Die Ehe sei ehrbar

Die Ehe sei ehrbar in allem und das Ehebett unbefleckt! Denn Unzüchtige und Ehebrecher wird Gott richten.
Hebräer 13,14

Dass die Ehe und Familie in unserer Gesellschaft keinen hohen Wert mehr hat, verdanken wir zum größten Teil der Politik, die dem Fürsten dieser Welt gehorcht und nicht Gott. Sogar unsere Kanzlerin, die sich als Christin bezeichnet und eine Partei führt, die christlich sein soll, hat sich jetzt für die „Ehe für alle“ ausgesprochen. Als ich das im Radio hörte, traute ich meinen Ohren nicht. Die Unzucht wird immer mehr toleriert und Ehebruch ist schon längst „normal“ geworden. Sogar in vielen Kirchen und Gemeinden beobachtet man viele Scheidungen und niemand sagt, dass Gott kein Gefallen daran findet.
Hier weiter lesen …

Die Braut, die das Herz raubt

Du hast mir das Herz geraubt, meine Schwester, meine Braut. Du hast mir das Herz geraubt mit einem einzigen Blick aus deinen Augen, mit einer einzigen Kette von deinem Halsschmuck.
Hoheslied 4,9

Das sagt der Bräutigam zu Seiner Braut. Die Gemeinde Christi ist diese Braut und jeder der Kinder Gottes ist ein Teil dieser Braut Gottes.
Kann Jesus auch mir persönlich sowas sagen? Ist mein Blick zu Ihm so herzraubend? Mit welchen Werken schmücke ich mich, um Sein Blick auf mich zu ziehen? Das sind die Fragen, die ich mir täglich stellen muss.
Die Braut des Herrn muss immer sauber und gepflegt sein. Das sieht aber oft nicht so aus. Die Sünde wird immer mehr toleriert und verharmlost, man sieht kaum Unterschied zwischen Christen und Weltlichen. Warum eigentlich?
Hier weiter lesen …

Der Mittwochsimpuls ( 28.06.17)

1

Wie bist du in Gottes Augen?

wertvoll

wie eine Perle, ein kostbarer Schatz

einzigartig

kein Mensch ist so wie du

ein Geschöpf Gottes

nach seinem Ebenbild bist du erschaffen

bedingungslos geliebt

du kannst dir seine Liebe nicht verdienen

Deshalb: Vergleiche dich nie mit anderen

Gott ruft

Dich

Er möchte

dein Vater

dein Retter

dein Tröster

dein Hirte

dein Licht

dein Frieden

deine Freude

deine Stärke

dein Herr

deine Hoffnung

deine Zuflucht

dein Erlöser

sein

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3,16

Gott ist die Liebe, er hat dich zuerst geliebt und deshalb hast du die Wahl und die freie Entscheidung, denn Liebe lässt sich nicht aufzwingen.

Möchtest du ein Kind Gottes sein?

All denen aber, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden.  Johannes 1,12

 

 

 

Warum ist die Ehe für alle unter Christen so ein Streitthema?

Seit langem herrscht in der evangelischen Kirche ein Streit zwischen linksprotestantischen und z.B. pietistischen Strömungen. Ich möchte darauf eingehen, warum das christliche Eheverständnis die Ehe für alle zu diesem Streitthema werden lässt und dass es m.E. bei dem von beiden Seiten so unterschiedlich gedeuteten Begriff der Ehe auch keinen Konsens geben wird.

Für viele Christen hat die Ehe tiefer greifende Bedeutungsdimensionen als es die staatliche Institution hat. Sie ist im christlichen Verständnis nicht nur ein zivilrechtliches Instrument der gegenseitigen Absicherung, eine Anerkennung von Rechten für den jeweiligen Partner oder eine steuerliche Subvention der Wirtschaftsgemeinschaft.

Die katholische Kirche nennt die Ehe ein Sakrament. Sakrament bedeutet, dass in der Ehe ein Stück Himmel, ein Stück Gott bereits im Diesseits sinnlich erfahrbar wird. Diesen Umstand kann man nicht hoch genug betonen. Beim Wort Sakrament sollte man nicht an einen Ritus oder ein kirchenrechtliches Ereignis denken, diese sind nur Bilder. Wo das Wort Sakrament vorkommt, geht es um ein tief mystisches, spirituelles Geschehen, mit unermesslicher geistlicher Bedeutung.

