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Bibel, Kerze, Abba, lieber Vater - Muntermacher am Montag, Familienleben mit Gott, das abschweifende Gebet

Das abschweifende Gebet

Beten.

Das Nachtgebet, das Tischgebet, das Stoßgebet, das hörende Gebet, der Lobpreis, das Dankgebet, die Fürbitte, das Vaterunser, das Heilungsgebet, das Schuldbekenntnis…

Das Gebet ist vielfältig. Ich sehe mich als Beterin. Heute geht es aber um eine Form des Gebets, die ich im Gegensatz zu allen anderen wirklich meisterhaft beherrsche. Das abschweifende Gebet.

Ich beginne zu beten, aber in meinem Kopf sind so viele konkurrierende Gedanken. Ich bemühe mich, diese wegzudrängen. Manchmal hilft mir Bewegung dabei, laufen und beten. Manchmal auch nicht. Und auf einmal denke ich darüber nach, was ich nachher in die Mail schreibe oder wen ich unbedingt heute noch anrufen muss oder mir geht das Gespräch mit der anderen Mutter von heute morgen nicht aus dem Kopf…

Ich komme wieder zu mir und denke: „Mist, ich bete gar nicht mehr. Ich bin davon abgekommen.“ Ein abschweifendes Gebet also. Kommt dir das bekannt vor?

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Dein Glaube hat dich geheilt

Sei sehend! Dein Glaube hat dich geheilt.
Lukas 18,42

Das hat Jesus zu einem Blinden gesagt, der Ihn um Heilung gebeten hat. Dieser Mann hatte die Heilung dringend nötig und er glaubte den Worten, die über Jesus erzählt wurden, dass Er Kranken heilt. Er hätte aber auch in einer Ecke sitzen können und sagen: „Oh, Gott, wenn es Dein Wille ist, kommt Jesus vorbei und heilt mich!“ Weil er aber gehört hat, dass Jesus Kranke heilt, wollte er die Heilung auch bekommen und er rief und sprach: Jesus, Sohn Davids, erbarme dich meiner! Denn aufgrund dessen, was er von Jesus hörte, war es ihm klar: „Gott will heilen!“ Deswegen hat Jesus ihm das Augenlicht geschenkt.
Aber es ist nicht nur mit der Heilung so. Viele lesen das Wort Gottes, Gottes wunderbare Verheißungen und dann sagen sie Gott: „Aber nur wenn Du willst, lieber Gott, dann erfülle Dein Wort in meinem Leben!“ Wenn Du willst? Gott will, dass Sein Wort sich in unserem Leben erfüllt. Er gab uns Seine Verheißungen, damit wir sie in Anspruch nehmen und nicht zweifeln, ob es Sein Wille ist oder nicht. Wenn ich meinem Sohn eine Tafel Schokolade gebe, fragt er mich doch nicht: „Papa, willst Du sie mir wirklich geben? Ist es Dein Wille, dass ich sie esse?“ Nein, er nimmt sie einfach aus meiner Hand und gebraucht sie.
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Mittwochsimpuls (15.11.17) Im Glauben beten

 Zitat von Haddon Spurgeon:

„Deine Gebete werden im Himmel alle aufbewahrt. Werden sie auch nicht sogleich erhört, so werden sie doch nicht vergessen.“

Im heutigen Mittwochsimpuls möchte ich euch eine ermutigende Gebetserhörung weitergeben.

In den letzten 2 Monaten hatte ich immer wieder starke Schmerzen in der linken Schulter, diese waren vor allem nachts sehr schlimm und raubten mir den Schlaf.

Während meiner täglichen Bibellesezeit hat Gott mir folgenden Vers gezeigt, der mich in dieser Situation persönlich angesprochen hat:

Alles worum ihr betet und bittet- glaubt nur- daß ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil Markus 11,24

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Gedanken über Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist, Dreieinigkeit

Der Vater, der Sohn, der Heilige Geist – und ich

Dreieinigkeit oder was?

Es ist ja schon recht rätselhaft mit dieser sogenannten Trinität (Dreieinigkeit). Obwohl wir an einen Gott glauben, sprechen wir in dreifacher Weise von ihm. Gott, der Vater, Jesus, der Sohn und der Heilige Geist.

Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes… (Matthäus 28, 19 Übersetzung: Luther)

Fällt es dir leicht, das zu verstehen und anzunehmen, damit umzugehen und täglich mit diesem „3in1“-Gott zu leben? Ich bin mal ehrlich: Ich finde das manchmal alles gar nicht alles so klar und eindeutig. Das fällt mir zum Beispiel dann auf, wenn mein Kind mich genau nach diesem Thema fragt und ich „Trinität für Kids“ erklären soll. Da muss ich erstmal nachdenken, wie man das greifbar machen kann…

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Gott will Seine Wohnung in unsere Mitte setzen

Und ich werde meine Wohnung in eure Mitte setzen, und meine Seele wird euch nicht verabscheuen.
3. Mose 26,11

Als Gott das dem Volk Israel gesagt hat, haben sie noch nicht geahnt, dass Jesus kommen wird und es möglich macht, dass Gott in unserer Mitte leben kann. Sie konnten keine Gemeinschaft mit Gott haben. Er war für sie fern und sie kannten Ihn nur, weil Er solche mächtige Taten vollbracht hat, wie z.B. der Auszug aus Ägypten. Aber selbst die große Werke Gottes haben kein Vertrauen im Herzen der Israilitem bewirkt. Sie murrten und meckerten, weil ihnen das Leben in der Wüste nicht geschmeckt hat. Sie haben oft vergessen, dass Gott ihnen ein Land versprochen hat, in dem Milch und Honig fließt.
Wir haben heute den Vorteil, dass Jesus Christus uns gerecht gesprochen hat und so kann Gott zu uns kommen und Sein Heiliger Geist in uns wohnen kann. Er bewirkt in uns das Vertrauen und steht uns in schwerzen Zeiten bei, tröstet und ermutigt uns. So brauchen wir, nicht zu meckern und zu murren. Wir können sicher sein, dass unser Gott uns niemals verlassen wird und uns rechtzeitig helfen wird, wenn wir Seine Hilfe benötigen.
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„Unser tägliches Brot gib uns heute.“

 

 

Heute möchte ich auf eine weitere Bitte im Vaterunser eingehen, die ich bisher nicht erwähnt habe. Ich behandle das Vaterunser, weil es die Antwort Jesu ist, auf das Ansinnen seiner Jünger, er möge sie beten lehren. In Matthäus 11,29 fordert Jesus uns auf von ihm zu lernen, und Ruhe zu finden. Beten lernen, gehört offensichtlich zu den Unterrichtszielen des Herrn.

„Unser tägliches Brot gib uns heute.“ Jesus ermutigt uns dieses Anliegen Gott vertrauensvoll vorzutragen. An anderer Stelle betont Jesus: „Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet.“ (Matthäus 6,8b).

 

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„…und vergib uns unsere Schuld…“

Sünde und Schuld ist ein zentrales Thema in der Bibel und im christlichen Glauben. Dennoch kommt die Bitte um Vergebung unserer Schuld im Vaterunser erst an fünfter Stelle. Im Folgenden ein paar Gedanken, die mir dazu eingefallen sind.

Manche, die aus irgendwelchen Gründen von Schuldgefühlen geplagt werden, könnten sagen, sie möchten auf jeden Fall und zu allererst diese unerwünschten Empfindungen loswerden. Doch Jesus hat seine Jünger Beten gelehrt und andere Anliegen vorangestellt.

Eine wesentliche Frage scheint mir zu sein: Wann fühlen wir uns eigentlich schuldig? Wie kommt es dazu dass wir etwas was wir gesagt oder getan haben bedauern?

Mir scheint, wenn es uns schlecht geht, machen wir uns viel leichter Gedanken über unser Verhalten. Hätte ich meine Probleme vermeiden können, wenn ich in dieser oder jener Situation anders geredet oder gehandelt hätte?

Nehmen wir an, wir haben uns auf bestimmte Ziele (oder auch Lebensziele) konzentriert und uns dafür eingesetzt. Wenn der gewünschte Erfolg ausbleibt, sind wir leicht dabei uns zu fragen, ob das eigentlich die ganze Mühe wert war oder wir fühlen uns eben schuldig, weil wir irgendwie die ganze Sache vermasselt haben.

Aber sind diese Schuldgefühle unbedingt identisch mit dem was Gott meint, wenn in der Bibel von Sünde die Rede ist? Gott sieht die Dinge aus einer anderen Perspektive als wir. In der Bibel stehen gesellschaftliche Werte wie Erfolg und Karriere nicht an erster Stelle.

