Väter – Christliche Blogger Community

Tag Archives for " Väter "

Anwalt der Witwen

Ein Vater der Waisen

Ein Vater der Waisen, ein Anwalt der Witwen ist Gott, der in seinem Heiligtum wohnt; ein Gott, der Vereinsamten ein Heim gibt, der Gefangene hinausführt ins Glück; aber die Widerspenstigen wohnen in dürrem Land.
Psalm 68,6-7

Als ich 18 Jahre alt war, starb mein Vater. Aber zwei Jahre davor lernte ich meinen Himmlischen Vater kennen, der immer noch mit mir ist.
Es gibt aber auch Menschen, die zwar einen irdischen Vater haben, sind aber von ihm nicht geliebt oder sogar gehasst. Wenn man ihnen von Gott als liebenden Vater erzählt, wollen sie das erstmal nicht glauben, weil ihr Vater ein Tyrann war. Aber, wenn man ihnen die Vaterliebe Gottes praktisch erweist, kommen sie zum Nachdenken und lernen diesen wunderbaren Papa kennen.
Besonders die erste Zeit in Deutschland hat uns mein Vater als Versorger gefehlt. Meine Mutter hatte noch keine Arbeit und ich musste Deutsch lernen. Da habe ich aber Gott als unseren Versorger erlebt…
Hier weiter lesen …

Vater und Sohn, #Stolperverse: Will Gott, dass wir unsere Kinder schlagen?

#Stolperverse: Will Gott, dass wir unsere Kinder schlagen?

Wer die Frage stellt, ob christliche Erziehung und Schläge zusammenpassen, bleibt schnell an diesen Bibelstellen hängen:

Wer sein Kind nie schlägt, der liebt es nicht. Wer sein Kind liebt, der bestraft es beizeiten. (Sprüche 13,24 Hfa)

Erspare deinem Kind die harte Strafe nicht! Ein paar Hiebe werden es nicht umbringen! (Sprüche 23,12 Hfa)

Christliche Erziehung und Gewalt

Ich gebe es offen zu: Ich schlucke noch immer jedes Mal, wenn ich das lese. Wir werden aufgefordert, streng zu sein und unsere Kinder körperlich zu züchtigen. Letzteres verbietet das Gesetz hierzulande – aus gutem Grund. Aber was fangen wir mit diesen Textstellen an?

Weiterlesen
Verfehlungen

Verfehlungen – wer erkennt sie?

Verfehlungen — wer erkennt sie? Sprich mich los von denen, die verborgen sind!
Psalm 19,13

Ach, wie schön wäre das, ohne Fehler zu leben! Einfach, alles richtig zu machen! Doch leider sind wir sowas von fehlerhaft, dass wir manche unserer Verfehlungen gar nicht erkennen, weil sie “normal” für uns geworden sind, dass wir sie gar nicht beachten.
Gott kennt unsere Verfehlungen und trotzdem liebt Er uns. Er will uns lossprechen von allen unseren Fehlern, auch von den verborgenen.
Viele Christen bemühen sich, fehlerfrei zu leben und denken sich deswegen viele Gesetze aus, die sie davor bewahren sollten, Fehler zu machen. Gott verlangt aber von uns nicht, dass wir fehlerfrei sind. Er weiß, dass wir Sünder und dass wir unvollkommen sind. Er will uns zwar helfen, ohne Sünde zu leben, weil die Sünde immer Fluch mit sich bringt, aber Er will uns zu unserem Leben im Segen nicht zwingen, sondern uns zum Segen führen. Jesus will uns zeigen, wie man’s richtig machen und leben soll. Er ist nicht so ein Vater, der sein Kind zwingt, mit Rauchen aufzuhören und selbst qualmt eine Zigarette nach der anderen. Er ist unser Vorbild, wie man leben soll, um Gott zu gefallen.
Hier weiter lesen …

Stark ist Seine Hand

Stark ist Seine Hand

Du hast einen Arm voll Kraft; stark ist deine Hand, hoch erhoben deine Rechte.
Psalm 89,14

