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Kirche, Blogparade #gemeinsamglauben Was bedeutet mir meine Gemeinde?

Was bedeutet mir (m)eine Gemeinde? – Ergebnisse einer Blogparade

#gemeinsamglauben

Mit diesen Fragen startete die Blogparade #gemeinsamglauben – „Was bedeutet mir meine Gemeinde?“ im Februar:

Gehst du in eine Gemeinde? Was schätzt du daran? Oder warum gehst du nicht (mehr) hin? Wo findest du Gemeinschaft? Hast du schon unterschiedliche Gemeinden besucht? Was würdest du dir von einer Gemeinde wünschen? Was ist dir wichtig? Was vermisst du? Hast du etwas Besonderes mit deiner Gemeinde erlebt?

Ich war sehr gespannt auf die Beiträge und wünschte mir, dass möglichst viele unterschiedliche Erfahrungesberichte zusammenkommen. Tatsächlich war die Resonanz und die Vielfalt groß: 13 Bloggerinnen und Blogger veröffentlichten Artikel zu diesem Thema. Ein wunderbares, buntes Mosaik ist daraus entstanden, das ich euch an dieser Stelle gern vorstellen möchte… Weiterlesen

mutig

Wer will Dir beistehen?

Steh auf, denn du musst handeln in dieser Sache! Wir wollen dir beistehen; führe es mutig aus!
Esra 10,4

So ein Satz will man doch auch öfter hören, besonders wenn man vor wichtigen Entscheidungen des Lebens steht. Oder?
Hier geht’s eigentlich um einen Fehler, den Esra gemacht hat und nun korrigieren musste. Und da hört er diesen Satz von seinen Leuten, die ihm beistehen wollen und ihm Mut machen, zu handeln. Hast Du auch solche Leute um Dich herum, die Du um Rat fragen darfst und von ihnen ermutigt werden kannst? Nicht? Dann such Dir unbedingt solche Leute. Wenn Du sie nicht in Deiner Gemeinde findest, such sie auch wo anders. Besuche auch andere Gemeinden, christliche Veranstaltungen, Hauskreise…. Ich hatte z.B. so einen Hauskreis, in dem es Geschwister aus verschiedenen Gemeinden zusammen waren und die haben mich immer wieder ermutigt und mich in meinem Glauben unterstützt.
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Kinder auf dem Felsen, Von guten Christen, Der Streit um das richtige Christsein, FamilienLeben mit Gott

Von guten Christen

Der Streit um das „richtige“ Christsein

Evangelisch, katholisch, freikirchlich, konservativ, evangelikal, freiheitlich, liberal… und noch mehr. Christsein hat unterschiedlichste Facetten und diese werden zur Einordnung zum Beispiel mit diesem Begriffen benannt. Jedes Etikett ist aber zugleich auch wieder eine Schublade. Schnell hat man den anderen in eine hineingesteckt und da hockt er nun… Diese Schemata erleichtern auf der einen Seite vielleicht das Denken, auf der anderen Seite fördern sie aber manchmal auch Vorurteile: „Der ist katholisch/ evangelisch/ freikirchlich, die sind doch soundso…“

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untereinander

Untereinander eines Sinnes sein

Der Gott des Ausharrens und des Trostes aber gebe euch, untereinander eines Sinnes zu sein, Christus Jesus gemäß, damit ihr einmütig, mit einem Mund den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus lobt.
Römer 15,5-6

Eines Sinnes untereinander zu sein, ist etwas, was uns Christen oft fehlt. Wir streiten uns lieber über alle möglichen theologischen Fragen, anstatt zusammen, mit einem Mund den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus zu loben.
Mehr müssen wir eigentlich nicht tun. Nur unseren Gott zusammen loben. Damit sind zwar nicht nur gemeinsame Lobpreisgottesdienste gemeint, sondern unser Lebensstil als Kinder Gottes, die Gott mit ihren Werken und ihrem Mund loben. Ich kann mich doch nicht als Christ bekennen und gleichzeitig jemanden hassen und beschimpfen. Das ist kein Lob für Gott, denn Er schämt sich eher dafür.
Viele sog. Christen wollen andere Christen belehren, wie man alles richtig macht und wenn sie auf Gegenmeinung stossen, dann werden sie wütend und verteufeln sogar ihre Gesprächspartner. Das ist kein Zeichen der Demut und schon gar nicht der Einheit.
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Liebst du die Kirche?

