Um der Unverschämtheit willen

Ich sage euch, wenn er auch nicht aufstehen und ihm geben wird, weil er sein Freund ist, so wird er wenigstens um seiner Unverschämtheit willen aufstehen und ihm geben, so viel er braucht.
Lukas 11,8

Du kennst bestimmt diesen Gleichnis, den Jesus über einem Mann erzählte, der in der Nacht zu seinem Freund kam und ihn um Brot gebeten hat. Er wollte uns deutlich machen, dass unser Gebet „unverschämt“ sein soll. Warum war es so nötig, uns diesen Gleichnis zu erzählen? Weil wir uns im Gebet oft wie Bettler verhalten: „Jesus hast du ein Euro für mich?“ Wir beten oft so, als ob wir unsicher sind, dass Er uns geben kann, worum wir Ihn bitten. Das ist falsche Bescheidenheit, falsche Demut. Jesus ist unser Freund, den wir um alles bitten können, was wir brauchen. Manchmal müssen wir auch unverschämt sein. Was bedeutet das? Wir müssen großen Glauben haben, dass Er uns das geben kann, worum wir bitten. Für manche Dinge müssen wir bei Ihm länger klopfen und länger warten bis Er „von seinem Bett“ aufsteht und uns gibt, soviel wir brauchen.
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Autor Viktor Schwabenland

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