Jüngerschaft – Christliche Blogger Community

Tag Archives for " Jüngerschaft "

Freude über einen Sünder, der Buße tut

So wird Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die die Buße nicht nötig haben.
Lukas 15,7

Ja, Gott freut sich mehr, wenn jemand zu Ihm kommt, als über all die Bekehrten, die Ihn bereits kennen. Das bedeutet zwar nicht, dass Gott sich nicht mehr an uns erfreut, weil wir schon ’ne Weile Seine Kinder sind, aber Er freut sich umso mehr, wenn jemand mit unserer Hilfe den Weg zu Jesus findet. Stell Dir mal vor, dass Du ein sehr wertvolles Schmuckstück verloren hast, Du machst Dich auf die Suche und suchst länger als nur ein Tag. Wenn Du es dann findest, wirst Du sicher nicht sagen: „Ach, schön, dass es wieder da ist!“ und dann Dein Schmuckstück einfach auf die Fensterbank legen. Du wirst sicher sehr erleichtert und froh sein, dass Deine Suche endlich Erfolg hatte und das gefundene Schmuckstück legst Du in ein Schmuckkästchen, das einen besonderen, sicheren Platz hat.
So freut sich Gott auch über die gefundenen Schätze, die wir auch sind, und hat für sie einen besonderen Platz in Seinem Reich, damit kein Dieb sie stehlen kann.
Hier weiter lesen …

In Seinem Namen

Wo zwei oder drei

Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte.
Mathäus 18,20

Wo fängt die Gemeinde an? Richtig! Da wo sich schon zwei oder drei Kinder Gottes eins machen. Nicht die große Menge der Menschen in einem Gottesdienst-Rraum machen eine Gemeinde aus, sondern die Christen, die sich in der Liebe Christi und im Gebet vereinen. Da ist in einem kleinen Hauskreis oft mehr „Gemeinde“ drin, als an manchen Gottesdiensten.
Jesus sagt in diesem Vers, was Er von einer Gemeinde versteht: Ein kleiner Haufen Leute, die sich in Seinem Namen versammeln. Was heißt aber, sich in Seinem Namen zu versammeln? Das bedeutet, sich mit Ihm zusammen treffen, um mit Ihm Gemeinschaft zu haben und Seine Stimme zu hören. Und jeder, der aus dieser Gemeinschaft mit Jesus gestärkt raus geht, der sollte anderen mit dem Segen dienen, den er von Jesus empfangen hat. So funktioniert eigentlich die Gemeinde Christi. Er hat uns nicht zum geistlichen Konsum berufen, sondern zum Dienst! Wenn wir einander in Liebe dienen, erst dann wird die Welt erkennen, dass wir die Kinder Gottes sind, und nicht wenn wir uns in unseren Gemeindehäusern verstecken.
Hier weiter lesen ….

geredet

Rein um des Wortes willen

Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.
Johannes 15,3

Was meint Jesus damit?
Er ist das Wort Gottes, Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben! Das heißt, dass nur Er uns rein machen kann.
Nun, warum ist denn Jesus so wichtig, dass wir rein sind? Er hat uns doch bereits erlöst und errettet, was Er nicht zurück nehmen wird, weil Er treu zu Seinem Wort steht. Er will, dass wir rein sind, damit Er in uns und durch uns wirken kann, sich der Welt offenbaren kann. Wenn wir in unserem Herzen nicht rein sind, wird unser Licht nicht hell leuchten. Unser Gebet ist dann schwach und wirkungslos, wenn wir im Herzen noch die Sünde mit sich tragen. Leider wird das kaum gepredigt, dass wir ein reines Leben führen sollen. Es wird immer nur betont, dass wir von der Sünde errettet sind und deswegen uns nicht bemühen müssen, rein und heilig zu leben. Aber das ist nicht, was Gott will. Gott will eine heilige Armee der Kinder Gottes, die in der Reinheit des Geistes leben und Jesus Christus unverfälscht verkündigen.
Hier weiter lesen …

auf der Benefizveranstaltung

Reise in die Ukraine Teil 1

Olga Tape, die Präsidentin der Stiftung REAVITA e.V., lud uns im Dezember in die Ukraine ein. Einer der Gründe dieser Einladung war, dass sich die Schulen und Krankenhäuser persönlich bei uns für die Vermittlung von Hilfsgütern zu bedanken. Hier nun der erste Bericht unserer Reise.

