Andacht – Christliche Blogger Community

Tag Archives for " Andacht "

geredet

Rein um des Wortes willen

Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.
Johannes 15,3

Was meint Jesus damit?
Er ist das Wort Gottes, Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben! Das heißt, dass nur Er uns rein machen kann.
Nun, warum ist denn Jesus so wichtig, dass wir rein sind? Er hat uns doch bereits erlöst und errettet, was Er nicht zurück nehmen wird, weil Er treu zu Seinem Wort steht. Er will, dass wir rein sind, damit Er in uns und durch uns wirken kann, sich der Welt offenbaren kann. Wenn wir in unserem Herzen nicht rein sind, wird unser Licht nicht hell leuchten. Unser Gebet ist dann schwach und wirkungslos, wenn wir im Herzen noch die Sünde mit sich tragen. Leider wird das kaum gepredigt, dass wir ein reines Leben führen sollen. Es wird immer nur betont, dass wir von der Sünde errettet sind und deswegen uns nicht bemühen müssen, rein und heilig zu leben. Aber das ist nicht, was Gott will. Gott will eine heilige Armee der Kinder Gottes, die in der Reinheit des Geistes leben und Jesus Christus unverfälscht verkündigen.
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Gebet, Lobpreis

Bete und singe Psalmen

Leidet jemand unter euch? Er bete. Ist jemand guten Mutes? Er singe Psalmen.
Jakobus 5,13

Die meisten Menschen, denen es schlecht geht, fangen an zu beten. Sogar Ungläubige. Denn, wenn’s mal eng wird und man von niergendwo Hilfe erwarten kann, dann gibt’s nur einen, der helfen kann: Gott!
Vielleicht ist das der Grund, warum es so viel Leid gibt? Damit Menschen nach Gott suchen und Ihn finden können. Es gab schon oft Fälle, als die Ungläubigen Gott um Hilfe gebeten haben und Er ihnen geholfen hat, dass sie sich dann bekehrt haben. Als sie beteten haben sie sicher nicht erwartet, dass Gott ihnen helfen wird, aber er hat’s getan, weil Er sie retten möchte.
Wenn es mir gut geht, singe immer gern Lobpreislieder oder einfach im Geist. Manche Passanten schauen mich dabei komisch an, aber mir ist es egal, denn ich lobe meinen Gott, der viel Gutes für mich getan hat. Ich habe immer Grund zur Freude und Dankbarkeit, auch wenn der Feind mir wieder neue Fallen gestellt hat. Mit meinem Gott bin ich ein Überwinder!
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Über die Weihnachtsbotschaft nachdenken

Das Bild zeigt aus Holz geschnitzte Krippenfiguren, die im Stuttgarter Bahnhof ausgestellt wurden. Diese Fotografie habe ich bewusst nicht zugeschnitten, so dass man auch noch etwas von den Leuchtreklamen im Bahnhof erkennen kann. Es gibt vieles, was uns von der Weihnachtsbotschaft ablenken kann. Oder vielleicht nehmen wir uns gar nicht die Zeit, bei diesen Krippenfiguren im Bahnhof stehen zu bleiben. (Foto aufgenommen im Dezember 2011)

 

„Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.“ (Lukas 2,19/Luther’84).

Richtig geraten, dieser Vers stammt aus der Weihnachtsgeschichte.

 

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Halte fest, was du hast

Ich komme bald. Halte fest, was du hast, damit niemand deinen Siegeskranz nehme!
Offenbarung 3,11

Was habe ich denn, was ich festhalten muss, damit mir niemand meinen Siegeskranz nehmen kann? Richtig! Meinen Glauben! Ich darf meinen Glauben niemals aufgeben, auch wenn es richtig schwer im Leben wird.
Du musst nicht Viktor heißen, um ein Sieger zu sein, aber Du musst einen festen Glauben haben, um siegreich zu leben. Manche Geschwister, die von meinen Problemen, mit denen ich kämpfte, hörten, sagten mir: „Wie kannst Du sagen, dass Du der Sieger bist, wenn Du solche Probleme hast? Das klingt nicht besonder siegreich.“ Nun, aus meiner Sicht, haben sie das siegreiche Leben nicht verstanden. Auch wenn ich nach meinen Umständen eher wie ein Versager betrachtet werde, sehe ich mich nicht als Versager, weil ich im Glauben stehe. Und das bedeutet, dass für mich das unsichtbare real ist. Ich sehe im Glauben die Lösung Gottes für meine Probleme und die kommt meistens nie zu spät.
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Ohne Ehre im eigenen Vaterstadt