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Mittwochsimpuls (18.10.17) Die Kunst der kleinen Schritte

girl-15599_960_720Herr, ich bitte nicht um Wunder und Visionen, sondern um Kraft für den Alltag.
Mach‘ mich erfinderisch, damit ich mich im täglichen Vielerlei nicht verliere.
Laß mich die Zeit richtig einteilen und mich herausfinden, was erst- und was zweitrangig ist.
Ich bitte um Zucht und Maß, daß ich nicht durch das Leben rutsche und auf Lichtblicke und Höhepunkte achte, sowie mir Zeit für Besinnung, Erholung und kulturellen Genuß nehme.
Träume helfen nicht weiter, weder über die Vergangenheit, noch über die Zukunft.
Hilf mir, das Nächste so gut wie möglich zu tun und die jetzige Stunde als die wichtigste zu erkennen.
Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, daß im Leben nicht alles glatt gehen kann, daß Schwierigkeiten und Niederlagen, Mißerfolge und Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen.

Schenke mir eine Portion Mißtrauen gegen mich selbst; keiner kann die Hand für sich ins Feuer legen. Erinnere mich in kritischen Minuten daran, daß das Herz oft gegen den Verstand streikt. Ich möchte mich nicht beeinflussen lassen vom Gerede der Leute, alles sehen und vieles übersehen. Gib mir die Kraft dazu. Schick mir im rechten Augenblick jemand, der den Mut hat, mir die Wahrheit in Liebe zu sagen. Ich möchte Dich und die anderen immer aussprechen lassen. Die Wahrheit sagt man sich nicht selbst, sie wird einem gesagt
Viele Probleme lösen sich dadurch, daß man etwas tut. Gib, daß ich warten kann. Schenke mir wahre Freunde und laß mich diese Freundschaft wie eine zarte Pflanze pflegen.
Mach aus mir einen Menschen, der einem Schiff mit Tiefgang gleicht, um auch die zu erreichen,  die „unten“ sind.
Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nicht, was ich wünsche, sondern das, was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
AMEN

Sprung über die Mauer

Denn mit dir erstürme ich einen Wall, mit meinem Gott springe ich über eine Mauer.
2 Samuel 22,30

Gestern haben wir den Tag der Deutschen Einheit gefeiert. Vor 27 Jahren ist die Mauer gefallen, die unser Land geteilt hat. Aber ohne viele Christen, die sich dafür im Gebet eins gemacht haben, wäre das ganze sicher nicht so friedlich verlaufen, wenn es überhaupt passierten könnte.
Nun, man könnte denken, dass wir jetzt eine Mauer weniger haben, über die wir springen müssten, aber der Teufel baut uns immer wieder neue im Weg, damit wir nicht weiter kommen und unseren Glauben aufgeben. Nur mit Gottes Kraft und absoluten Vertrauen zu Ihm sind wir wirklich in der Lage, jede Mauer zu überspringen. Ich hatte viele solche Mauern in meinem Leben, die mir der Feind im Wege stellte, aber Gott hat sie entweder für mich zerstört oder gab mir eben so viel Kraft, dass ich sie überspringen konnte. Nein, ich bin kein Superman oder Spiderman, ich bin auch schwach und mache auch viele Fehler, aber Gott ist eben in den Schwachen mächtig. Es ist Seine Macht und Seine Kraft, die uns zu größeren Dingen fähig macht.
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Wacht und betet

Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt! Der Geist zwar ist willig, das Fleisch aber schwach.
Matthäus 26,41

Der Feind will uns immer wieder versuchen und zum zweifeln bringen. Dafür nutzt er geschickt unsere Umstände und sogar unsere Verwandte. Wenn man zum Beispiel in irgendeiner Sache scheitert, kommt Mutter oder Schwester und sagen: „Ach, Du armes Würstchen. Hättest Du das bloß nicht gemacht! Du hättest lieber auf Mutti hören sollen!“ Und schon fängt man an, sich selbst zu bemitleiden und dann wirft man Gott vor, dass Er die Niederlage nicht verhindert hatte. Gott kann auch nicht alles in unserem Leben verhindern, besonders wenn wir durch eigene Entscheidungen Niederlagen erleben. Er gab uns gesunden Menschenverstand und Er bietet uns an, zu Ihm zu kommen und Ihn zu fragen, was Er zu unserem Vorhaben meint. Wenn man sich im Gebet von Gott beraten lässt, verhindert man viele Fehler.
Unser Geist ist willig, wir wollen mit Gott leben und wollen Jesus nachfolgen, aber unser Fleisch ist schwach. Was bedeutet das für uns? Wir müssen uns entscheiden, ob wir unserem Fleisch oder unserem Geist zuhören wollen.
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