Ich weiß nicht, woran du gedacht hast, als du die Frage gelesen hast. Vielleicht konntest du mit „Ja!“ antworten. Vielleicht dachtest du auch an ein altes, kaltes Gemäuer und im Vergleich dazu dein warmes Bett am Sonntag morgen. Oder du dachtest an Kirchenvertreter, die mehr oder weniger sinnvolle Sachen sagen und tun. Vielleicht dachtest du an Traditionen und Liturgie oder lauten Lobpreis mit Lichtshow. Womöglich kannst du aber überhaupt nichts mit der Frage anfangen – kein Problem, ich erklär es dir!

Wenn du mich vor ein paar Monaten gefragt hättest, „Tine, liebst du die Kirche?“ dann hätte ich wahrscheinlich eine Zeit lang überlegt und mich dann irgendwie rausgeredet, damit ich nicht direkt „Nein“ sagen muss (weil das wäre ja irgendwie falsch als Christ), aber mich auch nicht zu „Ja“ zwingen müsste (da gibt es ja wohl genug, das nicht liebenswert ist). Heute sieht meine Antwort anders aus: Ja, ich liebe die Kirche, auch wenn es mir nicht immer leicht fällt.

In der kleinen Stadt, in der ich aufgewachsen bin, gab es kaum Auswahl an Gemeinden: die Landeskirche, den CVJM, eine Landeskirchliche Gemeinschaft und ein paar kleinere Freikirchen (die für mich als Kind und Jugendliche unbedeutend waren). Ich brauchte nicht wirklich eine Wahl treffen, denn durch meine Eltern gehöre ich zur evangelischen Kirche und war hauptsächlich im CVJM unterwegs – der ein christlicher Verein ist und so ohne Probleme beides möglich war.

Erwachsene meinen es ja oft zu gut mit Kindern und Jugendlichen, also warnen sie sie vor allen möglichen Dingen, damit nur nichts schief geht – gerade in christlichen Kreisen wird vor „Strömungen“ gewarnt, die irgendwie als komisch aufgefasst werden, damit die Kinder bloß nicht in seltsame christliche Praktiken abrutschen. Also wird gewarnt vor den „Charismatikern“, den „Pfingstlern“, den „Baptisten“ und was es noch alles gibt, denn die praktizieren Dinge wie Zungenrede und Geistestaufe und da weiß sowieso niemand so genau, was das ist und was das bringen soll. Und weil ich als Jugendliche sowieso keine solchen Gemeinden im Ort hatte, sondern in den nächstgrößeren hätte fahren müssen, war das für mich in Ordnung – schließlich gefiel es mir im CVJM echt gut und ich lernte dort, Jesus zu lieben.

Als ich nach meinem Abi ein halbes Jahr zu den Fackelträgern zur Bibelschule ging und die meisten Studenten aus den USA und Kanada kamen, klappte dieses „Schubladendenken“ nicht mehr so wie ich es aus meiner Heimat kannte, denn in diesen Ländern haben die Kirchen andere Strukturen. Klar gibt es auch unterschiedliche Richtungen, die werden nur nicht so breit diskutiert und viele fallen einfach unter „evangelikal“. Zum ersten Mal war „Kirche“ für mich nicht nur ein Gebäude, sondern vor allem ein bunt gemischter Haufen an Menschen, die Jesus lieben – egal, welche Gemeinde sie besuchen oder was sie sonst erlebt haben.