Ein Prophet ist nicht ohne Ehre, außer in seiner Vaterstadt und in seinem Haus.
Matthäus 13,57

Jeder Christ, der sich Jesus Christus hingibt erfährt Ablehnung von seinen Mitmenschen, die ihn kennen und sogar mit ihm zusammen wohnen. Meine Eltern waren nicht begeistert, als sie erfahren haben, dass ich eine Gemeinde besuche, die sie für eine Sekte gehalten haben, weil es keine evangelische Kirche war. Sie haben mir verboten, Gottesdienste zu besuchen, aber ich hab es trotzdem gemacht. Auch mein Cousin, mit dem ich eng befreundet war, kehrte mir den Rücken, meine Klassenkameraden, für die ich eh schon „ein Verrückter“ war, verachteten mich noch mehr. Gut, dass mich ein Bruder vorher gewarnt hat, dass dem Teufel gar nicht gefällt, dass ich ein Kind Gottes geworden bin. Ich hatte auf einmal einen anderen Geist in mir, der allen anderen in meiner Umgebung fremd war.
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Vom Herrn werden Deine Schritte gefestigt

Vom HERRN her werden eines Mannes Schritte gefestigt, und seinen Weg hat er gern.
Psalm 37,23

Als ich zum Glauben kam, mein wichtigstes Gebet war: „Herr, gib mir bitte einen starken Glauben!“ Und heute kann ich sagen, dass dieses Gebet erfüllt wurde. Nein, ich habe nicht sofort einen starken Glauben in mich eingetrichtert bekommen, sondern erst nach Jahren meines Glaubenslebens. Gott gab mir zuerst einen Glauben wie ein Senfkorn, der Seine Hand zu vielen Taten in meinem Leben bewegt hat. Dann hat Er mich durch viele Prüfungen gehen lassen, damit mein Glauben wachsen konnte und heute habe ich starken Glauben und Vertrauen zu meinem Herrn, der mir oft gezeigt hat, dass Er mich in keiner Not alleine lässt, sondern mir immer hilft und Seine Hilfe kommt niemals zu spät!
Wir können uns so sehr bemühen, um stärker zu werden, wir können viele Glaubenskurse und Konferenzen besuchen, wir können viele Bücher zum Thema „Glaube“ lesen, doch wir können diesen Glauben in uns selbst nicht produzieren. Nur der Geist Gottes, der in uns wohnt, bringt alle Früchte in uns zum Wachsen, auch den Glauben.
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Euch sind die Sünden vergeben!

Liebe Kinder, ich schreibe euch, dass euch die Sünden vergeben sind um seines Namens willen.
1. Johannes 2,12

Ich habe vor Paar Tagen in meinen Datei-Archiven eine alte E-Mail von einer Schwester aus der Schweiz entdeckt, wo sie mir geschrieben hat: Ich hab einfach Mist gebaut und komm nicht so ganz klar damit, traue mich halt auch nicht Gott um Vergebung zu bitten, weil ich genau weiß, dass ich das wieder tun werde. Ich das las, hat es mich traurig gestimmt, denn sie hatte nicht den Glauben dafür, dass Jesus ihr alle Schuld vergibt: vergangene, aktuelle und zukünftige. Offenbar sah sie Jesus als einen richtenden Gott, der sie wegen wiederholter Sünde verstoßen würde. Sie hat die Liebe Gottes noch nicht richtig erkannt. Meine Kinder bauen auch viel Mist und oft auch den gleichen, aber deswegen hören sie nicht auf, meine Kinder zu sein und ich liebe sie trotzdem und kann mir mein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen. Genau so ist sie und auch Du von Gott so sehr geliebt, dass Er ihr und Dir alles vergibt!
Gott ist Deiner Schwäche bewusst und Er weiß, dass Du in gewissen Dingen öfter verführt werden kannst und immer wieder fällst, aber Er will Dir helfen, Deine alte Gewohnheit los zu werden.
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Mittwochsimpuls (06.12.17) Mit Trauer umgehen

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Wenn ein Angehöriger oder uns lieber Mensch verstirbt, werden wir mit vielen Fragen konfrontiert. Die Person hinterlässt eine Lücke in unserem Leben, wir vermissen sie, sie fehlt. Wie können wir das Geschehene annehmen, es quält uns die Frage nach dem „Warum“.

