Tag Archives for " erlösung "

Euch sind die Sünden vergeben!

Liebe Kinder, ich schreibe euch, dass euch die Sünden vergeben sind um seines Namens willen.
1. Johannes 2,12

Ich habe vor Paar Tagen in meinen Datei-Archiven eine alte E-Mail von einer Schwester aus der Schweiz entdeckt, wo sie mir geschrieben hat: Ich hab einfach Mist gebaut und komm nicht so ganz klar damit, traue mich halt auch nicht Gott um Vergebung zu bitten, weil ich genau weiß, dass ich das wieder tun werde. Ich das las, hat es mich traurig gestimmt, denn sie hatte nicht den Glauben dafür, dass Jesus ihr alle Schuld vergibt: vergangene, aktuelle und zukünftige. Offenbar sah sie Jesus als einen richtenden Gott, der sie wegen wiederholter Sünde verstoßen würde. Sie hat die Liebe Gottes noch nicht richtig erkannt. Meine Kinder bauen auch viel Mist und oft auch den gleichen, aber deswegen hören sie nicht auf, meine Kinder zu sein und ich liebe sie trotzdem und kann mir mein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen. Genau so ist sie und auch Du von Gott so sehr geliebt, dass Er ihr und Dir alles vergibt!
Gott ist Deiner Schwäche bewusst und Er weiß, dass Du in gewissen Dingen öfter verführt werden kannst und immer wieder fällst, aber Er will Dir helfen, Deine alte Gewohnheit los zu werden.
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Geschenkt, für Ihn zu leiden

Denn euch ist es im Blick auf Christus geschenkt worden, nicht allein an ihn zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden.
Philipper 1,29

Na, so ein Geschenk wünscht sich doch keiner zu Weihnachten. Oder?
Wie bitte? Gott will uns ein Geschenk des Leidens schenken? Ja, das ist wirklich ein Geschenk, wenn wir um unseres Glaubens willen leiden müssen! Glaubst Du das? Oder hättest Du lieber einen Schoko-Weihnachtsmann, statt für Ihn zu leiden?
Ich höre gerade wie Dein Fleisch gerade sagt: „Ich will lieber die Schokolade!!!“ Und Dein Geist sagt: „Ich will das Geschenk des Leidens annehmen!“
Nun, warum will Gott, dass wir für Ihn leiden? Jesus sagt ja nicht, dass wir leiden müssen, um gerettet zu werden, denn dafür hat Er schon genug gelitten und uns dadurch gerettet hat. Wenn man die Geschichte des Paulus anschaut, der viel für Jesus gelitten hat, sieht man wie mächtig Gott sein Leiden immer beendet hat. Er hat seine Ketten gesprengt und ihn aus dem Gefängnis befreit… So glaube ich, dass es der Hauptgrund, warum Gott uns um des Glaubens willen leiden lässt: Er will mächtige Dinge in unserem Leben vollbringen, Er will uns Sein Schutz, Seine Gnade und Sein Erbarmen erfahren lassen.
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Jesus starb, als wir noch Sünder waren

Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist.
Römer 5,8

Eigentlich logisch, dass Jesus starb, als wir noch Sünder waren, um uns dann zu retten, und nicht umgekehrt. Er müsste doch nicht sterben, wenn wir unsere Sünde selbst ablegen könnten. Aber viele haben es versucht, ohne Sünde zu leben, in dem sie sich vollkommen dem Gesetz Gottes untergeordnet haben und sich von der Welt abgesondert haben. Doch geschafft haben sie es trotzdem nicht. Auch in unserer Zeit gibt es selbstgerechte oder religiöse Menschen, die meinen, dass sie ohne Sünde sind, weil sie niemandem was böses getan haben. Sie sind verblendet. Sie sind getrennt von der Gnade Gottes und haben Jesus nicht an ihrer Seite, der sie beim Gericht verteidigen könnte.
Der Tod Christi als Erweis der Liebe Gottes, das kann kein Mensch wirklich fassen.
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Gott will Seine Wohnung in unsere Mitte setzen

Und ich werde meine Wohnung in eure Mitte setzen, und meine Seele wird euch nicht verabscheuen.
3. Mose 26,11