Mein zweijähriger Sohn braucht immer die starke Hand seines Vaters. Egal, ob er einfach neben mir sitzt oder wenn ich ihn ins Bett lege, er will immer meine Hand halten. Ich verstehe nicht ganz, warum er das macht, aber scheinbar gibt ihm das die Sicherheit, dass die Hand seines Vaters ihn immer beschützen wird. Wenn ich ihm meine Hand verweigere, weil ich gerade etwas anderes halte, dann wird er quitschig und will unbedingt meine Hand haben. Ein guter Beispiel für mich, mich immer an die Hand Gottes zu halten und sie niemals loslassen zu wollen.
Wenn wir erwachsen werden, verlernen wir viele Dinge, die für uns in der Kindheit so normal und wichtig waren. Deswegen sagte Jesus auch, dass wir wie die Kinder sein sollen. Einfach sich an die Hand Gottes halten, ohne sich Gedanken zu machen, was die anderen über uns denken könnten. Einfach im Vertrauen etwas wagen, auch wenn es für die außenstehende eher verrückt aussieht.
Hier weiter lesen …

Gute Gaben

Gute Gaben von Gott

Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten!
Matthäus 7,11

Wenn meine Kinder zu mir kommen und mich um Brot mit Frischkäse bitten, gebe ich ihnen keine Schlange. Ist doch klar! Denn ich liebe meine Kinder, sie sind ein Geschenk Gottes für mich, sie sind für mich wertvoll. Ja, sicher machen sie viel Blödsinn und sind oft ungehorsam, aber sie sind trotzdem meine Schätze. Ich muss ihnen beibringen, was gut und was böse ist.
Genauso geht es im Umgang Gottes mit uns, Seinen Kindern. Wir sind für Ihn sehr wertvoll, auch wenn wir Ihm gegenüber nicht immer gehorsam und treu sind. Er ist unser Papa, der Seine Kinder über alles liebt und nicht nach ihren Fehlern schaut. Er gibt uns, wenn wir Ihn bitten. Wenn wir das nicht tun, warten wir oft vergeblich darauf, dass Er etwas für uns tut.
Klar, als Vater weiß ich, was meine Kinder grundsätzlich benötigen und versorge sie mit dem. Aber um manche Dinge müssen sie mich bitten, weil ich sonst nicht weiß, ob sie sie brauchen oder nicht.
Hier weiter lesen …

Vater

Abba, Vater!

Weil ihr nun Söhne seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in eure Herzen gesandt, der ruft: Abba, Vater!
Galater 4,6

Mein Sohn ist vor zwei Tagen 2 Jahre alt geworden. Er kann noch nicht so gut und deutlich sprechen, aber wenn er zu mir kommt und mich Papa nennt, dann verstehe ich vieles ohne Worte. Ich bin ja sein Vater und ich weiß, was gut und was schlecht für ihn ist. Ich passe schon auf, dass er kein scharfes Messer in die Hand nimmt oder dass er nicht über die Straße läuft, wenn ein Auto fährt. Ich sorge auch dafür, dass mein Sohn nicht Hunger leidet und warmes Bettchen hat.
Genau so ist auch unser Himmlischer Vater, zu dem wir rufen: “Abba, Vater!”. Ja, wenn wir nur Papa zu Ihm sagen, weiß Er schon, was wir brauchen. Er braucht sich von uns keine lange Gebetslisten anzuhören, denn Er weiß ganz genau, was wir benötigen. Er will einfach, dass wir zu Ihm Papa sagen und Seine Gegenwart genießen.
Mein kleiner Sohn mag es, mit mir zu kuscheln und zu spielen. Er freut sich immer, wenn ich nachhause komme, und ruft ganz laut: “Paaaaaapaaaaaa!!!!”.
Hier weiter lesen …

Treue

Aber der Herr ist treu!

Aber der Herr ist treu; er wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen.
1. Tessalonicher 3,3

Niemand ist so treu wie unser Gott! Vor paar Tagen bekam ich einen Anruf von einer Schwester aus Frankfurt, die erst 2 Jahre gläubig ist und aktuell unter Burnout leidet. Der Teufel raubte ihr alle Kraft und redete ihr ein, dass Gott sie verlassen hätte. Sie steht mit ihrem Problem allein da, weil sich sonst niemand um sie kümmern möchte. Da habe ich sie ermutigt und ihr gesagt, dass Gott sie niemals verlassen wird, weil Er wirklich treu ist. Ich sagte auch, dass sie keine Hilfe von Menschen erwarten soll, sondern nur von Gott. Denn die Menschen können enttäuschen, Gott aber nicht!
Ja, Er lässt in unserem Leben viele schwere Zeiten zu, aber Er steht nicht als unbeteiligter Beobachter da, sondern steht uns zur Seite und hilft uns, alles durchzustehen. Wir wollen zwar immer eine Soforthilfe von Gott, aber Er weiß genau die Zeit, wann Er sich einmischen soll. Das gute dabei ist, dass Er niemals zu spät kommt. Seine Liebe lässt es nicht zu, uns zu verlassen. Er will und wird uns stärken und bewahren vor dem Bösen.
Hier weiter lesen …

