Von einer Auszeit

Ich stehe noch in der Tür und winke, bis das Auto nicht mehr zu sehen ist. Dann gehe ich ins Haus und bin unschlüssig, was ich nun tun soll. Sie sind weg. Der Mann mit den Kindern auf dem Weg zum Väter-Töchter-Söhne-Zelten. Zum allerersten Mal habe ich kein Baby zu Hause in dieser Zeit. Ich gebe es zu: Darauf habe ich Jahre gewartet und ein wenig neidisch auf andere Frauen geschielt… Einfach mal ein Wochenende Auszeit, das muss doch herrlich sein. Und nun komme ich mir vor, als würde ich am Ende des Weges über dem Abgrund in der Luft noch ein Stück weiterrennen, so wie im Trickfilm. Hallo,  runterkommen! Niemand ruft nach dir, niemand braucht dich jetzt. Du bist allein, entspann dich! Doch das ist leichter gesagt als getan…Hier weiterlesen

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