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Krankheitszeiten mit Kindern meistern

Krankheitskarriere

Als ich mein erstes Kind bekam, war ich noch sehr jung. Ich hatte diese Vorstellung: Ich stille es lange und betreue es vorerst selbst… Natürlich würde es gesund sein! Und dann begann die ganz normale Elternrealität. Mit 8 Monaten bekam unser Sohn Husten, eine leichte Bronchitis. Leider gerieten wir an einen Kinderarzt, der sofort ein Antibiotikum verschrieb. Nicht lange danach ging es weiter:  Norovirus. Den anfänglichen Durchfall nahmen wir noch gelassen, dann setzte das Erbrechen ein… Das war das erste Mal, dass wir in der Notaufnahme der Klinik saßen. Der zweite Winter war dann der Beginn einer langen Pari-Boy-Karriere. (Wer diesen kennt, ist vermutlich ein Leidensgenosse.) Beim zweiten Kind mussten wir auf die ersten Zipperlein gar nicht lange warten, dank verschnupftem großen Bruder ging es schon bald nach der Geburt damit los. Wie war das nochmal mit dem Nestschutz?

Mit inzwischen fünf Kindern kennen wir nicht nur die heimischen Kinderkliniken, sondern auch diverse Notaufnahmen zwischen Rostock und Rosenheim. Komisch, aber Kinder müssen wohl im Urlaub und an Feiertagen häufiger krank werden oder Unfälle haben also sonst. Ich erinnere mich an ein Osterfest, vor dem ich dachte: Na, mal sehen, was dieses Mal sein wird…  Manchmal wünschte ich mir schon, ich hätte „was Gescheites“ gelernt. Krankenschwester zum Beispiel. Auch wüsste ich gern, woran man erkennt, ob ein Husten sich nach „geht schon noch“ oder „muss man was unternehmen“ anhört. Wie oft haben wir da schon beim Arzt gesessen, nur zum Abhören der Lunge… Als Eltern lernt man nie aus. Und selbst beim letzten Kind begegneten uns noch Krankheiten, von denen wir noch nie zuvor gehört hatten. (Kennt jemand Herpangina?)

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