Luther nannte die Ehe „nur“ ein weltlich Ding. Was Luther damit meinte war allerdings, dass die Ehe ein irdisches, aufs Diesseits beschränktes Ding ist … bis der Tod uns scheidet. Rechtlich ist es zudem einer recht weitreichenden staatlichen Regulierung unterworfen, unter diese weltliche Autorität soll sich der Christ integrieren. Wer darin aber eine Neuinterpretation der Ehe verstehen möchte, legt Luther Worte in den Mund, die er so nie geglaubt hat. Luther sah die Grenze weltlicher Macht in der Schöpfungsordnung, die er als naturrechtlichen Rahmen verstand.

Hier weiter lesen…

Aus der Gnade gefallen

Ihr seid von Christus abgetrennt, die ihr im Gesetz gerechtfertigt werden wollt; ihr seid aus der Gnade gefallen.
Galater 5,4

Es gibt nicht wenige Gläubige, die sich sicher sind, dass sie gewisse Gesetze und Regeln erfüllen müssen, um Gott zu gefallen und so Seine Gnade zu verdienen. Dabei merken sie in ihrem Leben nichts von der Gnade Gottes. Sie sehnen sich nach einem erfüllten Leben, aber sie haben es nicht. Warum? Weil sie eben von Christus abgetrennt und aus der Gnade gefallen sind.
Gott will uns Seine Gnade schenken! Und alles, was wir dafür tun müssen: sie aus Seiner Hand nehmen! Wie dumm und verblendet muss man sein, um ein Geschenk verdienen zu wollen. Wenn ich meiner Frau ein Geschenk schenke, dann nicht weil sie immer vor dem Herd steht und den ganzen Haushalt schmeißt, sondern weil ich sie liebe. Sie muss nicht gleich aufspringen und etwas machen, um mein Geschenk zu verdienen. Ich hab’s ihr geschenkt, es gehört ihr!
Hier weiter lesen…

Seien wir heute fröhlich!

Dies ist der Tag, den der HERR gemacht hat! Seien wir fröhlich und freuen wir uns in ihm!
Psalm 118,24

Na, klar! Nicht nur heute ist der Tag, den der Herr gemacht hat, sondern jeder neuer Tag, den wir auf dieser Erde erleben dürfen. Auch wenn wir mal einen schlechten Tag haben, weil etwas nicht so gelaufen ist, wie wir es gern hätten, aber es ist trotzdem ein Tag, den der Herr gemacht hat und wir sollten uns, trotzt der Schlechtigkeit des Tages, freuen und fröhlich sein. Wie ist das denn überhaupt möglich, wenn man z.B. (wie meine ganze Familie vor paar Tagen) Magendarm-Grippe hat oder noch was schlimmeres erleben muss? Richtig! Durch Glauben!
Hier weiter lesen…

Innerster Ort der Stille

800px-mds_raum_der_stilleIn mir befindet sich ein stiller Ort, tief muss ich graben ihn zu erreichen. Irgendwo jenseits des Trubels der alltäglichen Gedanken, vorbei an meinen unterbewusstesten Gefühlen und Prägungen, immer weiter hinein in mich muss ich ziehen, um ihn zu sehen. Er liegt jenseits der von Sünde entstellten Seele, die sich über ihre Gutheit stets aufs Neue täuschen muss. Trete ich in diesen Ort ein, der am verstecktesten Platz meines Geistes zu finden ist, dem ursprünglichsten und geschütztesten, dann wartet dort in die Unendlichkeit hineinreichende Stille auf mich, begrüßt mich mit ihrem sanften Nichts.

An diesem Ort bettet sich der Heilige Geist, wenn er uns das erste Mal betritt, richtet sich ein und lauscht, welche weitere Türe ihm von diesem für ihn reservierten Ort aus noch geöffnet wird, dass er von dort aus Schritt für Schritt eines Tages und zur rechten für ihn bestimmten Zeit unser ganzes Wesen durchflutet und von innen heraus verändert.