Im Studium konnte ich weiter Menschen kennen lernen, die in ganz anderen Gemeindeformen aufgewachsen bin, als ich es gewohnt war – und mich trotzdem weiter in meinem Heimat-CVJM wohlfühlen. Ich wurde herausgefordert über Dinge nachzudenken, offener zu werden und nicht alles zu verurteilen, nur weil ich es nicht gewohnt war. Ich gewöhnte mich daran, dass Leute beim Singen aufstanden, die Hände hoben und auf diese Weise Gott lobten, obwohl ich lieber in meinem Stuhl chillte und mitsang. Meine größte Herausforderung war, nicht ständig die „Kritiker“ von zu Hause im Ohr zu haben, die diese Menschen abstempelten, nur weil sie ihren Glauben anders ausdrückten. Leider waren diese Zeiten, in denen ich eigentlich hätte Gott loben sollen, oft mehr davon geprägt, wie andere sich verhielten, wie ich mich verhielt und was davon richtig und falsch war und ob Gott das überhaupt interessierte.

Seit ich beschlossen habe, in meinem Studienort zu bleiben, habe ich mir dort eine Gemeinde gesucht. Das erste Mal, als ich im Gottesdienst war, schaute ich mir alles ganz genau an, denn es sollte ja ein Ort werden, der mich zu Jesus hinzieht und nicht von ihm weg – was scheinbar möglich ist, zumindest sagte man mir das seit ich klein war. Lieber zu vorsichtig als nicht vorsichtig genug, gerade wenn es um meine Zukunft in der Ewigkeit geht!

Wie so oft bewies Gott mir, dass er noch lange nicht fertig mit mir ist und ich noch viel lernen muss; dafür waren die letzten Monate ziemlich gut, da ich sowieso gerade dabei bin, herauszufinden wie mein Leben weitergeht und wo Gott mich haben will. Da konnte er auch gleich ein paar falsche Annahmen ausradieren, gerade was seine Kirche angeht.

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Ich habe viel gelernt. Vor allem, dass jeder seinen Glauben anders lebt und ich überhaupt keine Berechtigung habe, über andere zu urteilen. Ich bin immer noch in dieser Gemeinde und habe dort richtig nette und coole Personen kennen gelernt – und manche von denen heben sogar beim Lobpreis die Hände und schließen die Augen! Ich muss weiterhin aufpassen, nicht zu meinem 15-jährigen Ich zurückzukehren und alles ungewohnte als negativ anzusehen, denn das passiert viel zu leicht.

Stattdessen finde ich lieber heraus, wie es mir am besten gefällt, Gott zu loben. Ich glaube, Gott ist es egal, wie wir ihm die Ehre geben, solange wir es mit ehrlichem Herzen und Ehrfurcht tun. Manche können das am besten in kalten Kirchen mit alten Hymnen, andere in modernen Räumen mit Band, manche im sitzen, andere im stehen. Und nebenbei: Musik und Gesang sind ebenfalls nicht die einzigen Möglichkeiten, Gott zu loben, da gibt es auch noch viel mehr…

Neulich hörte ich eine Predigt von einem Pastor einer amerikanischen Megachurch, der sich viel mit anderen Kirchen vernetzt und weltweit Gemeinden unterstützt. Er brachte ein paar Punkte, die ich genial fand:

  • Ich muss die Kirche lieben, denn sie ist die Braut von Jesus. Damit meint er, dass die Menschen in der Kirche (ja, in jeder christlichen Kirche, egal welcher Ausrichtung, solange die Bibel die Grundlage ist), meine Familie sind und ich sie lieben soll. Auch die, die komplett andere Formen haben als ich es gewohnt bin. Auch die, die echt anstrengend sind. Ich kann nicht sagen: „Ich liebe Jesus, aber seine Kirche mag ich nicht.“, das wäre wie wenn ich zu jemandem sag „Ich mag dich, aber deine(n) Ehepartner(in) mag ich nicht.“ – die Person wäre zurecht gekränkt, denn die beiden gehören zusammen. Ich kann nicht behaupten, ich liebe Jesus, aber nicht die Menschen, die genauso wie ich zu ihm gehören und ihn auch lieben.
  • Das wichtigste, das Christen lernen sollen, ist andere zu lieben. Genau dafür ist die Kirche da: um lieben zu lernen. Niemand hat gesagt, dass das einfach ist, aber nötig. Warum? Darum:
  • Die Kirche ist das einzige, was in Ewigkeit bestehen wird. In der Ewigkeit wird es keine Arbeitsplätze mehr geben, keine Bankkonten, keine Fußballvereine, keine Parteien und keine Kirchenbezeichnungen. Nur die Gemeinschaft der Christen schafft es in die Ewigkeit – und manche werden staunen, wer da alles dabei sein wird. Katholiken, Lutheraner, Pfingstler, Baptisten und vieles mehr; alle die Jesus lieben, egal, wie sie diese Liebe zu ihm ausgedrückt haben. Wer damit nicht klar kommt, sollte sich überlegen, ob er wirklich in den Himmel will. Und wer sich dessen bewusst wird, sollte darüber nachdenken, wie er diese Vielfalt schon hier in dieser Welt wertschätzen kann, statt sie zu verurteilen.