weiterlesen

Bileam

Wenn Gott durch die Eselin spricht…

Und die Eselin sagte zu Bileam: Bin ich nicht deine Eselin, auf der du geritten bist von jeher bis zum heutigen Tag?
4. Mose 22,30

Da öffnete der HERR den Mund der Eselin, und sie redete mit Bileam. Ich kann mir den Gesichtsausdruck Bileams gut vorstellen, der sicher geschockt war, dass seine Eselin mit ihm spricht. Wenn mit mir ein Maultier sprechen würde, wird es mich auch wundern. Aber wenn Gott schon durch eine Eselin sprechen kann, dann kann Er das auch durch mich tun. Oder? Ja, das kann Er sogar sehr gut! Dafür muss ich keine Theologie studiert oder Erfahrungen im Predigtdienst haben. Gott gibt mir das richtige Wort zur richtigen Zeit. Menschen brauchen keine Predigten, Menschen wollen Gott hören. Und Gott möchte auch durch Dich reden! Aber nicht nur in Worten, sondern auch durch Sein Wirken in Deinem Leben.
Meine Mutter hat sich nie von meinen Worten über meinen Glauben beeindrucken lassen, aber als sie gesehen hat, dass Gott mich von der Epilepsie geheilt hat, sagte sie mir: „Dein Glaube an Deinen Gott hat Dich geheilt!“ Da wurde sie einfach durch Wirken Gottes in meinem von Gott angesprochen.
Wenn Gott durch uns spricht, benutzt Er keine unverständliche, gehobene oder hochgeistliche Wörter.
Hier weiter lesen …

Mit acht Jahren schon König?

Acht Jahre war Josia alt, als er König wurde, und er regierte 31 Jahre zu Jerusalem.
2. Chronik 34,1

Meine Tochter wird nächstes Jahr ach Jahre alt, dann könnte sie doch Bundeskanzlerin werden. Oder?
Normalerweise ist es unmöglich. Nach deutschen Gesetzen kann man zumindest bis 18 Jahre noch kein Bundeskanzler werden. Aber, wenn man so in der Bibel liest, müsste das doch möglich sein, denn Josia wurde mit acht Jahren König und regierte sogar 31 Jahre lang. Das war also kein Versehen, dass man einen kleinen Jungen zum König eingesetzt hat.
Nun, in dieser Andacht möchte ich Dich wieder daran erinnern, dass wir Könige und Priester Gottes auf dieser Erde sind. Manchmal will uns Satan überzeugen, dass wir nicht regierungsfähig sind und dass Gott solche Looser nicht gebrauchen kann. Aber meistens ist es ja der Fall, dass Gott die Schwächsten zu seinen Königen erwählt, die Sein Reich auf dieser Erde aufbauen sollen. Wir sollten nie daran glauben, dass wir zu jung, zu schwach, zu alt oder zu unvollkommen sind, um Gottes Diener zu sein.
Hier weiter lesen …

…und lernt von Mir!

Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und „ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen“.
Matthäus 11,29

Ein Facebook-Freund von mir hat mal folgenden Text gepostet: Wenn Du aufhörst zu lernen, hörst Du auf zu wachsen. Und Recht hat er. Wir sind die Jünger Christi und Jünger bedeutet Lernender. Logischerweise, wenn wir aufhören von Jesus zu lernen, dann sind wir keine Jünger mehr, denn wir lernen ja nichts mehr. Leider gibt’s manche Christen, die nach jahrelangem Studieren der Bibel meinen, dass sie nun alles wissen und sogar alles besser als alle anderen wissen und deswegen nicht nötig haben, die Bibel zu lesen und auf jemanden zu hören. Solche Christen können sich nicht mehr Jünger nennen, denn sie sind eher wie die Schriftgelehrten und Pharisäer.
Wir wollen aber Jünger Christi bleiben und weiter wachsen.