Geist der Wahrheit

Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch bleibt in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit.
Johannes 14,16-17

Hast Du diesen Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann? Denn sie beachtet ihn nicht und erkennt ihn nicht; ihr aber erkennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. Hier spricht Jesus vom Heiligen Geist, den jedes Kind Gottes empfangen darf. Leider gibt es Konfessionen, die den Heiligen Geist ablehnen. Ist auch irgenwie verständlich, denn Er würde alle ihre Gesetze zerstören und ihre Mitglieder zur Freiheit führen, und das wollen sie nicht, denn sie wollen lieber in der Sklaverei der Gesetzlichkeit leben.
Als ich am 25. Mai 1991 mit dem Heiligen Geist erfüllt wurde, wusste ich sofort: Jetzt bin ich ein Kind Gottes! Paulus schreibt in Römer 8,16: Der Geist selbst gibt Zeugnis zusammen mit unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind. Es ist auch irgenwie logisch: Wenn man den Geist Gottes in sich nicht hat, dann ist man auch nicht sein Kind.
Als ich zum ersten Mal von Christen gehört habe, dass der Heilige Geist real ist und was Er alles bewirken kann, war ich fasziniert und wollte Ihn empfangen.
Hier weiter lesen …

Zum Heil wurde bitteres Leid

Siehe, zum Heil wurde mir bitteres Leid: Du, du hast liebevoll meine Seele von der Grube der Vernichtung zurückgehalten, denn alle meine Sünden hast du hinter deinen Rücken geworfen.
Jesaja 38,17

Als ich am Sonntag in einer kleinen russischen Gemeinde mit meinen Zeugnissen und im Gebet gedient habe, leuchtete mir zum ersten Mal ein, dass mein “bitteres Leid”, Epilepsie, unter der ich 20 Jahre lang gelitten habe, mir zum Heil wurde. Denn, hätte ich diese Krankheit nicht, dann könnte ich Alkoholiker oder sogar Drogenabhängiger werden. Aber mit der Epilepsie und Medikamenten, die ich genommen habe, wäre ich schon vom Glas Wodka sofort tot.
Gott hat meine Seele von der Grube der Vernichtung zurückgehalten. Teufel wollte meine Seele zerstören, aber Gott hat sie geheilt. Wie? Durch Seine Vaterliebe!
Eine Glaubensschwester sagte mir, dass sie jetzt zum Psychologen geht, um ihre Kindertraumata zu verarbeiten. Die Scheidung ihrer Eltern hat sie als siebenjähriges Kind sehr traumatisiert. Und sie sagte mir: “Gott hat mich in 20 Jahren nicht geschafft, zu heilen, deswegen versuche ich es jetzt mit dem Psychologen”.
Hier weiter lesen …

Sein Bruder und Seine Schwester sein

Denn wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.
Matthäus 12,50

Den besseren Bruder als Jesus kann man sich gar nicht vorstellen! Aber ich kann nur Sein Bruder sein, wenn ich den Willen des Vaters tue. Was aber der Vater von mir will, sagt Er mir durch Sein Wort und durch den Heiligen Geist, der mir Sein Wort offenbart.
Wie geht man denn mit so einem Bruder, der gleichzeitig auch Gott ist, um?
Ich hatte leider keinen Bruder, nur eine Schwester, daher weiß ich gar nicht wie man mit einem Bruder umgeht. Aber mit so einem Bruder wie Jesus will ich freundschaftlichen Verhältnis pflegen. Wir können einander alles erzählen, was uns beschäftigt. Er kann mir alles über Vater erzählen und mit mir zusammen durch die Gegend ziehen, um viel Abenteuer zu erleben.
Abenteuer? Mit Gott? Ja! Unser Gott ist kein langweiliger Spießer, der uns mit Regeln und Gesetzen überhäuft. Unser Gott ist lebendig! Er will, dass wir leben und dass wir interessantes und spannendes Leben haben.
Hier weiter lesen …