 

Hier weiter lesen…

Christus bekennen

Ich sage euch aber: Jeder, der sich vor den Menschen zu mir bekennen wird, zu dem wird sich auch der Sohn des Menschen vor den Engeln Gottes bekennen; wer mich aber vor den Menschen verleugnet haben wird, der wird vor den Engeln Gottes verleugnet werden.
Lukas 12,8-9

Der Name Jesus Christus sollte in der neuen Weltreligion, die sich schleichend anbahnt, wird tabu sein. Jeder, der diesen Namen bekennen wird, wird hart bestraft. Auch jetzt schon scheuen sich viele „Geistliche“ den Namen Jesus Christus öffentlich zu bekennen, weil sie „niemanden verärgern wollen“. Wollen wir denn niemanden mit dem Bekennen des Namens Jesu Christi verärgern? Ich schon. Aber wer ärgert sich dann am meisten? Richtig! Der Teufel, den Jesus Christus besiegt hat. Und der wohnt auch in Menschen anderer Religionen, weswegen sie sich dann ärgern, wenn wir unseren Herrn Jesus Christus als Retter der Welt verkündigen.
Hier weiter lesen ….

Gott der Brüste

georg_schrimpf_-_frau_mit_kind

Die mütterliche Seite Gottes

Da Jesus Gott als den Vater anspricht und wir regelmäßig das Vater uns beten oder uns im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes bekreuzigen, fallen die mütterlichen Attribute Gottes oft leider unter den Tisch. Wir neigen dazu diese gerne dem Heiligen Geist zuzusprechen, der allerdings in der sehr auf Nüchternheit und möglichst wenig Mystik bedachten evangelischen Kirche lange Zeit in den Hintergrund trat. Dabei wird schnell übersehen, dass diese mütterliche Seite Gottes bereits im Alten Testament eine prominente Rolle spielt.

Hier weiter lesen…

Psalm 34

1

Ich will den HERRN allezeit preisen; nie will ich aufhören, ihn zu rühmen. Von ganzem Herzen lobe ich ihn; wer entmutigt ist, soll es hören und sich freuen!

Preist mit mir diesen großen HERRN, lasst uns gemeinsam seinen Namen bekannt machen!

Als ich beim HERRN Hilfe suchte, erhörte er mich und befreite mich aus aller Angst.

Wer zu ihm aufschaut, der strahlt vor Freude, und sein Vertrauen wird nie enttäuscht.

Ich habe es selbst erlebt: Ich war am Ende, da schrie ich zum HERRN, und er hörte mein Flehen; aus aller Bedrängnis hat er mich befreit.

Der Engel des HERRN umgibt alle mit seinem Schutz, die Gott achten und ehren, und rettet sie aus der Gefahr. Probiert es aus und erlebt selbst, wie gut der HERR ist! Glücklich ist, wer bei ihm Zuflucht sucht!Begegnet dem HERRN mit Ehrfurcht, alle, die ihr zu ihm gehört! Denn wer ihn ernst nimmt, der muss keinen Mangel leiden.

Selbst kräftige junge Löwen müssen manchmal hungern, wer aber nach dem HERRN fragt, dem fehlt es an nichts.

Kommt her, ihr jungen Leute, und hört mir zu! Ich will euch lehren, was Ehrfurcht vor dem HERRN bedeutet!

Wer von euch will sich am Leben freuen und gute Tage erleben?

Dann achtet auf das, was ihr sagt: Keine Lüge, kein gemeines Wort soll über eure Lippen kommen.

Wendet euch ab von allem Bösen und tut Gutes! Setzt euch unermüdlich und mit ganzer Kraft für den Frieden ein!  Denn der HERR sieht mit Freude auf solche Menschen, die nach seinem Willen leben, und hat immer ein offenes Ohr für ihre Bitten.

Allen jedoch, die Böses tun, stellt sich der HERR entgegen und löscht jede Erinnerung an sie aus.

Wenn aber rechtschaffene Menschen zu ihm rufen, hört er sie und rettet sie aus jeder Not.

Der HERR ist denen nahe, die verzweifelt sind, und rettet diejenigen, die alle Hoffnung verloren haben.  Zwar bleiben auch dem, der sich zu Gott hält, Schmerz und Leid nicht erspart; doch aus allem befreit ihn der HERR!

Vor schwerem Schaden bewahrt er ihn, kein Knochen soll ihm gebrochen werden.

Wer Böses tut, den bringt seine Bosheit um; und wer den Aufrichtigen hasst, muss die Folgen tragen.  Doch der HERR erlöst alle, die ihm von Herzen dienen. Niemand, der bei ihm Zuflucht sucht, muss sein Strafgericht fürchten.

Zur Werkzeugleiste springen