Wir reagieren mit Wut, Verzweiflung, Trauer, Schuldgefühlen. wir fühlen uns verlassen und leer. Diese Gefühle sind normal und gehören zum Trauerprozess, zur Verarbeitung. Wir brauchen uns für die Tränen nicht zu schämen oder sie unterdrücken. Auch in der Bibel wird viel gweint und geklagt. Ein großer Teil der Psalmen sind Klagelieder.

Doch wie kann diese Lücke wieder geschlossen werden, wie können wir akzeptieren, wie können wir wieder heil werden?

Ich denke es gibt keine allgemein gültigen Antworten. Der Schmerz ist erst einmal da. Ich möchte euch an meinen persönlichen Erfahrungen zum Thema teilhaben lassen.

Erst kürzlich jährte sich der Todestag meiner Mutter, die vor 15 Jahren verstorben ist. Sie ist schon mit 62 Jahren gestorben. Als sie starb, bin ich selbst kurz davor zum ersten Mal Mutter geworden. Da war auf der einen Seite die Freude über mein Kind, die ich so gerne mit meiner Mutter teilen wollte und auf der anderen Seite die Trauer. Da war erst einmal großer Schmerz und nicht wahrhaben wollen.

Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch nicht den Glauben, wie ich ihn heute habe. Ich wusste, es gibt einen Gott, aber er schien mir weit entfernt. Ich hatte keine persönliche Beziehung zu ihm.

Erst einmal habe ich alles verdrängt, meine ganze Aufmerksamkeit widmete ich der Versorgung meiner Tochter, um mich nicht mit der Trauer befassen zu müssen. Im Nachhinein gesehen ein großer Fehler, zu einem späteren Zeitpunkt holte mich alles wieder ein. 7 Jahre ungefähr später führten mehrere Faktoren zu einer Krise. Während dieser Zeit plagten mich vor allem Ängste. Angst vor Krankheiten, Angst vor dem Tod, Angst, dass meiner Familie oder mir etwas zustoßen könnte. Dass genau diese Gedanken kamen, schließe ich daraus, dass ich die Trauer um die Mutter noch nicht verarbeitet hatte.

Genau in dieser Phase meines Lebens bin ich zum Glauben an Jesus Christus gekommen und bin von meinen Ängsten befreit worden. (Meine Geschichte mit Gott) Aber nicht nur das, in einem Prozess ist Jesus mit mir auch den Weg der Trauerbewältigung noch einmal durchgegangen.

Erst einmal habe ich ganz viel Liebe und Trost erfahren.

„Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ Jesaja 66,13

Gott ist unser Vater, er hat jedoch auch die Eigenschaften einer Mutter. Die Lücke, die meine Mutter hinterlassen hat, hat Gott wieder geschlossen und mit seiner Liebe aufgefüllt. In seiner Gegenwart fühle ich mich geborgen und beschützt. Gott ist jederzeit für mich da, wenn ich ihn brauche. Ich fühle mich niemals alleine.

Gott hat mir auch ganz viel Dankbarkeit ins Herz gelegt.

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Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit, Erlebnisse, für alles was meine Mutter mir gezeigt und beigebracht hat, für die schönen Erinnerungen.

Eine Frage, die mich lange nicht losgelassen hat, war die Frage ob meine Mutter wohl jetzt bei Gott ist, ob sie errettet war. Gespräche über den Glauben hatten wir eigentlich nie geführt und ich wusste nicht ob sie Jesus in ihr Herz aufgenommen hatte.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, der hat das ewige Leben. Johannes 6,47

Wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen vom HERRN.Wer aber mich verfehlt, zerstört sein Leben; alle, die mich hassen, lieben den Tod. Sprüche 8,35

Das habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr das ewige Leben habt, euch, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes. 1.Johannes 5,13

Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm Johannes 3,36

und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Was mir mein Vater gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann es aus des Vaters Hand reißen. Johannes 10,28-30

