Let go and let God

Lesedauer: 6min

Vom Loslassen und Abgeben

Blick zum Himmel: Blau, Sonnenstrahlen und ein paar Vögel, die munter hin und her flattern. „Seht die Vögel am Himmel…“, sagt Jesus. Er fordert uns auf, nach oben zu schauen. Und er fordert uns auf, loszulassen. All das was droht uns gefangen zu nehmen, was uns den Schlaf raubt und was uns ins Schwitzen bringt. Und es an ihn abzugeben. Let go and let god!

Lies bitte zuerst: Matthäus 6, 25-34

Hey du,
kennst du das? Der Alltag scheint dich mal wieder zu überrollen. Der Terminkalender ist voll, alle Erwarten etwas von dir, und du hast Angst, es nicht zu schaffen.
Oder du steckst gerade irgendwie fest. Du siehst nicht mehr weiter. Wie bin ich bloß hier gelandet. Wie soll es jetzt weitergehen. Du schaust zurück und fragst dich, was passiert wäre, wenn du dich damals anders entscheiden hättest, wenn du die Chance genutzt hättest.
Unser Alltag ist so oft voll mit Sorgen. Sorgen um die Welt. Und dann steht da in der Bibel: „Sorgt euch nicht!“ Bitte was? Mich um nichts mehr sorgen? Das klingt schon fast komisch oder?

Wenn Jesus die Menschen in der Bibel zu etwas aufgefordert hat und es auch heute noch genauso tut, dann klingt das oft völlig entgegengesetzt.

Gegen diese Welt. Gegen alles was wir kennen. Aber genau deshalb konnte er sagen: Folge mir nach! Die völlige Hingabe, das Unbekannte, der Hinweis darauf, dass die Entscheidung mit dem Tod enden könnte, aber auch die Aussicht, auf das größte Abenteur deines Lebens, uns die Perspektive, dass mit dem Tod nicht alles zu Ende ist, all das verdichtet sich in diesem kurzen Satz: Folge mir nach. Und deshalb kann er auch sagen, wir sollen uns keine Sorgen machen. Weil er einen größeren Horizont hat, als wir, weil er einen Plan hat und weil er die Lösung ist.

Sorgt euch nicht!
„Sorgt euch nicht um euer Leben“, weder darum was wir essen noch darum was wir anziehen sollen, noch um die roten Zahlen auf dem Konto oder die zwickenden Kniegelenke. Sorgt euch nicht um diese Kleinigkeiten des Alltags – es gibt so viel Wichtigeres! Seht die Vögel, schaut nach oben – zum Himmel! Vermutlich fällt uns das unterschiedlich leicht oder schwer, sich keine Sorgen zu machen und zuversichtlich in den Tag zu leb…

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1 comment
Martha Jäger * www.familienlebenmitgott.wordpress.com says 9. Oktober 2017

Danke für diesen Impuls, der mich sehr angesprochen hat. Genau so geht es mir auch, das Vater-Unser ist mir im Gottesdienst zu schnell. Eigentlich müsste man nach jeder Zeile eine Pause haben, um sie zu verinnerlichen. Das Gebet, das Gott uns gab… Danke für den Gedanken mit dem Gebet der Freiheit! Liebe Grüße, Martha

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