Als Gott das dem Volk Israel gesagt hat, haben sie noch nicht geahnt, dass Jesus kommen wird und es möglich macht, dass Gott in unserer Mitte leben kann. Sie konnten keine Gemeinschaft mit Gott haben. Er war für sie fern und sie kannten Ihn nur, weil Er solche mächtige Taten vollbracht hat, wie z.B. der Auszug aus Ägypten. Aber selbst die große Werke Gottes haben kein Vertrauen im Herzen der Israilitem bewirkt. Sie murrten und meckerten, weil ihnen das Leben in der Wüste nicht geschmeckt hat. Sie haben oft vergessen, dass Gott ihnen ein Land versprochen hat, in dem Milch und Honig fließt.
Wir haben heute den Vorteil, dass Jesus Christus uns gerecht gesprochen hat und so kann Gott zu uns kommen und Sein Heiliger Geist in uns wohnen kann. Er bewirkt in uns das Vertrauen und steht uns in schwerzen Zeiten bei, tröstet und ermutigt uns. So brauchen wir, nicht zu meckern und zu murren. Wir können sicher sein, dass unser Gott uns niemals verlassen wird und uns rechtzeitig helfen wird, wenn wir Seine Hilfe benötigen.
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In Ihm wird sich unser Herz sich freuen

Denn in ihm wird unser Herz sich freuen, weil wir seinem heiligen Namen vertrauen.
Psalm 33,21

Weil wir Seinem heiligen Namen vertrauen, können wir uns sogar in schweren Zeiten freuen. Als ich noch unter Epilepsie gelitten habe, war ich nicht unglücklich, sondern konnte mich freuen, was für viele aus meiner Umgebung unbegreiflich war. „Wie kann der sich freuen, obwohl er erst vor zehn Minuten einen Anfall hatte?“ Ich habe den Leuten, die sich diese Frage stellten, natürlich verraten, warum ich mich freuen kann: „Weil ich meinem Gott vertraue!“ Dadurch, dass Er mich immer wieder beschützt hat, musste ich mir keine Sorgen machen, dass ich so hinfalle, dass ich mich von meinem Leben verabschieden müsste. Er hat sich auch immer als mein guter Versorger erwiesen, so brauchte ich mich um nichts mehr zu sorgen. So wuchs mein Vertrauen und mein Herz konnte sich freuen, obwohl ich noch mit der Krankheit gekämpft habe.
Als Kind Gottes darf ich des Sieges sicher sein, weil ich Jesus für mich kämpfen lassen kann. Und Er ist der Sieger! Jesus kann niemand besiegen. Sogar der Tod hat es nicht geschafft.
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Dein Glaube hat Dich gerettet

Dein Glaube hat dich gerettet. Geh hin in Frieden!
Lukas 7,50

Das hat Jesus der Hure gesagt, die Seine Beine mit ihren Tränen benetzt und mit einem wertvollem Öl gesalbt hat. Alle waren empört und fragten Jesus, ob Er denn nicht weiß, wer diese Frau ist. Jesus wusste, wer diese Frau war und wusste auch, dass sie zu Ihm mit Glauben gekommen ist. Sie hatte keine Angst, dass Jesus sie wegen der Hurerei verurteilen würde, sondern glaubte, dass Er ihr ihre Schuld vergeben wird und als Dank dafür war sie bereit, das wertvollste was sie hatte, dafür zu opfern, um Jesus zu würdigen. Jesus hat das nicht unbeachtet gelassen und hat diese Frau von ihrer Schuld erlöst.
Ein weiterer Fall eines starken Glaubens ist der Glaube des Hauptmanns, dessen Knecht im Sterben lag. Er wollte, dass Jesus nur ein Wort ausspricht und sein Knecht würde geheilt. Darauf sagte Jesus: Ich sage euch, selbst nicht in Israel habe ich so großen Glauben gefunden. Dieser Hauptmann verstand die Macht des Wortes, das aus Jesu Mund kommt. Er glaubte, dass nur ein Wort von Jesus seinem Knecht die Heilung bringen wird.
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Er will. Sei gereinigt!

