3,27

Zum Abschluss möchte ich eine Geschichte mit euch teilen, die zum Nachdenken anregt:

Es war einmal ein reicher Bauer. Zu dem sprach seine Frau an einem
schönen Herbsttag: „Mann, wir haben eine gute Ernte
gehabt. Küche und Keller, Scheune und Vorratskammern sind voll. Lass
uns das Erntedank-fest feiern!“
„Nein“, antwortete der Bauer, „für die Ernte habe ich hart genug arbeiten
müssen. Bin ich nicht jeden Morgen beim ersten Hahnenschrei aufge-
standen? Wie soll ich für etwas danken, was doch allein mein Verdienst
ist? Ich will ins Wirtshaus gehen und einen Schoppen Wein darauf trinken.“
Damit verließ er das Haus.
Als er ein Stück gegangen war, sah er am Wegrand im warmen
Herbstsonnenschein einen Mann mit seiner Frau und ihren zwei Kindern
sitzen. Die vier hatten nichts bei sich als ein kleines Bündel aus rot-weiß
kariertem Leinen. Der Vater knüpfte es gerade auf und nahm ein kleines
Brot und zwei Handvoll Trauben heraus. Der Bauer blieb stehen.
„Setzt Euch nur zu uns, wenn Ihr hungrig seid!“ sagte der Mann. „Es ist nur
ein einfaches Mahl, das ich Euch anbieten kann. Aber das Brot ist frisch,
und die Trauben sind süß. Ein guter Nachbar hat sie uns mit auf den Weg
gegeben. Unser Haus ist vor einigen Tagen einem Feuer zum Opfer
gefallen und all unser Hab und Gut mit ihm.“
„Nein, danke, ich bin nicht hungrig“, antwortete der Bauer. „Auch reichen ja
Brot und Trauben kaum für Euch selbst. Mich wundert, dass Ihr da so
vergnügt in der Sonne sitzt und nicht weint und klagt über das, was Euch
widerfahren ist.“
„Wie sollten wir weinen und klagen?“ entgegnete der
Mann. „Meine Frau, unsere Kinder und ich sind dem Feuer unbeschadet entkommen. Dafür danken wir Gott und auch für die guten Gaben, die wir in seiner goldenen
Sonne zu uns nehmen dürfen.“ Damit teilte er das Brot und die Trauben,
und alle ließen es sich schmecken.
Der Bauer blieb noch einen Augenblick nachdenklich
stehen, und etwas wie Scham erfüllte sein Herz.
„Kommt mit in mein Haus!“ sprach er dann. „Ich weiß
etwas Besseres, alsins Wirtshaus zu gehen.“ Die Familie nahm die Einladung an und folgte dem Bauern.
„Komm, Frau!“ rief der Bauer beim Eintreten. „Wir wollen Erntedankfest
feiern. Diese guten Leute haben mir gezeigt, was es heißt, dankbar zu
sein, und auch, was es bedeutet zu teilen.“
Da setzten sich alle fröhlich zu Tisch.

Freue dich, Tochter Zion!

Juble und freue dich, Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und werde in deiner Mitte wohnen, spricht der HERR.
Sacharja 2,14

Du kennst bestimmt auch dieses Weihnachtslied:
Tochter Zion, freue dich!
Jauchze laut, Jerusalem!
Sieh, dein König kommt zu dir!
Ja, er kommt, der Friedensfürst.
Tochter Zion, freue dich!
Jauchze laut, Jerusalem!
……
Damit will ich aber nicht sagen, dass wir uns auf die Weihnachtsleckereien aus dem Supermarkt freuen sollten, die jetzt schon die Regale füllen, sondern uns in unserem Herrn, der immer und nicht nur am Ostern oder Weihnachten bei uns ist, jeden Tag hoch erfreuen sollten. Die meisten von uns können sich nur dann freuen, wenn sie etwas bekommen oder wenn sich etwas schönes für sie ereignet. So hat sich für uns Menschen bereits etwas ereignet, worauf wir uns täglich freuen können: Jesus Christus ist gekommen, hat unsere Sünde auf sich genommen und lebt jetzt in unserem Herzen!
In einem Vers weiter heißt es: Und an jenem Tag werden viele Nationen sich dem HERRN anschließen. So werden sie mein Volk sein. Und ich werde in deiner Mitte wohnen, und du wirst erkennen, dass der HERR der Heerscharen mich zu dir gesandt hat.
Na, dann lass uns doch darauf freuen, dass viele Menschen sich unserem Herrn anschließen! Was? Ich soll mich darauf freuen? Ja! Denn Dein Platz im Himmel macht Dir keiner mehr streitig.
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