Hier weiter lesen …

Vom Herrn werden Deine Schritte gefestigt

Vom HERRN her werden eines Mannes Schritte gefestigt, und seinen Weg hat er gern.
Psalm 37,23

Als ich zum Glauben kam, mein wichtigstes Gebet war: „Herr, gib mir bitte einen starken Glauben!“ Und heute kann ich sagen, dass dieses Gebet erfüllt wurde. Nein, ich habe nicht sofort einen starken Glauben in mich eingetrichtert bekommen, sondern erst nach Jahren meines Glaubenslebens. Gott gab mir zuerst einen Glauben wie ein Senfkorn, der Seine Hand zu vielen Taten in meinem Leben bewegt hat. Dann hat Er mich durch viele Prüfungen gehen lassen, damit mein Glauben wachsen konnte und heute habe ich starken Glauben und Vertrauen zu meinem Herrn, der mir oft gezeigt hat, dass Er mich in keiner Not alleine lässt, sondern mir immer hilft und Seine Hilfe kommt niemals zu spät!
Wir können uns so sehr bemühen, um stärker zu werden, wir können viele Glaubenskurse und Konferenzen besuchen, wir können viele Bücher zum Thema „Glaube“ lesen, doch wir können diesen Glauben in uns selbst nicht produzieren. Nur der Geist Gottes, der in uns wohnt, bringt alle Früchte in uns zum Wachsen, auch den Glauben.
Hier weiter lesen …

Christus lebt in mir!

Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.
Galater 2,20

Bist Du schon gestorben? Ich meine natürlich nicht körperlich, sonst könntest Du diese Zeilen nicht lesen. Ist Dein altes Ich schon gestorben, Dein altes Wesen, das ohne Gott gelebt hat? Oder meldet er sich immer noch mit seinen Wünschen nach sündigen Befriedigungen und einem gemütlichen, bequemen Leben?
Leider will unser alter Adam in uns nicht sterben, aber wir müssen ihn täglich töten. Ja, wir müssen täglich die Entscheidung treffen, mit und für Gott zu leben, damit sich unser alter Ich gar nicht mal zur Wort melden kann. Denn wenn Gott uns motiviert, den Tag mit Ihm zu verbringen, dann hat Er sicher viel gutes mit uns vor. Der Feind greift uns immer wieder körperlich an, besonders dann, wenn Gott mit uns etwas auf dem Plan hat. Nun, wie entscheiden wir uns dann? Für bequeme Variante: „Ach, es tut so weh, ich glaub heute kannst Du mit mir nichts anfangen, Gott!“ oder entscheiden wir uns trotzdem, los zu gehen, auch wenn die Beine uns nicht tragen können?
Hier weiter lesen …

Als Vorbild guter Werke leben

Ebenso ermahne die jungen Männer, besonnen zu sein, indem du in allem dich selbst als ein Vorbild guter Werke darstellst! In der Lehre beweise Unverdorbenheit, würdigen Ernst, gesunde, unanfechtbare Rede, damit der von der Gegenpartei beschämt wird, weil er nichts Schlechtes über uns zu sagen hat!
Titus 2,6-8

Wir leben in einer Zeit, in der es an guten Vorbildern fehlt. Die Popstars nehmen Drogen oder verfallen in andere Süchte. Die Schauspieler sind nur auf dem Bildschirm „cool“, aber im echten Leben wechseln sie regelmäßig ihre Ehepartner und sond daher auch keine gute Vorbilder. Wo nimmt man dan echte Vorbilder? Niergendwo! Wir sollen selbst zu Vorbildern werden. Wir sollen uns als Vorbilder guter Werke darstellen! Wie soll das gehen? Einfach gute Werke tun, gottgefällig zu leben und ein Segen für die anderen zu sein.
Es ist sicher nicht so einfach, denn wir sind sowas von fehlerhaft, aber mit Gottes Hilfe schaffen wir das.
Ich könnte meinem Sohn nicht sagen: „Rauche nicht, es ist schlecht!“, wenn ich selbst eine Zigarette nach der anderen verschlinge. Jesus war und ist ein bester Vorbild für uns, Seine Nachfolger.
Hier weiter lesen …

Zur Werkzeugleiste springen