Und er streckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will. Sei gereinigt! Und sogleich wurde sein Aussatz gereinigt.
Matthäus 8,3

Dass Jesus viele Kranken heilte, steht aus der Zweifel. Aber dieser Fall ist ganz besonders. Denn die Aussätzigen galten als unreine Menschen und niemand durfte sie anrühren, sonst wurde man auch unrein. Und was macht Jesus? Er rührt einen Aussätzigen an. Warum macht er das? Er könnte doch nur ein Wort sagen und ein Wunder wäre passiert, aber Er macht eben das, was man nach den Regeln des Gesetzes nicht tun dürfte. Nun, Jesus ist dadurch nicht unrein geworden und der Aussätzige wurde geheilt. Das hat die Pharisäer verärgert, aber Jesus hat sich darum nicht gekümmert. Er hat ihnen gezeigt, dass Er der Herr ist und dass Er die Macht hat.
Jesus könnte dem Aussätzigen sagen: „Komme mir nicht zu nahe, denn Du bist unrein! Ich darf Dich als gottesfürchtiger Jude nicht anrühren.“ Dann hätte Er sich von niemanden unterschieden.
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Der Vater richtet niemanden

Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben, damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.
Johannes 5,22-23

Wie kann man diesen Vers verstehen? Vater richtet niemand, sondern das ganze Gericht hat er Jesus gegeben. Also, Jesus ist jetzt der Richter, damit wir Ihn ehren, wie wir den Vater ehren. Was bedeutet das, einen Richter zu ehren?
Wenn man ein Verbrechen begannen hat, muss man vor Gericht erscheinen, wo das Urteil gefällt wird: Schuldig oder nicht schuldig. Für unser Verbrechen hat Jesus bereits die Strafe getragen! Welcher Richter in der Welt würde das für seine Angeklagten machen?  Wohl keiner. Wenn unser Richter aber unsere Schuld auf sich selbst genommen hat, dann ist Er auch unser Retter. Ihn zu ehren bedeutet für uns, für Ihn und mit Ihm zu leben, auf Seine Worte zu achten, Ihm vertrauen und sich auf Ihn verlassen.
Für die aber, die Jesus Christus nicht als ihren Retter und Erlöser annehmen, wird Er eines Tages als Richter auftreten und es wird keine Gnade mehr sein.
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Menschen ihre Vergehungen vergeben

Denn wenn ihr den Menschen ihre Vergehungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben; wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euer Vater eure Vergehungen auch nicht vergeben.
Matthäus 6,14-15

Die Unvergebenheit ist oft die Wurzel vielen Übels im Leben vieler Menschen. Viele Christen bekennen vor Gott ihre Schuld, fühlen sich aber immer noch schuldig, weil sie ihrem Nächsten nicht vergeben können. Manch einer, der z.B. seiner Mutter oder seinem Vater nicht vergeben kann, betet, dass Gott sie erretten soll, wundert sich, warum Gott es nicht tut. Er tut es aber nicht, weil dieser Mensch mit seiner Unvergebenheit seine Mutter oder seinen Vater in der Finsternis gefangen hält. Auch der, der nicht vergeben kann und in der Bitterkeit lebt, ist nicht frei, weil es ihm auch nicht vergeben werden kann, so wie Jesus es sagte.
Was hindert uns aber, anderen zu vergeben? Richtig! Unser Stolz!
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Böse Schwiegermutter

Er machte sich aber auf von der Synagoge und kam in das Haus Simons. Die Schwiegermutter des Simon aber war von einem starken Fieber befallen, und sie baten ihn für sie. Und er beugte sich über sie, bedrohte das Fieber, und es verließ sie; sie aber stand sogleich auf und diente ihnen.
Lukas 4,38-39

Simon, der später Petrus (Fels) von Jesus genannt wird, war ein verheirateter Mann, sonst hätte er ja keine Schwiegermutter. Wie man hier sieht, war er ein Familienmensch und sogar seine Schwiegermutter lebte mit ihm. Da würde ich spontan denken: „Oh, der arme Petrus!“ Aber scheinbar hatten sie guten Verhältnis zu einander, sonst würden sie nicht zusammen wohnen. Das lässt mich aber vermuten, dass seine Schwiegermutter auch gläubig war, spätestens nach der Heilung vom Fieber war das so.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich ungern mit meiner Schwiegermutter in einem Haus wohnen würde. Mir reicht schon manchmal, dass sie mit mir in der gleichen Stadt wohnt. Warum?
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