WICHTIG: Die Kirche (und andere Christen) lieben heißt nicht automatisch, mit allem einverstanden zu sein, was läuft. Es sind immer noch alles unperfekte Menschen, die Fehler machen. Es ist viel Vergebung und Liebe nötig, aber auch Diskussion und Verbesserung. Das Ziel ist immer noch, Jesus ähnlicher zu werden und das sollten wir nicht wegen Liebe aus den Augen verlieren.

Noch einmal die Frage an dich: Liebst du die Kirche?
Wenn nein: Wie kannst du das ändern? Lass Gott an dir arbeiten!
Wenn ja: Genial! Wie zeigst du das?

Mittwochsimpuls Blogparade #gemeinsamglauben – Was bedeutet mir (m)eine Gemeinde?

Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind da bin ich mitten unter ihnen 300x300 - Mittwochsimpuls Blogparade #gemeinsamglauben – Was bedeutet mir (m)eine Gemeinde?

Martha hat auf ihrem Blog Familienleben mit Gott zur Blogparade

gemeinsamglauben- Was bedeutet mir (m)eine Gemeinde aufgerufen.

 

Ich bin seit nun fast sieben Jahren in einer freikirchlichen Gemeinde. Wir sind eine Gemeinschaft von Menschen, Familien, Einzelpersonen, Freunden, Jugendlichen, ältere Menschen, die gemeinsam den Glauben an Jesus Christus leben und gemeinsam auf dem Weg sind. Ich bezeichne die Gemeinde als eine große Familie.

Was schätze ich an  meiner Gemeinde?

Ich schätze die Gemeinschaft und die Herzlichkeit untereinander. Es ist eine offene Gemeinde, wo jeder herzlich willkommen ist. Ich fühle mich dort wertgeschätzt, so wie ich bin und ich darf sein so wie ich bin.

Ich schätze, dass der Glaube lebendig und alltagsnah gelebt wird.

Ich schätze auch, dass Jesus im Mittelpunkt steht und die Lehre auf das „Wort Gottes“, der Bibel gründet. Der Auftrag der Gemeinde ist es, Menschen in eine lebendige Beziehung zu Jesus zu führen.

Ich schätze, dass wir uns gegenseitig ermutigen, erbauen, weiterhelfen, einander korrigieren und füreinander beten können.

Ich schätze die gute Zusammenarbeit beim Organisieren von Veranstaltungen, dass sich jeder freiwillig und mit Freude mit seinen Fähigkeiten und Begabungen beteiligt und dass jede Arbeit, auch im Hintergrund,  wertgeschätzt wird.

Ich schätze, dass viel Zeit in Jugendarbeit investiert wird und dass somit auch die junge Generation vom Glauben begeistert wird. Es gibt eine Jugendgruppe und eine Preteensgruppe für die Jüngeren. Im Sommer werden Zeltlager veranstaltet.