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3,16

Gott hat mir auch darauf eine Antwort gegeben, als ich in der Küche meiner Mutter im Bücherregal ein Blatt Papier hängen sah wo sie Verse aus der Bibel Psalm 23 aufgeschrieben hat:

Der Herr ist mein Hirte, ich habe alles, was ich brauche. Auch wenn ich durch das dunkle Tal des Todes gehe, fürchte ich mich nicht, denn du bist an meiner Seite

Genau der Psalm, den ich zu meiner Taufe als Leitvers bekommen habe. Für mich war das kein Zufall, es war ein Zeichen. Das gab mir einfach Gewissheit, dass ich meine  Mutter einmal wiedersehen werde, wenn ich selbst zum Vater heimkehren werde.

Meine persönliche Angst vor dem Tod hat Jesus mir genommen, durch die frohe Botschaft der Auferstehung und Vergebung. Jesus hat den Tod durch sein Sterben am Kreuz besiegt.

Wenn aber dieses Vergängliche Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: „Verschlungen ist der Tod in Sieg.“ „Wo ist, Tod, dein Sieg? Wo ist, Tod, dein Stachel?“ Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber das Gesetz.Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus! 1.Korinther 15,54-57

Als Christ brauche ich keine Angst mehr vor dem Tod zu haben. Ich werde in der himmlischen Gegenwart Jesu weiterleben.

Der Tod ist eine Folge der Sünde ( Trennung von Gott), durch den Glauben an Jesus und sein Erlösungswerk bin ich wieder mit Gott versöhnt und habe ewiges Leben.

Alle Ängste mussten weichen und Gott hat mir Frieden über die Situation gegeben.

und der Friede Gottes, der allen Verstand4 übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus.Philipper 4,7

Deine Ulrike

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Wenn Du vollkommen sein willst…

Wenn du vollkommen sein willst, so geh hin, verkaufe deine Habe und gib den Erlös den Armen! Und du wirst einen Schatz im Himmel haben. Und komm, folge mir nach!
Matthäus 19,21

Der reiche Jüngling hatte alles und erfüllte sogar die Gesetze, doch er war nicht sicher, ob er ewig leben kann. So frage er Jesus, was er Gutes tun soll, um ewiges Leben zu bekommen. Und dieser Vers war die Antwort von Jesus.
Viele Menschen haben ihre Schätze, die sie am liebsten mit in die Ewigkeit nehmen würden. Sie wollen sich ungern von ihnen trennen, um dann Jesus nachzufolgen. So ist auch dieser Jüngling traurig von Jesus gegangen, weil Jesus ihm klar gemacht hat, dass man nicht durch gute Werke gerettet wird, sondern wenn man alles aufgibt und Jesus nachfolgt.
Jesus sagte auch heute noch: „Komm, folge mir nach!“ Jesus gibt uns Schätze im Himmel, wenn wir Ihm nachfolgen.
Um vollkommen zu sein, musste der Jüngling alles verkaufen und den Erlös den Armen geben. Warum musste er das?
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Überreich zur Erbauung der Gemeinde

So auch ihr, da ihr nach geistlichen Gaben eifert, so strebt danach, dass ihr überreich seid zur Erbauung der Gemeinde.
1. Korinther 14,12

Strebst Du danach, überreich zur Erbauung der Gemeinde zu sein? Nein, hier ist nicht die Rede über Dein Einkommen, ob Du mehr verdienen willst oder nicht, sondern über dein Eifern nach geistlichen Gaben. Hast Du schon welche in Dir entdecken können? Wenn nicht, dann bitte den Heiligen Geist, Dich mit Seinen Gaben überreich zu beschenken, damit Du Deine Gemeinde (Brüder, Schwestern) erbauen kannst. Gott gibt uns Seine Gaben nicht für uns selbst, zum Selbstvergnügen, sondern, um anderen damit zu dienen. Deswegen braucht man sich nicht zu wundern, wenn man von Gott nichts empfangen kann, wenn man diese Gaben zum Selbstzweck benutzen möchte. Wenn der Wunsch, Menschen zu dienen, in Deinem Herzen mehr Platz gewinnt und Du Deine egoistischen Ziele aufgibst, dann wird der Geist Gottes Dich mit nötigen Gaben ausstatten, damit Du in Seinem Auftrag handeln kannst, um Menschen zu erbauen, sie zu segnen, sie zu ermutigen…
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