Der Christ braucht den Christen, der ihm Gottes Wort
sagt. Er braucht ihn immer wieder, wenn er ungewiß und
verzagt wird; denn aus sich selbst kann er sich nicht helfen,
ohne sich um die Wahrheit zu betrügen. ( Zitat von Dietrich Bonhoeffer)

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Bibeltreue Gemeinden in Deutschland

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Du bist auf der Such nach einer Bibeltreuen Gemeinde? Vor kurzem hat mein Bruder und Mitautor auf Gladium Spiritus eine Website ins Leben gerufen, auf der er Adressen von Bibeltreuen Gemeinden in ganz Deutschland sammelt- bestimmt ist auch eine in deiner Nähe dabei!

Falls du weitere Bibeltreue Gemeinden kennst, übermittelt sie gerne an die Seite, damit die Zahl der Gemeinden immer weiter wächst und viele die Möglichkeit haben, ihre Bibeltreue Gemeinde zu finden.

Zu Gladium Spiritus
Zu Bibeltreue-Gemeinden.de

Meine kleine Hausgemeinde

Was das Leben auszeichnet sind die kleinen, flüchtigen Augenblicke, die wir miteinander verwoben verbringen. Das sind nicht nur Zeiten, in denen wir nebeneinander gehen, sondern im Rückblick einander schenkten – über das bloße Beisammensein hinaus. In diesen, unserem Griff entzogenen, Erlebnissen bleibt ein Teil meiner selbst hängen, als würde er in den Moment hineingeschrieben, und ein Teil des anderen verbleibt dort ebenso, aber auch in mir, mich weiter im Leben begleitend, wenn jener vergängliche Moment schon lange im Fluss der Zeit verschwommen ist.

Die christliche Gemeinde ist prädestiniert ein Ort zu sein, der solche Begegnungen hervorruft und ihnen bewusst Raum schafft.

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Blogparade #gemeinsamglauben – Was bedeutet mir (m)eine Gemeinde?

Erzählt doch mal…

Gehst du in eine Gemeinde? Was schätzt du daran? Oder warum gehst du nicht (mehr) hin? Wo findest du Gemeinschaft? Hast du schon unterschiedliche Gemeinden besucht? Was würdest du dir von einer Gemeinde wünschen? Was ist dir wichtig? Was vermisst du? Hast du etwas Besonderes mit deiner Gemeinde erlebt?

Das Bild zeigt übrigens die Kirche, in der ich getauft und konfimiert wurde, in der wir  geheiratet haben und in der drei unserer Kinder getauft wurden… Hier habe ich knochentrockene Gottesdienste abgesessen,  tolle Jugendgottesdienste gefeiert und hier wurden wir schon mit unseren kleinen Kindern „hinausgebeten“, weil sie zu laut waren…

Es geht hier also gar nicht um die Kirche als GEBÄUDE, sondern um Erfahrungen mit MENSCHEN.  Weiterlesen

In Seinem Namen

Wo zwei oder drei

Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte.
Mathäus 18,20

Wo fängt die Gemeinde an? Richtig! Da wo sich schon zwei oder drei Kinder Gottes eins machen. Nicht die große Menge der Menschen in einem Gottesdienst-Rraum machen eine Gemeinde aus, sondern die Christen, die sich in der Liebe Christi und im Gebet vereinen. Da ist in einem kleinen Hauskreis oft mehr „Gemeinde“ drin, als an manchen Gottesdiensten.
Jesus sagt in diesem Vers, was Er von einer Gemeinde versteht: Ein kleiner Haufen Leute, die sich in Seinem Namen versammeln. Was heißt aber, sich in Seinem Namen zu versammeln? Das bedeutet, sich mit Ihm zusammen treffen, um mit Ihm Gemeinschaft zu haben und Seine Stimme zu hören. Und jeder, der aus dieser Gemeinschaft mit Jesus gestärkt raus geht, der sollte anderen mit dem Segen dienen, den er von Jesus empfangen hat. So funktioniert eigentlich die Gemeinde Christi. Er hat uns nicht zum geistlichen Konsum berufen, sondern zum Dienst! Wenn wir einander in Liebe dienen, erst dann wird die Welt erkennen, dass wir die Kinder Gottes sind, und nicht wenn wir uns in unseren Gemeindehäusern verstecken.
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